Der Blog für Deine Entwicklung

Kategorie: Persönlichkeitsentwicklung (Seite 1 von 3)

Wie bereiten wir unsere Kinder auf das Leben vor?

Meine große Tochter ist dabei auszuziehen. Das ist aufregend für uns. Mich hat das angeregt darüber nachzudenken wie wir unsere Kinder auf das Leben vorbereiten.

Wir haben als Eltern und als Menschen, die mit Kindern umgehen einen wichtigen Auftrag: Ihnen das Handwerkszeug mitzugeben damit sie selbst ihre Herausforderungen meistern können.

Kinder unterstützen zu wachsen

Ich nehme Dich in diesem Artikel mit in meine Familie und teile meine Überlegungen wie wir die nächste Generation unterstützen können. Ich bin mir bewusst, dass es nicht den einen richtigen Weg um Kinder beim Er-wachsen-werden zu begleiten gibt.

Das Wichtigste was ich meinen Kindern mitgeben möchte ist: Sich selbst zu vertrauen. Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit. Einige Menschen sind von Natur aus stabiler als andere. Wir alle brauchen Unterstützung dabei unseren eigenen Weg zu finden und zu gehen.

Unsere Welt verändert sich schnell

Wir vererben der nächsten Generation einen Innovationsstau. Zum Beispiel den Klimawandel. Um diese Herausforderungen anzugehen brauchen wir mutige Menschen, die Neues ausprobieren und Fehlversuche aushalten. Neue Lösungen finden und kreatives Denken passieren nicht einfach. Das muss geübt werden.

Wir brauchen viel mehr mutige

  • Neudenker
  • Erfinder
  • Um die Ecke-Denker
  • Lösungsfinder
  • Pragmatiker
  • Abenteurer

Was bedeutet Mut für mich?

Unter Mut verstehe ich die Bereitschaft Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen.

Die Herausforderung für uns Eltern

Wir sind genauso unvorbereitet Eltern geworden wie alle anderen auch. Wir sind ins kalte Wasser gesprungen und haben on the job gelernt.

Meine Mutter ist bei meiner Taufe 25 und ihre Mutter 56 Jahre alt.

Unsere Vorbilder

Die im Krieg geborenen – meine Eltern – bekamen von ihren Eltern vorgelebt zu überleben mit massiven Traumen.

Das hat sie geprägt. Meine Mutter ist oft über ihre Grenzen gegangen. Sie war mit vier Kindern allein zu Hause weit weg von jeder Hilfe. Mein Vater machte Karriere und hat auch bis zur Erschöpfung gearbeitet. Beide haben das Beste gegeben um uns Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

Meine Eltern sind damit groß geworden, dass Kinder nicht wissen was gut für sie ist. Sie selbst wurden nicht als vollwertige Menschen behandelt. Das ist heute anders.

Wir nehmen unsere Kinder ernst

Meine Kinder wissen oft ziemlich genau was gut für sie ist und was nicht. Wir fragen sie immer danach, wenn sie Entscheidungen treffen müssen. Unser Ziel ist, dass sie lernen, sich ihrer selbst bewusst zu sein. Sie sollen ihre Gefühle und Grenzen wahrnehmen können. So können sie ihre Talente finden und nutzen. Wir leben ihnen das vor.

Bis wohin geben wir unsere Kinder frei?

Ich kenne viele Eltern, die sich super um ihre Kinder kümmern. Sie unterstützen sie darin sich zu entfalten. Wenn die Kinder diesen Spielraum nutzen und sich ausprobieren gibt es aber oft Ärger: Es stellt sich heraus, dass Entfaltung nur in dem engen Bereich erlaubt ist, den die Eltern als gut empfinden, weil sie ihn kennen.

Hier dürfen wir alle an uns arbeiten. Wenn unsere Kinder Neues und Unbekanntes ausprobieren ruft das bei uns Eltern Angst hervor und das überträgt sich wieder auf die Kinder. Wir engen sie da vielleicht zu sehr ein. Deswegen sind viele von ihnen auf sich allein gestellt weniger lebensfähig als frühere Generationen.

Viele Jugendliche sind nicht geübt darin sich selbst eine Struktur zu geben. Sie haben nicht gelernt selbständig zu denken und zu handeln. Die Schulen bereiten darauf nicht vor. Sie sind es oft nicht gewohnt für sich und andere Verantwortung zu übernehmen.

Beispiel: Depressionen bei jungen Erwachsenen

Junge Erwachsene scheitern oft an lebenspraktischen Fragen. Der Auszug aus dem Elternhaus, der Start ins Studium oder die Ausbildung sind Ausnahmesituationen, denen viele nicht gewachsen sind.

Will ich meinen Kindern das nötige Werkzeug mitgeben befinde ich mich in einer Gratwanderung zwischen Unterstützen und Loslassen, Akzeptieren und Kritisieren. Es gilt immer wieder die Grenzen auszuloten wann ich eingreife und wann nicht.

Mache ich alles richtig? Natürlich nicht. Ich versuche es eben so gut wie ich kann.

Wir sind selbst Vorbilder

Ich bin nicht nur für meine Kinder ein Vorbild.

Beispiel: Meine Flüchtlingsfreundin

Seit drei Jahren bin ich Mentorin einer alleinerziehende Flüchtlingsmutter .

Evelyn ist 32 Jahre alt. Ihre Tochter wird bald 4. Mir war nicht bewusst, dass ich auch für sie Vorbildfunktion habe. Sie meinte kürzlich, dass sie es toll findet wie viel Freiheit mir mein Mann gibt. Sie will das für sich in einer Partnerschaft auch. Was für mich selbstverständlich ist, sieht Evelyn in ihrem Kulturkreis oft anders.

Ich unterstütze ihre Selbständigkeit und verstehe mich als ihr Auffangnetz. Wenn sie mich braucht, dann bin ich für sie da. Auch sie begleite ich beim Wachsen. Gerade haben wir eine Wohnung für sie gefunden.

Herausforderungen meistern lernen

Wir können unseren Kindern die Fähigkeiten, die sie brauchen am besten durchs Vormachen beibringen.

Wenn sie uns in Ausnahmesituationen erleben und sehen wie wir damit umgehen, lernen sie dass Schwierigkeiten nicht das Ende der Welt sind. Meine Kinder wissen, dass es immer irgendeine Lösung gibt und es manchmal Zeit braucht sie zu finden. Fehler machen inklusive. Sie lernen auch, dass Hilfe holen eine gute Idee ist.

Reden nützt wenig. Unsere Kinder müssen sich selbst ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Dazu brauchen sie Raum und Übungsmöglichkeiten.

Kinder einbeziehen

Meine Kinder merken wenn es mir nicht gut geht. Ihre Reaktion ist, die Ursache bei sich zu suchen. Das will ich nicht.

Deswegen beziehen wir unsere Kinder ein: Von Geldschwierigkeiten über tödliche Krankheiten in der Verwandtschaft bis zu den großen Weltproblemen.

Sie entscheiden selber wie viel sie mitbekommen. Meine Mittlere ist zum Beispiel viel interessierter als meine Älteste. Die zieht sich bei solchen Gesprächen eher zurück weil es ihr zu viel wird. Das ist okay. Sie beachtet ihre Grenzen.

Sich selbst kennen und verstehen lernen

Wir versuchen den Kindern wirklich zuzuhören. Auch dadurch lernen sie sich klar zu werden was in ihnen vorgeht.

Meine Kinder haben verglichen mit ihren Altersgenossen einen großen Vorsprung was zwischenmenschliches Verstehen angeht. Das liegt zum einen daran, dass sie dabei sind zu begreifen wie sie selbst ticken. Aber sicher auch daran, dass sie empathische Menschen sind.

Was ich meinen Kindern mitgeben will

1. Zu sich stehen

Unsere Kinder sollen lernen Grenzen zu setzen. Das fällt ihnen leichter wenn sie wissen was ihnen gut tut. Meine Großen entscheiden sich dagegen mit ihrer Clique feiern zu gehen, wenn sie sich nicht danach fühlen. Auch wenn ihre Freunde sie anpflaumen bleiben sie dabei. Das zeigt mir, dass sie zu sich stehen können. Was ich sehr beruhigend finde.

2. Problemlösungskompetenz

Mein Anspruch ist: Stell Dich dem Problem und laufe nicht weg. Die Erfahrung, dass es im Endeffekt einfacher ist sich Problemen zu stellen müssen meine Kinder selbst machen. Dazu muss ich ihnen den Raum geben, sich auch mal zu drücken. Das zuzulassen fällt mir schwer. Bei meinem Sohn habe ich aber gemerkt, dass das der einzige Weg ist ihm nahezubringen wie er mit Schwierigkeiten umgehen kann.

3. Akzeptanz sich und anderen gegenüber

Akzeptanz ist das Schmiermittel der Gesellschaft. Wie schwierig das Leben ohne Akzeptanz ist erleben wir in der Corona-Krise. Familien und Freunde verkrachen sich, weil jede Seite auf die Richtigkeit ihrer Ansichten besteht und keine andere akzeptiert.

Ich finde nicht alles gut was meine Familie macht, ich akzeptiere es aber. Das bedeutet: Ich schätze meinen Gegenüber als genauso wichtig ein wie mich. Ich bin nicht besser oder schlechter als er. Auch meine Kinder dürfen eine eigene Meinung haben.

Was mir schwerfällt:

  • Meine Erwartungen zurückzunehmen wie meine Kinder zu sein haben, was sie tun und lassen sollen
  • Meine Ängste nicht auf meine Kinder zu projezieren
  • Bei mir zu bleiben

Was mir leicht fällt:

Mein Bauchgefühl abzurufen. Das sagt mir, dass alles okay ist. Das beruhigt mich wenn meine Mama-Ängste mal wieder Überstunden machen.

Wie bereiten wir unsere Kinder auf das Leben vor?

Wenn wir unsere Kinder zu sehr schützen schwächen wir sie. Überfordern wie sie, dann zerbrechen sie. Wir Eltern, Erzieher und Lehrer stehen vor der Herausforderung  immer wieder auszutarieren wie viel Freiraum und wie viel Begleitung für jedes Kind richtig ist.

Wir brauchen mehr Menschen, die in sich zu ruhen und fest im Leben stehen, wenn wir die kommenden Herausforderungen meistern wollen. Dazu brauchen sie das nötige Handwerkzeug. Das können sie von uns bekommen.

Was sind Deine Erfahrungen? Wie bereitest Du als Eltern, Erzieher oder Lehrer Kinder auf das Leben vor? Was hat sich bewährt und was nicht?

Hier der Kommentar meiner geschätzten Lesern Carmen:

„Liebe Inge,
Danke für diesen Artikel. Ich erlebe es fast täglich in meiner Arbeit als Logopädin, was du beschreibst:
„ Viele Jugendliche sind nicht geübt darin sich selbst eine Struktur zu geben. Sie haben nicht gelernt selbständig zu denken und zu handeln. Die Schulen bereiten darauf nicht vor. Sie sind es oft nicht gewohnt für sich und andere Verantwortung zu übernehmen“
Und rückblickend auf die vergangenen 10 Jahre wird es gefühlt immer schlimmer.
Ich bin keine Mutter. Dennoch weiß ich um meine Verantwortung in Bezug auf meine Patienten. Und möchte sie in meinem Therapiesetting stärken und sie unterstützen in dieser Welt vorwärts zu kommen.
Ich hoffe , dein Artikel erreicht viele LeserInnen.
Viele Grüße, Carmen.“

Brauchst Du Unterstützung?

Ich helfe Die gerne. Nutze mein kostenloses Kennenlerngespräch.

Dieser Artikel ist in Anna Koschinskis #Blognacht entstanden.

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Gefühle sind der Schlüssel

Wir alle haben sie. Manche lieben wir und um andere machen wir einen großen Bogen. Gefühle sind die Basis unseres Daseins.

Was sind Gefühle?

Gefühle sind Signale. Unser Körper gibt uns durch ein Gefühl den Hinweis: Schau hin, da passiert etwas. Gefühle lassen sich chemisch in unserem Blut nachweisen. Kortikoide bei Angst und Stress, Adrenalin bei Aufregung, Endorphine bei Glück.

Gefühle verbinden Körper und Seele. Ist unser Körper krank fühlen wir uns schlecht. Ist unsere Seele krank fühlt sich auch der Körper schlecht.

Gefühle sind dynamisch

Gefühle sind Energie in Bewegung. Sie dauern ein bis zwei Minuten, dann sind sie weg, wenn wir sie gehen lassen. Wir können immer nur eines haben. Wenn Du Liebeskummer hast und Dir heftig den Zeh stößt, dann fühlst Du nur noch den Schmerz in Deinem Zeh. Irgendwann kommt der Liebeskummer leider zurück.

Wir sind daran gewöhnt uns auf die negativen Gefühle zu konzentrieren. Dadurch bekommen sie viel Platz. Wir halten Gefühle auch fest, wenn wir gegen sie ankämpfen oder sie unterdrücken.

Auf welche Gefühle konzentrierst Du Dich?

  • Die Enttäuschung, dass Dein Mann den Hochzeitstag vergessen hat
  • Die Wut darüber dass Dein Kollege faul ist
  • Die Sorge dass Dein Kind in der Schule nicht zurecht kommt
  • Die Angst vor Corona

Wie oft reaktivierst Du positive Gefühle?

  • Die liebevolle Umarmung eines lieben Menschen
  • Das „Du bist die beste Mama der Welt“ von gestern Abend
  • Den beruflichen Erfolg von letzter Woche
  • Den Sonnenstrahl auf Deiner Haut

Bestimmt zu wenig. Wir konzentrieren uns automatisch auf negative Gefühle.

Im Alltag bin ich oft im Autopilotenmodus

weil sich Aufgaben wiederholen, die ich im Schlaf beherrsche. Das ist effizient und spart Energie.

Reagiere ich aber auf Gefühle im Autopilot entgehen mir wichtige Erkenntnisse. Gelegenheiten zu erkennen was gerade passiert verstreichen dann ungenutzt.

Die mangelnde Fähigkeit unsere Gefühle wahrzunehmen und mit ihnen bewusst umzugehen fällt erst auf, wenn wir in einer Ausnahmesituation sind. Dann überwältigen sie uns und machen uns handlungsunfähig. Dann fühlen wir uns als Opfer. Wir realisieren nicht, dass wir die Wahl haben.

Idealerweise sollten wir so früh wie möglich mit unseren Gefühlen umgehen lernen. Am besten als Kinder.

Beispiel: Angst vor der Masernimpfung

Mein Jüngster hatte große Angst vor der Masernimpfung. Mein Mann ermunterte ihn herauszufinden wovor genau er Angst hat. Er sagte nach einer Weile: „Ich habe Angst davor die Spritze anzusehen.“

Mein Mann sagte, dass er ihn ablenken würde und er so die Spritze nicht anschauen müsste. Die Impfung verlief problemlos, was bei diesem Kind nicht selbstverständlich war. Das Herausfinden wo genau seine Angst herkam fand ich eine große Leistung.

Angst schützt uns vor vermeintlich tödlicher Gefahr. Die automatische Reaktion auf das Gefühl Angst ist deswegen: Weglaufen.

Auch ich habe den Impuls wegzulaufen, wenn ich Angst habe – um mich der potentiell gefährlichen Situation zu entziehen. Mittlerweile schaue ich genauer hin. So bekomme ich mehr Informationen. Und kann Entscheidungen treffen, die nicht nur auf Angst basieren.

Gefühle ins Bewusstsein holen

Schuld sind immer die anderen

Oft suchen wir die Ursache für unsere schlechte Stimmung außerhalb von uns.

Wenn mein Sohn sich in eine Ecke manövriert hat versucht er sich zu befreien, in dem er uns Eltern die Schuld für seine Lage gibt. Wir versuchen ihm beizubringen, dass er sich schlecht fühlt weil er sich selbst in die Pfanne haut. Langsam lernt er diesen Mechanismus zu begreifen.

Gefühle im Container verstecken

Früher habe ich meine Gefühle ohne sie anzuschauen weggedrückt. Das hatte zur Folge dass sie sich angehäuft haben. Irgendwann ist mein Container dann übergelaufen und ich bin explodiert.

Gefühle wollen wahrgenommen werden

Gefühle sind Signale. Wenn wir unsere Gefühle nicht wahrnehmen verschwinden sie nicht einfach. Sie sammeln sich an. Um das zu verhindern brauchen wir sie nur kurz anzusehen. Wir müssen nicht auf sie reagieren.

Gefühle werden durch Trauma unterdrückt

Wegen ihren seelischen Verletzungen schneiden sich viele traumatisierte Menschen von ihren Gefühlen ab. Sie dissoziieren. Das ist ein guter Schutzmechanismus. Ihr Leben wäre sonst nicht ertragbar. Im Heilungsprozess lernen sie

  • Gefühle zu identifizieren
  • Mit ihnen umzugehen

Gefühle in Ausnahmesituationen

Zu mir kommen Menschen, die nicht weiter wissen. Ein Werkzeug, das ich ihnen mitgebe ist: Wege wie sie mit ihren Gefühlen umgehen können.

Vielen ist nicht klar, dass wir unsere Gefühle genauso steuern können wie unsere Schritte.

Beispiel:

Eine junge Klientin von mir lernt gerade sich ihrer Gefühle bewusster zu werden. Sie ist durch ihre Gefühle in eine negative Spirale geraten. Für ihre Unzufriedenheit machte sie ihre Umwelt verantwortlich:

  • Die Umstände
  • Den Lebenspartner
  • Den Arbeitgeber
  • Das Kind

Meine Klientin lernt sich zu beobachten. Sie nimmt bewusster war, was sie fühlt und warum. Sie erlebt das als große Befreiung. Sie fühlt sich nicht mehr als Opfer.

Dabei ist es nicht einfach aus den automatischen Reaktionen auszusteigen. Sie stellt fest, dass

  • Sie üben muss
  • Sie nur im Hier und Jetzt ihre Gefühle steuern kann
  • Üben am besten mit Menschen geht, die nicht Familie sind

Bewusstsein ist der Schlüssel

Der erste Schritt ist: Gefühle wahrnehmen und diese möglichst nicht zu bewerten. Das reicht um sie nicht zu unterdrücken. Vielleicht sogar schon um weniger automatisch auf sie zu reagieren. Sehr hilfreich kann die kleine Übung zum schnell ins Gleichgewicht kommen sein.

Im zweiten Schritt – wenn ich mir der Gefühle bewusst bin – habe ich die Möglichkeit zu entscheiden wie ich reagieren will. Vorher ist das unmöglich. Ich muss aushalten, dass das nicht sofort klappt. Wenn ich viele Jahre automatisch auf Gefühle reagiert habe, kann ich das nicht von heute auf morgen ändern.

Deswegen ist der erste Schritt so wichtig: Bemerken und wahrnehmen. Viele meiner Klienten merken gar nicht was für eine wichtige Veränderung das ist. Sie sind nur sauer weil sie schon wieder reagiert haben. Erst das Bemerken des Gefühls und der automatischen Reaktion macht Veränderung möglich.

Automatismus lässt an Gefühlen festhalten

Die automatischen Reaktionen auf Gefühle halten uns fest in alten Mustern. In der Vergangenheit. Wir kommen in unserer Entwicklung nicht weiter. Wir kleben fest. Raus aus dieser Gewohnheit zu gehen ist entscheidend. Es bedeutet einen Schritt ins Ungewisse. Wir lassen einen alten Anteil von uns los, der uns nicht mehr dient.

Beispiel Echo

Kennst Du auch Menschen, die sich jeden Tag über dasselbe beschweren? So aktivieren sie immer wieder das so spannende Gefühl. Außerdem fordern sie von ihren Zuhörern ein Echo. Du sollst wiederholen wie schlimm etwas ist und sie damit in ihrer Opferrolle bestätigen.

Ich gehe da mit Marshall Rosenberg und wiederhole: Du fühlst Dich wieder… oder gehe gar nicht darauf ein wenn es mich nervt.

Mein Lieblingsgefühl: Dankbarkeit

Wenn ich mich schlecht fühle ist Dankbarkeit das Gefühl, das mich am schnellsten herausholt. Früher bin ich jeden Morgen mit einer Todo-Liste im Kopf aufgewacht und dem schlechten Gefühl Vieles nicht geschafft zu haben. Um mir das abzugewöhnen habe ich monatelang einen Zettel am Bett gehabt, der mich daran erinnert hat in die Dankbarkeit zu gehen.

Wie ich Dankbarkeit übe

Ich zähle Sachen auf für die ich dankbar bin – Kleine Dinge reichen: Meistens bin ich schon beim vierten Punkt raus aus meinem negativen Gefühl.

Beispiele

  • Die selbst geerntete Paprika
  • Das Dach über dem Kopf
  • Die schnurrende Katze
  • Das heiße Wasser der Dusche

Humor ist wenn man trotzdem lacht

An manchen Tagen bedarf es einer bewussten Anstrengung wahrzunehmen was für ein Gefühl bei mir andocken will und warum. An anderen Tagen fällt mir das leicht: Humor ist mir dabei eine große Hilfe. Ich versuche mich mit einem leichten inneren Schmunzeln zu betrachten. Das macht Vieles einfacher:

Wenn Du innerlich grinst:

  • Ist weniger Platz für negative Emotionen
  • Fällt es Dir schwer zu verurteilen: Dich oder andere
  • Lässt Du Dich nicht so schnell ärgern

Der Schlüssel zu Deiner Zufriedenheit

ist Dein Umgang mit Deinen Gefühlen. Wo hast Du es am schwersten? Hängst Du in Gefühlen fest? Ich helfe Die gerne. Nutze mein kostenloses Kennenlerngespräch.

Dieser Artikel ist in Anna Koschinskis #Blognacht entstanden.

Buchtipps:

  • Marshall Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation
  • Andreas Knuf: Ruhe ihr Quälgeister, Wie wir den Kampf gegen unsere Gefühle beenden können.

© Inge Schumacher

Tun was Du liebst: Ein Traum?

Inspiriert hat mich ein Lied, das auf den Punkt bringt, was ich zum Thema: Tue das, was Du liebst schon immer sagen wollte. Es drückt genau das aus, wofür ich nicht die richtigen Worte gefunden habe. Wie schön, dass sie ein anderer für mich gefunden hat!

Der Klavierkabarettist Bodo Wartke  ist der Worte-Finder. Er arbeitet in Versform und in Reimen. Ein kluger Kopf mit flinken Fingern. Sein Lied heißt:

Das falsche Pferd

Er beschreibt darin wie eine Welt aussieht, in der jeder das tut, was er liebt.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Zuhören. Den Liedtext findest Du unterm Bild. Hier geht es zum Video.

Bild von Bodo Wartke gemacht von Sebastian Niehoff

Liedtext Das falsche Pferd

Stell dir vor wir Menschen würden von nun
An nur noch Dinge tun, die wir wirklich gerne tun,
Sprich aus Liebe handeln und fortan
All das lassen, was wir hassen.Was wäre dann?
Dann gäbe es in unserem Land endlich gutes Fernsehen.
Weil die Fernsehmacher Fernsehen machten, das sie selber gern sehn.
Statt um die Quote um die sich dort alles dreht
Ginge es auf einmal nur um pure Qualität.
Des Weiteren fehlte dann hierzulande jede Spur
Von lieblos hingerotzter Zweckarchitektur.
Plötzlich wären unsere Städte Stätten der schieren Freude
Statt Ansammlung kalter deprimierender Gebäude.
Es gäbe keine Nerv tötende Werbung mehr
Weil sie ohnehin komplett überflüssig wär.
Denn ausnahmslos jedes Produkt das existiert
Wäre dann mit Hingabe und Liebe produziert.
Die Werber würden nicht mehr ihr Talent verschwenden
Sondern sich fortan der guten Sache zuwenden.
Einer Sache, die sie künstlerisch und inhaltlich erfüllt.
Und eben nicht mehr Werbung machen für Nestle oder die Bild.
Plötzlich handelten wir alle aus authentischem Gefühl
Und nicht mehr aus Angst und marktwirtschaftlichem Kalkül.
Wir folgten unserem Herzen und unseren Gelüsten.
Statt das zu tun von dem wir glauben, dass wir es tun müssten.
Wir würden uns entfalten und neu gestalten
Und nicht mehr tun was unsere Alten für richtig halten.
Die sich klammern an vermeintliche Tugenden und Sitten
Unter denen sie absurderweise selber früher litten.
Wir trauten uns wir selbst zu sein und unkonventionell.
Und studierten kaum noch Jura oder BWL.
Oder, sagen wir so, Betriebswirt oder Jurist
Wird dann nur noch der, wer es wirklich gerne ist.
rotes Herz ais Filz
Wir alle würden einen Beruf ausüben,
Den wir wirklich gern tun und von ganzen Herzen lieben.
Die gute Laune würde steigen ganz egal wohin man guckt
Und ganz nebenbei auch das Bruttosozialprodukt.
Die richtigen Leute wären Ärzte oder Richter
Lehrer und Beamter, und die Falschen wären nicht da.
Die richtigen Leute wären Bäcker oder Bänker,
Krankenschwestern oder Staatenlenker.
Erst die Arbeit dann das Vergnügen.
Diesem Dogma bräuchten wir uns nicht mehr fügen.
Denn das Vergnügen finge ja dann
Schon für uns direkt schon bei der Arbeit an.
Und wie schön ist es, wenn man bei einem Menschen erkennt:
Er brennt für was er tut und ist in seinem Element.
Und wie schön ist es sich mit solchen Menschen zu umgeben,
Die für das was sie tun leben.
Ich glaube, dass ist echt das Schönste was es gibt
Wenn man das was man tut, leidenschaftlich liebt.
Man tut damit sich nicht nur selbst einen Gefallen
Sondern, letzten Endes, allen.
Vermutlich sagen Sie, dass funktioniert doch nie.
Na, ihre Hirngespinste, reine Utopie.
Wenn alle täten was sie lieben, wo kämen wir denn da hin?
Das hat doch alles überhaupt gar keinen Sinn.
Wir unterwerfen uns lieber weiterhin dem Joch,
Denn das kann ja gar nicht klappen…
…was wenn doch?
…was wenn doch?
Quelle: Bodo Wartke

Tun was Du liebst: Ein Traum?

Erst wenn wir uns etwas vorstellen können haben wir die Möglichkeit es zu erschaffen. Unsere Imagination ist die magische Kraft ohne die Veränderung nicht passieren kann.

Bodo Wartke vermittelt die passenden Bilder. Er hilft uns von einer Welt zu träumen, in der jeder das tut was er liebt.

Ich liebe es, wenn Menschen für ihren Job brennen:

  • Den Optiker, der meiner Tochter die perfekte Brille verpasst.
  • Die Schuhverkäuferin, die für die andere Tochter trotz schwieriger Füße ein schönes Paar Schuhe findet.
  • Mein Zahnarzt, der sich um jeden Zahn bemüht.
  • Meine Osteopathin, die mich einfühlsam behandelt und berät.

Diese Menschen zu treffen bedeutet:

  • Wir arbeiten zusammen an einem Ziel und es fühlt sich leicht an.
  • Die Wertschätzung auf beiden Seiten ist mit Händen zu greifen.
  • Die Beteiligten haben Spaß und sind glücklich.

Du hast sicher auch schon solche Menschen getroffen und deren Energie wahrgenommen: Sie ist positiv und wirkt ansteckend.

buntes Herz

Diese Energie kann die Welt verändern – zum Positiven. Weil wir aus den Erlebnissen, die wir mit Menschen haben, die das tun was sie lieben, Zuversicht schöpfen dürfen.

Schreib mir doch bitte, von Deinen Erlebnissen mit Menschen, die tun was sie lieben. Wer hat Dich besonders beeindruckt und warum?

Viel von dem, was ich tue liebe ich

Als Unternehmensberaterin habe ich mir oft die Sinnfrage gestellt. Das habe ich jahrelang nicht mehr getan.

Ich habe das Glück zu tun, wofür ich brenne und worin ich gut bin: Ich helfe Menschen mit meiner Energiearbeit stark zu werden.

Bei Dingen, die ich hasse überlege ich warum ich sie tue. Pflichten können auch Spaß machen. Dafür tue ich aktiv etwas.

Die leidige Hausarbeit ist ein gutes Beispiel

Ich konzentriere mich einfach mehr auf das Ergebnis. Ich überlege mir kreative Lösungen und bitte um Hilfe, wenn es mir zu viel wird. So fühle ich mich nicht mehr als Opfer sondern als Gestalter. Das fühlt sich besser an und macht mich zufriedener. Ich liebe Hausarbeit noch immer nicht, hadere aber nicht mehr damit.

Eine Übung, die ich täglich mache, ist mir selbst mehr Anerkennung für die unsichtbare Arbeit, die ich leiste, zu geben.

Wovon träumst Du?

Ich wünsche uns allen, dass wir immer mehr von dem tun was wir lieben. Dazu sollten wir uns gut kennen, denn wir müssen erst herausfinden, was das ist. Es braucht Arbeit und Durchhaltevermögen um das ausbuddeln, was aus den verschiedensten Gründen tief verschüttet ist.

Meine Klienten bekommen bei mir Rückmeldungen, was sie besonders gut können. Oft finden wir während der gemeinsamen Arbeit vergessene Talente und Vorlieben. Wenn Du mehr über Dich herausfinden möchtest, sprech mich unverbindlich an.

Träume mehr!

Hand aufs Herz: Es fällt uns schwer zu glauben, dass es eine Welt geben kann, in der jeder das tut was er liebt. Zu fremd ist dieser Gedanke. Zweifel sind okay, solange wir uns davon nicht abhalten lassen von Dingen zu träumen, die sich momentan noch unrealistisch anfühlen. Denn Veränderung fängt in unseren Köpfen an.

Tun was Du liebst: Wie kann das gehen?

Bodo Wartke spricht mir aus der Seele. Ich weiß, dass wir eine heilere, gesündere Welt erschaffen, wenn wir alle mehr von dem tun, was uns Spaß macht. Ich habe keine Ahnung wie wir das erreichen können. Jeder muss da selbst anfangen.

Außerdem ist experimentieren angesagt. Durch die Corona Situation sind wir eher offen für Neues. Das ist eine gute Gelegenheit zum Auszuprobieren. Ich habe mir fest vorgenommen, mehr zu experimentieren und Menschen, die das auch tun noch mehr zu unterstützen.

Respekt statt Kritik für Träume

Ich habe mir auch vorgenommen, Träume anderer nicht vorschnell zu kritisieren, sondern mehr Anerkennung und Respekt fürs Losgehen zu zeigen. Meckern ist einfach, aber nicht konstruktiv. Vieles wird nicht klappen weil wir Neuland betreten und Erfahrungen sammeln müssen.

Wir müssen uns gegenseitig Halt geben, um diese turbulenten Zeiten zu meistern und die kreativen Lösungen zu finden, die wir so dringend brauchen.

Dieser Artikel gehört zur Blogparade von Lemondays.

Ich helfe Dir gerne dabei, Deinen Weg zu Deinen Träumen zu finden.

Links zu Bodo Wartke

Photos: Sebastian Niehoff, Pixabay, Privat

© Inge Schumacher

Selbstheilung

Wir heilen uns selbst. Wir können uns dabei helfen lassen: Von Ärzten, Medikamenten oder Heilpraktikern. Egal wer oder was uns hilft, Heilung ist ein Inside-Job.

Ich habe viele Anläufe gebraucht um diesen Blogartikel zu schreiben. Verschiedenste Versionen verschwanden in der virtuellen Schublade weil irgendetwas nicht passte. Dieser Artikel hat es geschafft, denn ich habe das fehlende Puzzleteil gefunden.

Was mir bisher fehlte war eine gründliche Beschäftigung mit meinen eigenen Selbstheilungskräften. Die habe ich im letzten halben Jahr auf den neusten Stand gebracht.

Meine Selbstheilung

Anfang März bekam ich zum ersten Mal eine Art Blasenentzündung. Ich sage eine Art – weil es keine wirkliche Blasenentzündung war. Es war mein Motivator in Gestalt von Schmerzen im Bereich der Blase. Als ich das abgeklärt hatte ahnte ich, dass eine interessante Zeit bevorstand.

Zuerst ignorierte ich die Symptome so lange es ging. Irgendwann verstand ich, dass sie nicht von alleine verschwinden würden. Daran wie schwer es mir fiel mich mit meiner Selbstheilung zu beschäftigen sah ich wie wichtig es war genau hinzuschauen.

Mich selbst zu heilen hat bisher gut geklappt. Aber hier fühlte ich mich hilflos. Ich musste richtig tief einsteigen.

Selbstheilung mit Motivator

Ich habe mir den optimalen Motivator gebastelt: Er hat meinem Körper nicht geschadet und war unangenehm genug, dass ich dranblieb.

Wäre es weniger unangenehm gewesen wäre ich nicht aktiv geworden. Mein Motivator erinnerte mich meist abends und nachts an meine Aufgabe. Dann gab es keine Ablenkung.

Mein Selbstheilungs-Prozess

Ich probierte meinen Werkzeugkoffer durch und versuchte

  • Meditation
  • Bewegung
  • Gespräche

Und kam nicht weiter. Schließlich gab ich den Aktionismus auf und bat um Hinweise. Ich wurde in meinem Alltag bewusster und schaute genau hin was mir begegnete. So bekam ich immer wieder Ansätze wo ich hinschauen konnte.

Selbstheilung als Zwiebel

Hatte ich eine Schicht abgearbeitet kam die nächste an die Reihe. Das merkte ich daran, dass es mir immer nur kurzzeitig besser ging. Auch davon war ich alles andere als begeistert.

Themen, die ich in den sechs Monaten bearbeitet habe waren

  • Kindheitstraumen
  • Alte Gefühle von Trauer bis Wut
  • Automatismen in der Beziehung
  • Der Umgang mit meinen Kindern
  • Und immer wieder Selbstakzeptanz

Es kam wenig wirklich Neues. Was mich überrascht hat war, dass noch so viel zu tun war an den bekannten Themen.

Aufräumen war angesagt

Es gab also noch reichlich Altlasten, die aufgeräumt werden wollten. Es ging darum, diese Reste anzusehen und zu heilen.

Meine Motivation

Das halbe Jahr war ziemlich lang. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass es nie aufhört. Aus Erfahrung wusste ich zum Glück, dass es sich lohnen würde dranzubleiben.

Zitat von Lincoln Auch das geht vorüber

Was hat meine Selbstheilung gebracht?

Noch ist der Prozess nicht ganz zu Ende. Einiges kann ich aber schon feststellen:

  • Ich habe einen besseren Zugang zu meinem Körper
  • Ich komme leichter wieder in Balance
  • Ich kann mich besser akzeptieren
  • Ich fühle mich weniger isoliert und mehr verbunden

Ich entwickle gerade ein besseres Gefühl dafür wie alles zusammenhängt. Darauf habe ich schon lange hingearbeitet ohne zu wissen wie ich dahin kommen soll.

Damit Du das nachvollziehen kannst habe ich eine 15 minütige Meditation aufgenommen.

Sie begleitet Dich auf einer Reise aus Deiner Mitte bis ans Ende des Universums.

Motivatoren sind wichtig für die Selbstheilung

Meist handelt es sich um körperliche Symptome, die einfach nicht verschwinden – und nerven. Wir fühlen uns dann vielleicht hilflos weil wir die Situation nicht in den Griff bekommen.

Wenn Du auch solche wiederkehrenden Herausforderungen hast, weißt Du jetzt warum sie da sind. Sie sind Deine Motivation etwas zu ändern.

Um unsere Selbstheilungskräfte optimal zu nutzen brauchen wir erst einmal Informationen – über uns und unsere Glaubenssätze wie auch über Behandlungsmethoden.

Symptome wahrnehmen

Früher ging ich regelmäßig über meine Grenzen weil ich sie nicht wahrgenommen habe. Das hatte zur Folge, dass ich mindestens einmal im Jahr das Bett hüten musste.

Irgendwann wurde mir klar, dass das nicht so sein muss. Ich fing an nach den Ursachen zu forschen. Stück für Stück erkannte ich, dass ich die Signale meines Körpers ignoriert habe. So lange bis er mich lahm gelegt hat, damit ich endlich Pause mache.

Es war ein langer Prozess, in dem ich gelernt habe meine Bedürfnisse besser zu sehen. Indizien für mich, dass ich eine Pause brauche sind auch heute noch

  • Reizbarkeit
  • Müdigkeit
  • Halsschmerzen

Sich selbst zu kennen ist besonders wichtig bei chronischen Krankheiten. Manche Klienten brauchen deswegen erst einen längeren Klarwerdungs-Prozess bevor sie anfangen können sich zu heilen.

Die Schulmedizin ist hilfreich

Viele meinen Schulmedizin käme für sie nicht in Frage, glauben aber doch irgendwie daran. Wenn ihnen das bewusst wird, dann können sie sich entsprechend verhalten und das Beste aus beiden Welten für sich auswählen.

Pragmatismus und Praktikabilität

stehen bei mir ganz oben. Wenn Du mich ein wenig kennst weißt Du das. Ich folge meinen Glaubenssätzen. Ich weiß zum Beispiel, dass mir Kopfschmerztabletten schnell helfen also nehme ich welche.

Wir haben viele Möglichkeiten uns zu heilen

Beispiel: Das Asthma meiner Tochter

Als mir vor 17 Jahren gesagt wurde, dass sie ihr Leben lang jeden Tag Kortison inhalieren muss, war mir klar: Ich suche nach Alternativen. Die Lösung der Ärzte war ja immer noch da, wenn ich keine andere fand. Diese Suche hat mich zu meiner jetzigen Tätigkeit als Energiearbeiterin geführt.

Gesundheit ist sehr individuell

Wenn Klienten Fragen zu ihrem Heilungweg haben kann ich ihnen oft spiegeln, dass sie alles richtig machen:

  • Sie waren beim Arzt und haben ihre Beschwerden abgeklärt
  • Sie haben sich dafür entschieden Medikamente zu nehmen oder nicht
  • Sie wissen intuitiv, was für sie passt und entscheiden danach

Ihre Entscheidungen fühlen sich oft trotzdem nicht richtig für sie an und sie sind unsicher.

Dein eigener Weg zur Selbstheilung

Es ist egal welchen Weg Du wählst um Dich zu heilen. Er muss Dir nur entsprechen. Hierbei unterstütze ich Dich gerne. Ich finde es spannend andere auf ihrem Weg zu unterstützen, der ganz anders ist als mein eigener.

Notizzettel: Ich heile mich selbst

Ich bestärke Dich darin Dir mehr zu vertrauen!

Warum fällt uns das so schwer? Keiner bringt uns bei wie wertvoll unser eingebautes intuitives Wissen ist. Das gilt besonders für unsere Gesundheit. Der Glaubenssatz, dass ein Arzt es besser wissen muss als wir selbst sitzt immer noch tief.

Heilung sieht für jeden anders aus. Die Entscheidung für eine Therapie sollte immer auf Basis Deiner inneren Überzeugungen geschehen. Die wichtigsten Informationen, die Du brauchst trägst Du bereits in Dir.

Brauchst Du Unterstützung oder Inspiration für Deine Selbstheilung? Ruf mich einfach unverbindlich an.

Dieser Artikel ist in der #Blognacht meiner Lieblingsblogflüsterin Anna Koschinski entstanden.

Buchtipps zum Thema

  • Thorwald Dethlefsen, Rüdiger Dahlke: Krankheit als Weg
  • Margit und Rüdiger Dahlke: Frauen-Heil-Kunde
  • Anita Moorjani: Heilung im Licht: Wie ich durch eine Nahtoderfahrung den Krebs besiegte und neu geboren wurde
  • John Upledger: Auf den inneren Arzt hören
  • Louise Hay: Gesundheit für Körper und Seele

Bilder: Privat und Pixabay

© Inge Schumacher

Aggression – das Raubtier in uns

In diesem Artikel nehme ich mir ein kontorverses Thema vor: Unser Aggressionspotential und wie wir damit umgehen. Ich habe viele Fragen gestellt und auch einige persönliche Antworten gefunden.

Unsere Eckzähne beweisen es: Wir sind Raubtiere

Wir stehen ganz oben in der Nahrungskette und haben keine natürlichen Feinde. Jagen zur Futterbeschaffung müssen wir schon lange nicht mehr. Trotzdem bleibt uns die Grundausstattung.

Unsere Raubtiernatur ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil, sie hilft uns zu überleben. Wir sind deswegen so innovativ und anpassungsfähig und können schnell auf Veränderungen reagieren.

Das Raubtier in uns

Das Problem ist, das wir nicht gelernt haben unseren Raubtier-Anteil gesamtgesellschaftlich und individuell auszudrücken ohne Aggression und Gewalt. Wir glauben durch unsere Zivilisation unsere „primitiven“ Anwandlungen im Griff zu haben. Das ist ein Trugschluss. Unser Aggressionspotential lässt sich nicht einfach unter den Tisch zu kehren.

Aggression ist normal

Wir brauchen uns nur beliebte Comic-Serien anzuschauen wie Tom und Jerry. Die Katze und die Maus machen sich dauernd platt. Wir finden das lustig, eben weil wir Raubtiere sind.

Unsere Kinder lachen auch darüber. Das ist eine natürliche Reaktion. Es liegt in unserer Natur aggressiv zu sein. Wichtig ist wie wir damit umgehen.

Aggressionen machen einsam

Aggressionen kennen wir alle. Ich reagiere über, wenn ich zu lange etwas mache, das mir nicht gut tut. Dann raste ich irgendwann aus. Keine Kommunikation ist mehr möglich. Ich sitze dann ganz alleine oben auf meiner Palme. Für Kommunikation und Verbindung muss ich erst wieder von meiner Palme heruntersteigen.

Aggressionen sind ansteckend

Das passiert zum Beispiel, wenn bei einer Demonstration einer aggressiv wird und das eine Massen-Schlägerei zur Folge hat.

Das geschieht ganz plötzlich. Durch die Aggression fühlen wir uns getrennt und versuchen schnell wieder in Verbindung zu gehen weil sich das schlecht anfühlt. Wir schließen uns dann instinktiv zu Gruppen zusammen. Das erklärt auch die starke Verbindung, die zwischen Beteiligten eines Kampfes entstehen kann.

Mit Aggressionen umgehen

Zivilisation bedeutet nicht automatisch Friede, Freude, Eierkuchen. Das präsentieren wir uns immer wieder: Auf individueller wie auf globaler Ebene. Wir müssen Wege finden, diesen Teil von uns auszudrücken ohne Gewalt und Trennung.

Aggressionen in der Familie ausdrücken

Ich habe zwei Töchter und einen Sohn. Mit den Mädchen zu rangeln ist kein Problem für mich. Bei meinem Sohn ist das anders. Wenn der rauft, dann holt er eine Power raus, vor der ich Angst bekomme, schon seit er ganz klein ist. Nicht dass er brutal ist, seine Energie ist einfach sehr stark.

Mein Mann kann damit umgehen. Er setzt dem seine eigene Power entgegen. So hat mein Sohn gelernt

  1. Seine Kraft zu spüren
  2. Sie kontrolliert einzusetzen
  3. Sie regelmäßig abzubauen

Zum Glück lässt mein Sohn außerhalb unseres Zuhauses seine Kraft nicht raus. Er wählt in brenzligen Situationen lieber die Flucht.

Beispiel

Einmal ist er in der Grundschule von drei Jungs in die Ecke getrieben und getreten worden. Da ist er ausgerastet. Er hat sie einzeln auf den Boden geschmissen, ist weggelaufen und hat der Lehrerin Bescheid gesagt.

Er ist tagelang mit einem schlechten Gewissen herumgelaufen und hat sich Vorwürfe gemacht, dass er ausgerastet ist. Obwohl er keinen verletzt hat.

Ich bin froh, dass dieses Power-Kind so zurückhaltend und sozial ist. Ich hätte Probleme damit klarzukommen, wenn er ein Rüpel wäre.

Aggressionen von Kindern

Dürfen unsere Kinder heute noch einfach so miteinander raufen? Ich gebe zu, ich habe den Reflex dazwischen zu gehen, wenn ich Zeuge einer Rauferei werde.

Eine Freundin berichtet, dass ihr Sohn gerne mit seinen Freunden rangelt. Sie hat festgestellt, dass einige Eltern Probleme damit haben.

Sie erinnert sich, dass Rangeln auf dem Schulhof früher erlaubt war. Dass jeder die Grenzen kannte: Wenn einer auf dem Boden lag war Schluss.

Wären unkontrollierte Wutausbrüche bei Erwachsenen, die schwere Verletzungen zu Folge haben zu vermeiden, wenn wir alle als Kind lernen würden besser mit unseren Aggressionen umzugehen? Sie richtig kennenlernen anstatt sie unter den Teppich zu kehren?

Hätten wir weniger häusliche Gewalt, wenn wir unseren Emotionen nicht so hilflos ausgeliefert wären?

Gefühle sind Signale unseres Körpers

Nicht mehr und nicht weniger. Wenn wir sie nicht wahrnehmen gehen sie nicht weg, sondern werden immer lauter. Bis sie den Holzhammer herausholen und schreien. Das bringt uns dann aus dem Gleichgewicht. Wir fühlen uns hilflos und geben anderen die Schuld dafür. Auch haben wir die Tendenz diesen lauten Gefühlen zu folgen und ihnen dadurch noch mehr Nahrung zu geben.

Aggression ausbalancieren, aber wie?

Es ist keine Lösung zu meinen weil wir intelligente Wesen sind hat unser Verstand unsere tierische Herkunft im Griff. Ich finde das gefährlich, weil die unterdrückte Aggression sich dann unkontrolliert Wege sucht sich auszudrücken. Gefühle werden immer irgendwann ausgedrückt.

Nicht zufällig sind Methoden in die Balance zu kommen überall zu finden: In Büchern, im Netz, in Blogs. Wir alle sehnen uns danach.

Etwas tun für ein gutes Miteinander

Eine Lösung ist die Arbeit an mir selbst. Wenn ich mich kenne und verstehe, bleibe ich mehr in der Balance. Wenn immer mehr Leute das tun, dann können wir besser gesamtgesellschaftlich verträgliche Lösungen finden mit Aggressionen umzugehen.

Inge im Schneidersitz in Nordisland

Meditation zur Zentrierung und Verbindung

Immer mehr Menschen bauen sich Zeiten der Ruhe und Einkehr in ihren Alltag ein. Sie blieben dabei, weil sie merken, dass es ihnen gut tut.

Ich habe für Dich eine 15-Minuten lange Meditation aufgenommen, die Dich zentriert und Dich mit allem verbindet. Lust auf ein kleines Abenteuer? Dann los.

Computerspiele um Agressionen abzubauen?

Wir brauchen mehr innovative Ideen um unserer Raubtiernatur gerecht zu werden. Unsere Kinder machen uns manches vor, denn Computerspiele sind besser als ihr Ruf.

Sie tun etwas Sinnvolles wenn sie daddeln: Sie erleben Spannung und Aufregung ohne sich durch Gewalt zu isolieren. Sie zentrieren sich dadurch und bauen Aggressionen auf sozialverträgliche Weise ab.

Es geht zwar oft um virtuelle Gewalt, was mich instinktiv abschreckt. Sie tun aber weder sich noch einem anderen Wesen wirklich Gewalt an und sie wissen das. Das ist der entscheidende Punkt. Aggression wird so sozialverträglich ausgedrückt. Diese Spiele werden zudem oft in Gemeinschaft gespielt und fördern dadurch Verbindung und Vernetzung.

Ist das eine Erklärung dafür warum so viele unserer Kinder Computerspiele lieben? Machen wir es uns zu einfach wenn wir von Sucht sprechen und die Spiele ablehnen?

Viele Fragen und wenige Antworten

Wir brauchen eine offene Diskussion darüber, dass unsere Raubtiernatur Aggressionen mit sich bringt. Wir brauchen effiziente Wege, diese Aggression auszuleben ohne Gewalt und Getrennt sein.

Dann sind wir vielleicht irgendwann in der Lage auf die ewigen Kriege und Feindseligkeiten zu verzichten.

Wie gehst Du mit Deinen Aggressionen um? Wenn Du Unterstützung brauchst, ruf mich für ein unverbindliches Gespräch an.

Dieser Artikel ist in der #Blognacht meiner Lieblingsblogflüsterin Anna Koschinski entstanden.

Bilder: Pixabay und privat

© Inge Schumacher

Warum Selbst-Vertrauen wichtig ist

Natürlich vertraue ich mir, wem denn sonst? fragst Du Dich vielleicht.

Ich vertraue mir nicht hundertprozentig und Du?

Vertraust Du darauf, dass Du in jeder Lebenslage die richtige Entscheidung triffst? Hast Du nie Angst, dass etwas aus dem Ruder läuft, das Du nicht unter Kontrolle hast? Die Kinder? Die Arbeit? Die Gesundheit?

Wir würden viel leichter leben wenn wir uns mehr vertrauen könnten.

In diesem Artikel untersuche ich warum wir oft unsicher sind. Außerdem teile ich am Schluss acht Übungen zur Stärkung Deines Selbst-Vertrauens.

Selbst-Vertrauen gibt uns Sicherheit, die wir immer dabei haben

Eine Gesellschaft in der jeder mehr Selbst-Vertrauen hat, ist weniger manipulierbar und besser fähig mit Herausforderungen fertig zu werden.

1. Selbst-Vertrauen weitergeben

Mein Mann und ich arbeiten seit vielen Jahren daran uns mehr zu vertrauen. Unsere Kinder sollen mit möglichst viel Selbst-Vertrauen aufwachsen. Wir wollen ihnen vorleben, dass sie auf sich zählen können. Das Gleiche wünsche ich Dir auch: Du sollst die Sicherheit haben, dass

  • Du wertvoll bist
  • Du Dich nicht in die Pfanne haust
  • Du das erschaffst was Du brauchst
    • Gemeinschaft
    • Interessante Arbeit
    • Deine Werte leben
  • Du stark bist
Baby Füsse in 2 Erwachsenenhänden

Es ist ein langer Prozess zum Selbst-Vertrauen

Wir lernen früh, dass wir nicht okay sind. Wir werden er-zogen, geformt und passend gemacht. Weil

  • Wir nicht den Erwartungen unserer Eltern entsprechen
  • Wir nicht gut genug sind in der Schule
  • Wir nicht in die Schablone unserer Gesellschaft passen
    • Körperlich
    • Vom Intellekt her
    • Von unseren Interessen her

Wir haben uns ein Spalierobstbaum zugelegt, weil wir wenig Platz in unserem Garten haben. Dieser Baum wird dazu gezwungen in zwei Dimensionen zu wachsen. Ich finde das ist eine passende Parallele für die Rigidität in der meine Generation aufgewachsen ist.

Spalierobstbaum

Uns war nur erlaubt in vorgegebene Richtungen zu wachsen. Ausbrecher wurden neu justiert. So waren wir vorhersagbar und leitbar.

2. Warum fühlt sich unsere Welt unsicher an?

Über 50% der Menschheit ist traumatisiert. Das nennt sich transgenerationales Trauma. Auch ich kenne das. Meine Eltern wurden im 2. Weltkrieg geboren. Das Leben ihrer Eltern war ständig bedroht und das haben sie mitgenommen. Ich habe von ihnen gelernt, dass Kontrolle wichtig ist und dass man trotzdem immer damit rechnen muss, dass etwas Schlimmes passieren könnte.

  • Wir erlebten Die Ängste unserer Eltern, den Job zu verlieren zum Beispiel.
  • Wir wurden als Kinder schreien gelassen und dadurch wurde unsere Verbindung zur Umwelt gestört.

Wir lernten so früh unserer Umgebung zu misstrauen. Um aus diesen Konditionierungen auszubrechen müssen wir uns ihrer erst einmal bewusst werden. Dann können wir daran arbeiten sie loszulassen.

Wie baust Du Dein Selbst-Vertrauen auf?

Erfahrung hilft

Du wärst heute nicht da wo Du bist, wenn Du nicht diverse Schwierigkeiten gemeistert hättest. Darauf kannst Du stolz sein. Sich das immer wieder klar zu machen öffnet den Blick nach vorne.

Entscheidungen aus der Vergangenheit akzeptieren

Im Nachhinein bin ich immer schlauer. Wenn ich mich mal wieder im „Hätte und Wäre“ verstricke hilft mir der Satz: Ich habe damals mit den mir zur Verfügung stehenden Informationen die beste Entscheidung getroffen.

8 Übungen für mehr Selbst-Vertrauen

Ich habe hier Übungen zur Stärkung Deines Vertrauens gesammelt. Lass Dich inspirieren.

Aufschreiben macht den Unterschied

Nimm Dir ein Blatt Papier und schreibe Deine Erkenntnisse auf. Es macht einen großen Unterschied etwas aufzuschreiben anstatt es nur zu denken. Es ist greifbarer und Du kannst es besser mitnehmen.

1. Stärken bewusst machen

Schreib Dir auf, wo Du gut bist. Wenn Dir nichts einfällt, frag Deine Liebsten.

2. Deine Ressourcen

Sind die Sachen, die Dir leicht fallen. Wenn ich unsicher bin konzentriere ich mich auf meine Ressourcen und nicht auf die Zukunft. Das gibt mir Halt und Zuversicht.

Deine Ressourcen kannst Du durch diese Fragen finden

3. Glaubenssätze erkennen

Es ist wichtig zu wissen welche Glaubensüberzeugungen Dein Vertrauen in Dich und Deine Umwelt beschränken. Glaubenssätze zu ändern ist wie Fahrradfahren lernen. Du musst es immer wieder üben.

HInweis: Wenn Du das denkst,

  • Ich bin hilflos
  • Ich muss aber…
  • Der oder die sollte…machen
  • Schon wieder!

dann sitzt da wahrscheinlich ein Glaubenssatz, den Du Dir anschauen darfst.

Denk daran: Um einen Glaubenssatz zu verstärken brauchen wir nur ein Erlebnis. Um ihn dauerhaft zu ändern mindestens 100.

4. Sich selbst kennen und akzeptieren lernen

Um Dich bei dir selbst sicher zu fühlen musst Du Dich als Ganzes akzeptieren

Das bedeutet auch in die dunklen Ecken zu schauen. Die Dinge anzuschauen derer Du Dich vielleicht schämst. Ich bespreche meine Fundstücke mit meinem Mann und Freunden. Oft stelle ich dann fest, dass ich gar nicht so schrecklich bin wie ich gedacht habe.

5. Präsent im Hier und Jetzt sein schafft Vertrauen

Nur im Hier und Jetzt erschaffen wir unsere Zukunft. Wir erschaffen mehr von dem auf das wir unsere Aufmerksamkeit richten. Entscheidend ist, wo Deine Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt ist. Sie ist der Lichtstrahl, der aus den vielen Möglichkeiten die aussucht, die Du Realität werden lässt. Wir sind die Schöpfer unserer Realität

Tagsüber stelle ich mir immer wieder folgende Fragen:

  • Wo ist meine Aufmerksamkeit gerade?
  • Welche Energie strahle ich so aus?

Damit Du das nicht vergisst, nutze eine Erinnerungs-App oder befestige einen Zettel an prominenter Stelle.

6. Schaffe Dir einen sicheren inneren Ort

In diesen sicheren Raum kannst Du Dich zurückziehen, um Abstand zu gewinnen und zu heilen. Du brauchst einen Ort an dem Du Dich wohl fühlst. Ideal ist ein Ort, der real existiert. Du musst nicht selbst dagewesen sein, sondern kannst Dich zum Beispiel auf Pinterest inspirieren lassen.

riesige alte Eiche

7. Die Wurzelübung

Diese Übung dient der Erdung und Zentrierung. Ich liebe sie weil sie einfach und wirkungsvoll ist.

Stell dich ohne Schuhe hin. Deine Arme hängen locker an den Seiten. Atme dreimal tief ein und aus. Stell Dir vor, Du bist eine große Eiche.

  • Deine Wurzeln reichen bis tief in die Erde
  • Dein Blätterdach gibt Schutz
  • Fühle wie fest Du mit der Erde verbunden bist
  • Der Wind zerrt an Dir und Du stehst fest am Boden
  • Ein Tier schabt sich an Deiner Rinde und es ist egal
  • Ein Hund hebt sein Bein und das stört Dich nicht
  • Du fühlst Dich wohl in der Verbundenheit des Waldes
  • Du atmest bewusst ein und aus
  • Du bist fest verankert und sicher

Ich habe diese kleine Meditation für Dich aufgenommen:

Übung zur Stärkung Deiner Wurzeln

Du findest sie auch mit meinen anderen 5 Minuten Inspirationen auf meiner Webseite.

Diese Übung benutze ich häufig. Sie gibt mir Halt. Dann wirft mich so schnell nichts um.

8. Erfolgserlebnisse sammeln

Oft nehmen wir die kleinen Wunder des Alltags, die durch unsere Energie im Hier und Jetzt verursacht werden kaum wahr.

Leg Dir einen Zettel hin oder schreibe am Abend in Dein Notizbuch, was alles geklappt hat und was einfach war. So gibst Du Deinen Erfolgen mehr Aufmerksamkeit.

Erfolgserlebnisse sind wichtig als Bestätigung. Du brauchst sie um Dich zu motivieren weiterzumachen. Dadurch wirst Du immer selbstbewusster und vertraust Dir immer mehr.

Du hättest gerne mehr Übungen?

In meinem Blogartikel Übungen zur Stärkung Deiner Superkräfte findest Du zehn weitere.

Mehr Selbst-Vertrauen als Individuum

Je selbstsicherer wir sind umso effizientere und bessere Entscheidungen können wir treffen. Wir sind offener für mehr Möglichkeiten zwischen denen wir wählen können. Je sicherer wir uns fühlen umso weniger sind wir manipulierbar.

Mehr Selbst-Vertrauen als Gesellschaft

Wir brauchen das Vertrauen, dass wir uns an den eigenen Haaren aus dem Schlammassel in den wir die Welt gestürzt haben herausziehen können. Wir brauchen die Sicherheit und das Wissen, dass wir dazu in der Lage sind. Das können wir nur schaffen wenn jeder Einzelne von uns fest an sich glaubt.

Brauchst Du Unterstützung um mehr Selbst-Vertrauen aufzubauen? Ruf mich gerne unverbindlich an.

Bilder: Pixabay, Privat

© Inge Schumacher

Unser Trauma ist historisch

Ich habe in meiner Praxis viel mit traumatisierten Menschen zu tun. Ich begreife gerade wie sehr wir durch unsere Traumen beeinflusst sind. Individuell und als Gesellschaft.

Was ist ein Trauma?

Ein Erlebnis wird für uns zum Trauma wenn wir direkt oder indirekt mit dem Tod in Kontakt kommen. Wir werden dadurch überfordert. Unser Körper hilft uns damit fertig zu werden, in dem er die Erinnerung und das überwältigende Gefühl in zwei getrennten Gehirnhälften unterbringt und so entschärft. Das Trauma könnte sonst unsere Persönlichkeit in Stücke reißen.

Warum ist unser Trauma historisch?

Die Traumen, mit denen viele von uns sich gerade auseinandersetzen, haben ihren Ursprung in der Zeit des 2. Weltkriegs.

1. Die Menschlichkeit ging im 2. Weltkrieg verloren

Töten führt immer zu Trauma. Frühere Kriege, das schließt den 1. Weltkrieg ein, wurden auf einem soliden Fundament von Stolz und Ehre geführt. Die Kriegsparteien waren alle davon überzeugt, für eine gerechte Sache zu kämpfen. Die Gegner wurden als Menschen geachtet. Die traumatisierten Soldaten waren in der Lage sich nach dem Krieg wieder in die Gesellschaft zu integrieren.

Das war im 2. Weltkrieg anders. Da ging es mehr um Eroberung und Dominanz auf Seiten der Deutschen und Japaner und Verteidigung bei den Alliierten. Der Gegner wurde als menschenunwürdig gesehen. Der Holocaust war nur durch die vollständige Entmenschlichung der Juden möglich. So wurden die Traumen tiefer.

Die zurückkehrenden Soldaten schafften es nicht sich wieder zu integrieren. Sie waren durch ihre Traumen dissoziiert – von sich und ihren Gefühlen. Sie isolierten sich und ihre Familien und gaben ihr Trauma weiter. Das hat zwei Generationen von Kindern hervorgebracht, die zum Ventil für das fürchterliche Trauma des Krieges wurden.

2. Kinder waren nichts wert

Das sieht man daran wie Kinder in dieser Zeit behandelt wurden. Kinder bedeuteten damals in erster Linie Mühe. Sie wurden erst als vollwertige Menschen angesehen wenn sie produktiv waren.

Zwei Beispiele:

Die 93-jährige Großtante einer Freundin ist auf einem Bauernhof aufgewachsen. Sie erzählte ihr, dass der Arzt nur geholt wurde wenn die Tiere krank waren. Tiere waren eben wertvoller als Kinder.

Ich erinnere mich an ein Buch über eine Familie aus dem mittleren Westen der USA, das Ähnliches dokumentierte. Dort bekam der Hofhund besseres Essen als die Kinder. Er hatte eine wichtigere Aufgabe.

Was passiert, wenn Kinder weniger wichtig sind als Vieh? Sie werden körperlich und emotional mit Füßen getreten. Sie werden wie Wegwerfware behandelt.

Das Trauma von drei Generationen

66 bis 80-Jährige: Erste Generation: Sie bekamen die Kriegstraumen direkt ab und wurden nicht als Menschen wahrgenommen. Vermutlich 70% von ihnen sind traumatisiert. Von diesen erinnern sich nur 30% an das Vorgefallene.

50 bis 65-Jährige: Zweite Generation: Sie wurden weniger durch den Krieg traumatisiert, haben aber unter den massiven Traumen ihrer Elterngeneration gelitten.

25 bis 50-Jährige: Dritte Generation. Sie wurden von klein auf als Menschen angesehen und sind deswegen nur noch zu 30% traumatisiert.

Traumen weitergeben, wie geht das?

Kann ich ein Trauma weitergeben, wenn ich nicht weiß, dass ich eines habe? Ja, durch mein Verhalten. Obwohl wir es nicht merken steuern unsere Traumen unser Verhalten.

Beispiel: Kinder schreien lassen

In Nazideutschland wurde propagiert Kinder nachts schreien zu lassen. Man glaubte, das würde starke Menschen mit guten Lungen hervorbringen. So sind meine Eltern aufgewachsen. Sie haben das mit mir und meinen Geschwistern genauso gemacht. Das stand damals in jedem Lehrbuch und Ratgeber.

Dieses wiederholte Schreien-lassen hat viele von uns traumatisiert. Viele weitverbreitete Glaubenssätze haben hier ihren Ursprung:

  • Ich bin nicht wichtig
  • Wenn es mir schlecht geht werde ich allein gelassen
  • Ich bin hilflos egal was ich tue

Auch ich habe damit zu kämpfen. Neulich stellte ich fest, dass ich immer noch Angst davor habe dass mein lieber Ehemann mich allein lässt, wenn es mir schlecht geht. Ich finde jede Menge Indizien dafür. Klar, denn meine Wahrnehmung erschafft meine Realität.

Beispiel: Prügel und Missbrauch

Meine Elterngeneration ist in der Schule und von ihren Eltern gezüchtigt worden. Das war normal. Unsere Normen haben sich zum Glück geändert. Trotzdem bleibt häusliche Gewalt ein Dauer-Thema. In Coronazeiten, wo viele Familien eng aufeinandersaßen sind die Zahlen wieder gestiegen.

Auch hier überträgt sich erlebtes Verhalten. Viele Kinder, die geschlagen wurden, drücken später ihre eigenen Aggressionen genauso aus.

Die Opfer werden zu Tätern, bleiben dabei aber immer Opfer.

Viele meiner Klienten haben schwerste Misshandlungen und Missbrauch erlebt. Alle haben auch eine Täterseite an sich entdeckt. Das ist schlimm für sie. Opfer sein ist schon schambehaftet, Täter sein noch viel mehr.

Die meisten meiner Klienten haben den Missbrauch nicht direkt weitergegeben. Wenn sie aber darüber nachgedacht haben, dann tragen sie starke Schuldgefühle in sich.

Täter sein zeigt sich in gestörten Beziehungen zu sich selbst und anderen:

  • Wir behandeln uns selbst schlecht
  • Wir isolieren uns
  • Wir gehen toxische Partnerschaften ein

Wir drücken die Energie des Traumas immer wieder aus

Für mich haben sich die vergleichsweise harmlosen Traumen aus meiner Kindheit wie Gummibänder angefühlt. Ich habe mich von der Trauma-Energie wegbewegt und mich immer besser kennengelernt und schwupps kam irgendein Auslöser, der mich wieder in altes Verhalten gezogen hat.

Trauma ist wie ein Gummiband, das uns daran hindert weiter zu kommen.

Dieses Gummiband kann ich nur lösen, wenn ich das Ereignis und Gefühl aus beiden Gehirnhälften im Rahmen einer Therapie wieder zusammenbringe. In der rechten Gehirnhälfte befinden sich die Trauma-Erinnerungen. Sie werden zusammen mit den Gefühlen in die linke Gehirnhälfte transportiert.

Das zerstört das Gummiband. Erst dann habe ich die Chance mich bewusst für ein anderes Verhalten zu entscheiden.

Leider fängt die Arbeit dann erst richtig an. Ich muss mir der Auswirkungen, die mein Trauma in meinem Leben hat bewusst werden. Ich hole mir dazu fachkundige Hilfe.

Ich empfehle diesen Prozess nicht alleine zu gehen und erfahrene Trauma-Therapeuten zu Rate zu ziehen.

2 Gummibärchen halten Händchen

Selbst-Regulation von Gefühlen ist der Schlüssel

Ich bin früher oft ausgerastet und meine Familie hat das abbekommen. Ich habe jetzt ein ganzes Bündel von Instrumenten mit denen ich meine Gefühle regulieren kann. Ich drücke sie nicht mehr in irgendeinen Topf, der dann explodiert.

Wie merkst Du, dass Du ein Trauma hast?

Meine Alarmsirenen gehen an, wenn ich merke, dass ich überreagiere. Da gibt es etwas, das angeschaut werden will. Das muss nicht zwingend ein Trauma sein, kann aber damit zusammenhängen.

Hinweise auf Traumen liegen oft in Extremen. Wenn Du

  • Oft wütend bist
  • Ständig Schuldgefühle hast
  • Dich selbst gerne niedermachst
  • Dich wertlos fühlst
  • Ein überzogenes Ego hast
  • Narzisstisch veranlagt bist
  • Nur für die Karriere und Erfolg lebst

Dann könntest Du ein Trauma haben.

Traumen verursachen toxische Energien

Über Jahre hinweg können Traumen schwere körperliche Folgen haben wie Krebs oder Autoimmunerkrankungen.

So viel Leid wegen Trauma

Ich bin entsetzt über das Ausmaß des Traumas in der heutigen Gesellschaft. Unsere Welt sieht heute so aus, weil wir über Generationen hinweg massiv traumatisiert wurden. Trauma trennt uns und macht uns einsam. Wir verletzen deswegen ständig uns, unsere Erde, die Tiere und Pflanzen. Meiner Meinung nach sind unsere Traumen auch die Ursache für unsere Wegwerfgesellschaft.

Es tut sich etwas

Es wird so nicht weitergehen. Immer mehr von uns wachen auf und merken, dass wir uns mit unserem Verhalten selbst wehtun. Die Generation Fridays for Future ist die am wenigsten traumatisierte seit langem. Sie macht uns auf unsere Defizite aufmerksam.

Hast Du Fragen zum Thema Trauma?

Fragst Du Dich ob Du ein Trauma haben könntest? Rufe mich an für ein kostenloses halbstündiges Gespräch.

Buchtipps zu Trauma

  • Scotty Brampton: The Nature of Trauma (Umfassendes Traumakompendium in Englisch)
  • Franz Ruppert: Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft
  • Demi Charf: Auch alte Wunden können heilen
  • Peter Levine: Trauma-Heilung
  • Thomas Hübl: Kollektives Trauma heilen
  • Oprah Winfrey und Dr. Bruce Perry: What happened to you?

Hilfe bei Trauma gibt es hier:

Dieser Artikel ist in der #Blognacht meiner Lieblingsblogflüsterin Anna Koschinski entstanden.

Bilder: Pixabay und privat

©Inge Schumacher

Deine Persönlichkeitsentwicklung zeigt (Neben-)Wirkungen

Es ist wieder passiert. Eine Freundin von mir verliert gerade ihren Arbeitsplatz. Sie meint: Wie gut, dass Du mich gewarnt hast, dass das passieren könnte. Dieser Artikel handelt davon warum ich sie darauf vorbereitet habe.

Persönlichkeitsentwicklung wirkt, hat aber auch unerwartete Folgen

Unter Persönlichkeitsentwicklung verstehe ich meinen Weg zu mir selbst. Seit etlichen Jahren lasse ich immer wieder Sachen los, die ich mit mir herumschleppe.

Mein Lebensziel ist, mich gut kennenzulernen. Ich will mich mögen und wohlfühlen in meiner Haut. Ich bin schon seit vielen Jahren unterwegs. Immer wieder stolpere ich, manchmal über Steine, manchmal über Felsbrocken. Ab und zu muss ich auch eine Schlucht auf einer schwankenden Hängebrücke überqueren.

Blick in eine Hängebrücke

Das hört sich anstrengend an? Ist es auch. Aber ich bin im Training und motiviert weil ich es sich wirklich lohnt.

Mit meiner Persönlichkeitsentwicklung habe ich bisher erreicht

Das motiviert mich immer weiter zu gehen. Ich laufe diesen Weg zu mir selbst zwar alleine, treffe mich aber auch mit anderen Reisenden zum Erfahrungsaustausch. Gemeinsam lässt sich der eigene Weg oft besser verstehen und einschätzen.

Einsame Bank auf dem Deich

Wie sieht meine Persönlichkeitsentwicklung aus?

Der Indikator dafür, dass eine Neuausrichtung meines Weges ansteht ist mein Zufriedenheitsgrad. Mein Körper signalisiert mir mit Gefühlen oder mit körperlichen Symptomen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Das ignoriere ich gerne eine Zeitlang und stapfe stur weiter. Im Laufe der Zeit habe ich aber gelernt besser darauf zu achten. Es wird immer unangenehmer, wenn ich dann keine Ursachenforschung betreibe.

Ich hinterfrage und forsche in verschiedensten Bereichen:

  • Bin ich das wirklich?
  • Tut mir das gut?
  • Warum passiert mir Dieses und Jenes immer wieder?

Ich stelle dann zum Beispiel fest, dass ich zu viel Ausrüstung mit mir herumschleppe. Das erklärt meine Rückenschmerzen.

Losgelassen habe ich bisher

  • Meine Karriere als Unternehmensberaterin
  • Zu viele regelmäßige Abendtermine, ich brauche mehr Spontanität
  • Jede Menge Glaubenssätze was und wie eine Mutter zu sein hat

Im Moment bin ich unzufrieden mit meinen verschiedenen Rollen als

  • Mutter
  • Hausfrau
  • Ehefrau
  • Gärtnerin
  • Flüchtlingshelferin
  • Freundin
  • Heilerin

Ich fühle mich eingesperrt. Es strengt mich an, meinen Erwartungen an diese Rollen gerecht zu werden.

Mein Mann meinte treffend: Du begrenzt Dich zu sehr. Ich spürte, dass er Recht hatte. Auch wenn es mir anfangs schwergefallen ist diese Grenzen überhaupt wahrzunehmen.

Ich beobachte mich seither mehr und achte auf Störgefühle und Impulse. Durch diese Aufmerksamkeit bekomme ich mit wo was nicht für mich passt. Die Grenzen, die ich so gefunden habe bin ich dabei aufzulösen. Damit werde ich wohl noch eine Zeitlang beschäftigt sein.

Der Weg zu Dir selbst ist oft spannender als erwartet

Im Laufe der Reise hast Du Dir idealerweise eine Grundsicherheit erarbeitet. Du weißt wo Du Hilfe beim Klettern brauchst und was Du alleine schaffst. Du wirst mutiger.

Je genauer Du Deinen Weg kennst umso leichter wird es an den Weggabelungen für Dich. Du entdeckst im Laufe der Zeit viel mehr Weggabelungen. Kleine unscheinbare, die Du am Anfang des Weges übersehen hättest, testest Du heute aus. Du weißt, dass Du den Weg zurück zum Hauptweg immer wiederfindest.

Du hältst es aus, wenn sich Dein Ziel ändert und Du eine neue Karte erstellen musst: Entweder hast Du ein Ziel erreicht oder Deine Prioritäten haben sich während der Reise verändert.

Deine Reise ist nicht immer schön. Es gibt Zeiten, da bist Du am Ende Deiner Kraft, müde und ausgelaugt. Manchmal verirrst Du Dich oder Du stehst vor einer Steilwand und musst umkehren.

Handflächen mit Weltkarte

Überraschungen gehören dazu

Richtig spannend wird es, wenn Du mit Ereignissen konfrontiert bist, die scheinbar aus dem Nichts kommen.

Meiner Freundin ist das gerade passiert. Sie ist eine hochqualifizierte Fach- und Führungsfrau. Mein Mann und ich haben schon vor zwei Jahren das Potential gesehen, dass sie sich aus ihrem Job kickt, wenn sie ihren Weg weitergeht. Ich habe ihr deswegen frühzeitig von einer unerwünschten Nebenwirkung von Persönlichkeitsentwicklung berichtet:

Die natürliche Abstoßungsreaktion

Wir sind Magneten, die Dinge in unser Leben ziehen, die zu der Energie passen, die wir ausstrahlen. (Ich meine damit nicht die Energie, die wir denken die wir haben.) Das bedeutet auch, dass wir Dinge und Situationen abstoßen, die nicht mehr zu uns passen.

Jeder kennt das von Freunden, die sich anders entwickeln. Dann geht man getrennte Wege. Gravierender ist es, wenn es um unsere unsere Existenz geht, um den Job.

Ich habe in der Reisen-zu-sich-selbst Community oft miterlebt, dass scheinbar aus heiterem Himmel gekündigt wurde. Von beiden Seiten: Vom Unternehmen und vom Arbeitnehmer aus.

Je nachdem wie bewusst wir sind, bekommen wir mit ob sich etwas zusammenbraut oder nicht. Sind wir vorgewarnt ist es ein bisschen einfacher. Der Jobverlust die Konsequenz vieler Einzelentscheidungen, die wir auf unserem Lebensweg getroffen haben.

Trotz allem: Jobverlust bedeutet den Ausnahmezustand. Alle Lernerfahrungen, die auf dem Weg gesammelt wurden brauchen wir jetzt, unser Supportsystem auch. Am wichtigsten ist dabei die Sicherheit, dass wir uns auf uns selbst verlassen können. Die haben wir immer dabei, egal was passiert.

Meine Freundin ist froh, dass ich sie mehrmals auf die Nebenwirkungen ihres Weges zu sich selbst hingewiesen habe. Immer wieder habe ich ihr von Beispielen anderer Menschen erzählt. Sie hat lange nicht verstanden was das mit ihr zu tun hat.

So war sie anfangs zwar überrascht, aber nicht geschockt. Sie hatte sich schon eine längerfristige Exit-Strategie überlegt. Jetzt zahlen sich die Erfahrungen aus, die sie bisher gemacht hat. Sie weiß, sie kann sich auf sich und ihr Unterstützungsteam verlassen. Sie staunt selbst wie wenig panisch sie ist.

Sie sagt, dass sie weiß dass alles gut wird, sie aber keine Ahnung hat wie. Das muss sie auch nicht. Mein Tipp an sie ist, dass sie diese Zuversicht pflegt. Dann wird sie sicher an ihr Ziel kommen, dass sie jetzt noch nicht kennt.

Deine Persönlichkeitsentwicklung ist so einzigartig wie Du es bist

Jeder Reise zu sich selbst ist anders. Jede Karte sieht anders aus. Es gibt verschiedenste Details und Beschriftungen. Manche sind liebevoll bemalt, andere zerknittert und abgenutzt. Manche verlassen sich auf ihr inneres GPS, andere bevorzugen eine altmodische Karte aus Papier.

Sie alle erfüllen Ihren Zweck. Du erschaffst sie sowieso ständig neu. In jedem Moment, in jedem neuen Jetzt erschaffst Du Deinen Weg und Deine Ausrichtung .

Es ist nie zu spät loszugehen oder umzukehren. Es ist immer recht-zeitig und Zeit genug.

Trotz unerwarteter Nebenwirkungen empfehle ich jedem diese Reise zu anzutreten und zu genießen. Sie lohnt sich immer und ist nie langweilig.

Möchtest Du mehr über Dich und Deinen Weg zu Dir erfahren? Ich schenke Dir eine halbstündige Kennenlern-Einheit.

Dieser Artikel ist in der #Blognacht meiner Lieblingsblogflüsterin Anna Koschinski entstanden.

Bilder Pixabay und privat

© Inge Schumacher

Warum Authentizität wichtig ist

Authentizität ist abgelutscht und ausgeleiert. Mit Authentizität werden alle möglichen Produkte verkauft, die kein Mensch braucht. Das waren meine ersten Assoziationen.

Ich habe die #Blognacht meiner Lieblingsblogflüsterin Anna Koschinski genutzt um diesen Artikel zu schreiben. Dreizehn Blogger, die zusammen und jeder für sich schreiben. Es hat Spaß gemacht.

Ich hätte nicht darüber geschrieben, wenn Rosa Pessl mich nicht persönlich eingeladen hätte bei ihrer Blogparade mitzumachen.

Authentizität in meinem Beruf

Ich bin Heilpraktikerin und spezialisiert auf Energiearbeit. Ich bin also Expertin für Unsichtbares. Das kann ich richtig gut. Trotzdem habe ich sieben Jahre gebraucht um offen zu meinem Talent zu stehen.

Wenn ich von Authentizität spreche meine ich: Ich selbst sein

Um Du selbst zu sein, musst Du erst einmal Du selbst sein wollen. Wenn Du Dich selbst nicht wertschätzt, hast Du keine Motivation dazu.

Wer will schon mit jemandem zu tun haben, der

  • nicht liebenswert,
  • langweilig und
  • ganz allgemein doof ist?

So jemanden verstecke ich doch lieber hinter irgendeiner Fassade und lasse ihn nicht an die Öffentlichkeit.

Ein wenig Selbstakzeptanz brauchst Du um mit Authentizität zu experimentieren

Seit über 30 Jahren arbeite ich meiner Selbstakzeptanz. Langsam habe ich mich in dieser Zeit von: „Ich bin nicht liebenswert“ zu „Ich bin ganz okay“ hochgearbeitet.

Ich habe zwei Artikel über Selbstakzeptanz geschrieben. Über Selbstliebe könnte ich momentan noch nicht authentisch schreiben. Vorher habe ich noch Einiges zu üben.

Dein Weg zu mehr Authentizität

Du willst Dich mehr dazu stehen wie Du bist? Prima. Hier gibt es ein paar Inspirationen.

Fang langsam an Dich zu zeigen

Authentisch sein musst Du nicht sofort hundertprozentig. Fang einfach klein an.

Zuerst brauchst Du etwas, das Du gut an Dir findest.

  • Etwas das Du gut kannst,
  • ein Thema bei dem Du Dich sicher fühlst

Mit dem wirst Du Dich am ehesten trauen raus zu gehen und Dich zu zeigen.

Zwei Übungsideen

Vielleicht sagst Du im Job Deine fundierte Meinung, was Du Dich früher nicht getraut hättest. Vielleicht nimmst Du es Dir auch nur vor. Auch wenn Du es beim ersten Mal nicht schaffst, wichtig ist: Du hast Dich auf den Weg und den ersten Schritt gemacht.

Vielleicht traust Du Dich beim Einkaufen eher jemanden anzuquatschen, wenn Du den Impuls dazu verspürst. Nur zu. Du wirst denjenigen wahrscheinlich nie wiedersehen. Wegen der Masken, die wir alle momentan tragen, erkennen wir einander sowieso nicht.

Authentizität für Fortgeschrittene:

Schwierige Situationen lassen sich mit Authentizität entspannen

Klienten kommen öfter mit schwierigen familiären Problemen zu mir. Dann klären wir zuerst ihren Eigenanteil und die Historie. Wir versuchen die Situation zu verstehen und so emotionalen Druck herauszunehmen.

Beispiel: Spannungen in der Familie

Eine Klientin hatte Probleme mit ihrer Tochter. Die Tochter war schwanger und meine Klientin hatte die begründete Befürchtung, dass sie nicht viel von ihrem Enkelkind mitbekommen würde, wenn sich die Situation nicht entspannte.

Wir haben viele Informationen über diese beiden besonderen Frauen zusammengetragen. Meine Klienten verstand dadurch viel besser was unterschwellig ablief und warum.

Dann beleuchteten wir ihre Erwartungen. Mutter-Tochter Beziehungen sind überfrachtet mit gegenseitigen Erwartungen. Es gab also viele Erwartungen, die sie sich bewusst gemacht hat.

Meiner Klientin war klar, dass nur ein authentischen Kommunikations-Angebot mit möglichst wenig Erwartungsdruck Chance auf Erfolg haben würde. Sie hat es geschafft, wie sie mir später glücklich berichtete.

Authentisch sein bedeutet sich öffnen

Wenn ich authentisch bin, eröffne ich meinem Gegenüber die Möglichkeit mit in meine Welt zu kommen. Ob dieser die Einladung annimmt oder nicht ist seine Entscheidung.

Unzulänglichkeiten zugeben

AUf dem CSR COngress Nov 2018 Inge

Ein Idealbeispiel

Das erste Mal als ich als Unternehmensberaterin meinem Kunden gegenüber zugegeben habe nicht weiterzuwissen habe ich Blut und Wasser geschwitzt. Ich habe erwartet in Grund und Boden gestampft zu werden.

Aber o Wunder: Das Gegenteil ist passiert. Ich bekam Unterstützung und als Folge davon eine wunderbar offene konstruktive Arbeitsatmosphäre.

Es muss nicht immer so positiv laufen, wenn wir uns schwach zeigen. Zum Üben ist es hilfreich, wenn man sich gegenseitig sympathisch ist und ein gemeinsames Ziel, z. B. ein Projekt, hat.

Authentisch sein in der Familie

Mein Mann hat mir beigebracht, dass ich als Mutter von drei Kindern auch einmal schlecht drauf sein darf. Heute zeige ich offen, wenn nicht mein Tag ist. Meine Familie ist vorgewarnt. Wenn sie die sprichwörtliche Rauchwolke über meinem Kopf wahrnehmen, wissen sie, dass das nicht ihre Schuld ist. 

Ich schätze den Input meiner erwachsenen Kinder. Früher habe ich mich damit gestresst, viele Dinge unter einen Hut zu bekommen, von denen ich glaubte, sie wären wichtig.

Oft hat sich später herausgestellt, dass der ganze Aufwand unnötig war. Wenn ich jetzt merke, es wird mir zu viel sage ich Bescheid. Oft ergibt sich eine ganz einfache Lösung.

Auf diese Weise habe ich viel mehr Ruhe in meinem Leben. Denn keiner erwartet von mir alles schaffen zu müssen außer mir! Meine Familie möchte einfach, dass es mir gut geht. Es hat lange gedauert bis ich das wirklich begriffen habe.

Schwäche mir selbst zuzugeben ist schwer

Erst im letzten Jahr habe ich begriffen, wie wichtig es ist, auch vor mir selbst zuzugeben schwach zu sein. Irgendwie habe ich geglaubt, meine Welt bricht dann zusammen.

Das Gegenteil ist der Fall. Ich kann jetzt den Teil von mir, der in die Knie geht oder Heilung braucht viel besser akzeptieren.

Authentizität ist erfolgreich

Mein Gegenüber, meine Klienten und meine Blogleser merken, wenn ich authentisch bin. Sie spüren, dass ich echt bin und das lebe was ich predige.

Offenheit lädt zu Offenheit ein. Oft darf ich wichtige Geschichten von anderen Menschen mitnehmen, weil ich zuerst offen und authentisch bin. Viele eigene Fehler habe ich mir schon durch dieses aktive Zuhören erspart.

Authentizität als Magnet

Ich nutze Authentizität, um die Klienten anzuziehen, die zu mir passen. Ich achte deswegen auf meiner Webseite darauf mich und meine Arbeit so echt wie möglich darzustellen.

Mit Erfolg: Die Leute, die den Weg zu mir finden passen auch zu mir.

Dieser Artikel hat Dich angesprochen? Ruf mich unverbindlich an, wenn ich Dich unterstützen kann.

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Innere Sicherheit

Nicht nur für Staaten ist innere Sicherheit wichtig. Wir alle benötigen Sicherheit um verantwortungsvoll und effizient handeln zu können. In diesem Artikel findest Du Ideen und Übungen für diese Sicherheit.

Corona schüttelt uns durch

Wir erleben seit einem Jahr eine weltweite Pandemie. Strukturen, auf die wir uns lange verlassen haben, lösen sich auf. Das macht es schwieriger für uns im Außen Halt zu finden. Wir werden unsicher und geraten leichter aus der Balance.

Diese Unsicherheit sorgt dafür, dass Traumata und Ängste, die bisher ein Randdasein geführt haben lautstark auf sich aufmerksam machen. Ich habe deutlich mehr Klienten, die deswegen zu mir kommen.

Sicherheit in uns selbst finden

Wir sind es gewohnt Bestätigung und Ermutigung aus dem Außen zu bekommen und einzufordern. Im Lockdown fällt davon Vieles weg. Wir werden dadurch auf uns selbst zurückgeworfen. Dauerhafte Sicherheit können wir nur in uns selbst finden. Dann haben wir sie praktischerweise immer dabei.

In der Theorie hört sich das einfach an: Wir legen einen Schalter um: von Sicherheit aus dem Außen zu Sicherheit von Innen. Leider brauchen wir dafür viel Energie und Durchhaltevermögen, denn wir müssen unsere Gewohnheiten ändern.

Wir müssen das Vertrauen in uns erst aufbauen. Das geht nicht von heute auf morgen.

Brücke aus Naturmaterialien von meinem Sohn und mir in den Kirschbaum gebaut. Aufgabe aus der Coroan Homescooling Zeit für Kunst.
Mein Sohn hat eine Brücke in den Kirschbaum gebaut

Wie lassen wir unsere innere Sicherheit wachsen?

1. Erfahrung hilft

Je mehr Probleme wir in unserem Leben überwinden umso mehr vertrauen wir uns. Wir entwickeln dadurch Zuversicht in Situationen, die neu für uns sind.

Beispiel:

Wenn wir in Corona Angst um unseren Job haben hilft es, wenn wir auf positive Erfahrungen bei der Arbeitssuche zurückgreifen können. Das lässt uns die unsichere Situation besser ertragen.

2. Sich selbst kennen und akzeptieren

In unsicheren Situationen ist es hilfreich, sich auf seine Ressourcen zu konzentrieren. Das gibt Halt.

Deine Ressourcen kannst Du beispielsweise durch diese Fragen finden

  • Was hast Du für Fähigkeiten?
  • Was für Ziele hast Du schon erreicht?
  • Worauf bist Du stolz?
  • Was zaubert ein Lächeln auf Dein Gesicht?

Je besser wir uns kennen, umso mehr Ankerpunkte haben wir, auf denen wir unsere innere Sicherheit aufbauen können. Schau Dir die folgende Liste an. Hier findest Du Inspirationen um mehr Ankerpunkte zu finden.

Draht Herz wunderschön

2. Mehr Bewusstsein im Hier und Jetzt entwickeln

Nur im Hier und Jetzt erschaffen wir unsere Zukunft. Außerdem erschaffen wir mehr von dem auf das wir unsere Aufmerksamkeit richten.

Es ist daher sinnvoll sich folgende Fragen zu stellen:

  • Wo ist meine Aufmerksamkeit gerade?
  • Wie bin ich drauf und welche Energie strahle ich so aus?

Entscheidend ist, wo unsere Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt ist. Sie ist der Lichtstrahl, der aus den vielen Möglichkeiten die aussucht, die wir Realität werden lassen.

Haben wir Angst, konzentrieren wir unsere Erschaffens-Energie genau darauf.

Beispiel:

Ich trage ein Tablett mit Geschirr in den Garten. Ich denke dabei ständig: Nicht stolpern! Was passiert? Natürlich stolpere ich. Ich habe dem ja auch viel Aufmerksamkeit gegeben.

Es wäre besser gewesen, wenn ich mich auf den schön gedeckten Tisch draußen konzentriert hätte.

Wie selbst-bewusst bin ich im Hier und Jetzt?

Ich übe seit über 10 Jahren bewusst im Hier und Jetzt zu sein. Schaffe ich das immer? Nein! Aber es wird immer natürlicher für mich. Ich erschaffe dadurch mehr von dem was ich will und brauche.

a. Übung: Erkenne wo Deine Aufmerksamkeit ist

Um festzustellen wo Deine sich Deine Aufmerksamkeit herumtreibt, docke einen Tag lang immer wieder bei Dir an und schau nach.

Dafür kannst Du eine Erinnerungs-App nutzen. Oder befestige einen Zettel an prominenter Stelle, z. B. am Badezimmerspiegel. So erinnerst Du Dich daran Dich immer wieder zu fragen, wo Deine Aufmerksamkeit gerade ist.

Du wirst Dich wundern wohin Deine Gedanken Dich im Laufe eines Tages entführen.

b. Übung: Andere beobachten

Kennst Du Leute, die sich wundern warum ihnen manche Dinge passieren? Versuche zu imaginieren worauf sie sich dabei konzentriert haben könnten. Das ist einfacher als bei einem selbst zu forschen.

3. Schaffe Dir einen sicheren inneren Raum

In einen sicheren inneren Raum können wir uns zurückziehen, um Abstand zu gewinnen und zu heilen. Gerade bei den Ängsten die gerade herumschwirren kann ein innerer Raum eine gute Unterstützung auf dem Weg zu mehr innerer Sicherheit sein.

Mein innerer Raum

Ich habe als Kind einen inneren Raum genutzt, um ohne Angst einschlafen zu können.

Heute weiß ich, dass ich als sensibles Kind viel Zeit brauchte um Erlebtes zu verarbeiten. Dazu brauchte ich Ruhe. Die hatte ich tagsüber in meinem Zimmer und nachts in meinem inneren Raum.

Mein innerer Raum war klein, kuschelig und autark. Ich hatte alles zum Überleben, mein Bett, meine Bücher und Kuscheltiere. Wenn ich es mir dort gemütlich gemacht habe konnte ich gut einschlafen.

Ich nutze sichere innere Räume auch bei der Arbeit mit meinen Klienten. Viele haben einen inneren Raum, den wir bei der Arbeit nutzen können. Andere unterstütze ich dabei einen aufzubauen.

Gestaltung innerer Räume

Die Einrichtung kann sehr unterschiedlich sein:

  • Manchmal sind andere Menschen oder Wesen da, manchmal nicht
  • Viele Räume liegen in der Natur
  • Manche sind aufwändig eingerichtet und bunt
  • Andere einfach
Beispiele für innere Räume
  • Eine Höhle in einem Bergmassiv
  • Ein Zelt am Strand
  • Ein Haus im Dschungel
  • Eine Lichtung im Wald
Innere Räume sind flexibel

Innere Räume sind individuell und passen sich unseren Bedürfnissen an. Ich erlebe wie sie sich während der Arbeit mit meinen Klienten verändern.

Auch mein bevorzugter innerer Raum verändert sich. Wenn es mir gut geht sitze ich auf einer offenen Wiese mit viel Platz um mich herum, dessen Grenzen ich nicht sehen kann. Wenn ich nicht gut drauf bin, bevorzuge ich einen Raum mit klaren Grenzen.

Innere Sicherheit kann uns keiner nehmen

In der Corona-Pandemie werden wir mit Informationen zugeschüttet. Viele davon machen uns Angst. Sie werden verbreitet weil starke Emotionen sich gut verkaufen. Wenn wir uns sicher fühlen, sind wir wenigsten teilweise immun dagegen.

Beispiel zu Informationen:

Eine Klientin kam wegen Schlafstörungen zu mir. Wir haben herausgearbeitet, dass ihr inneres Prüfsystem einige Informationen von außen für nicht zutreffend hielt. Sie war es gewohnt, Radio- und Fernsehnachrichten hundertprozentig zu vertrauen. Dieser Widerspruch brachte sie total durcheinander.

Wenn ich jetzt ein Störgefühl beim Nachrichtenschauen habe, nehme ich das wahr und ordne diese Information als potentiell verzerrt ein. Ich verlasse mich dann eher auf meine innere Stimme.

Ich unterstelle niemandem Desinformation oder vermute Verschwörungstheorien. Corona und Co. scheinen tendenziöse Berichterstattung irgendwie einzuladen. Viele spüren das.

Innere Sicherheit ermöglicht die Übernahme von Verantwortung

In unsicheren Zeiten brauchen wir so viel innere Sicherheit wie möglich. Je sicherer wir uns fühlen umso weniger sind wir manipulierbar. Je besser wir uns kennen umso effizientere Entscheidungen können wir für uns und unsere Familien treffen.

Ich schreibe diesen Blog um meinen Lesern zu helfen sich besser kennenzulernen und bewusster zu leben. Wenn Du Fragen hast, ruf mich gerne unverbindlich an.

Buchtipp

Andreas Knuf: Ruhe da oben! (2010) Der Weg zu einem gelassenen Geist

Dieses schmale Buch erklärt anhand vieler Beispiele wie wir von unseren Gedanken immer wieder in den Autopiloten-Modus und aus dem Hier und Jetzt gelockt werden. Außerdem gibt es viele Tipps und Übungen zum Aussteigen aus diesem Automatismus.

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

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