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Orientierung: Wohin geht´s?

Viele meiner Klienten brauchen gerade Orientierung.

  • Sie wissen nicht ob sie auf dem richtigen Weg sind
  • Sie zweifeln an ihrem Bauchgefühl
  • Sie kennen sich nicht mehr aus
  • Sie sind im Nebel

Diese Menschen sind mutig losgegangen um etwas zu verändern in ihrem Leben. Sie lernen sich besser kennenlernen und verwirklichen sich selbst.

Ihnen ist gemeinsam, dass sie in letzter Zeit große Fortschritte gemacht haben. Das kann ich sehen. Sie sind viel bewusster im Alltag. Sie trauen sich auch dahin zu schauen wo es weh tut. Alles läuft prima, könnte man meinen.

Woran orientieren?

Ein Verbotsschild auf dem eine Entenfamilie abgebildet ist.

Jetzt stehen sie mitten auf ihrem Weg, schauen in den Nebel um sich herum und fragen sich. Bin ich hier richtig? Was kommt jetzt? Was soll ich jetzt tun?

Etliche meiner Klienten sind gerade dabei völlig neue Arbeitsfelder zu erfinden. Das ist sehr spannend aber eben auch mit viel Unsicherheit behaftet. Ihr Umfeld kann sie wenig unterstützen, weil es selbst in der Luft hängt und Angst hat.

Meine Klienten kommen zu mir um eine unabhängige Meinung zu hören und Bilanz zu ziehen. Ich bestärke sie. Sie machen alles richtig. Sie sind nicht alleine mit ihrem Gefühl der Orientierungslosigkeit. Uns allen fällt es gerade schwer ins Unbekannte zu gehen.

Die Unsicherheit wird immer größer

Wir sind in einer Pandemie und haben auch noch einen Krieg in Europa. Wenn irgendwo auf der Erde Menschen leiden, dann bekommen wir das mit. Je nachdem wie sensibel wir sind kommen Angst und Leid bei uns an und wollen verarbeitet werden. Das belastet uns alle, wenn auch unterschwellig.

Diese aufwühlende Energie um uns herum ist mehr als ein Hintergrundrauschen. Wir sind wirklich be-troffen. Sich dessen bewusst zu sein hilft.

Denn diese Energie müssen wir zusätzlich zu unserer eigenen Unsicherheit ständig ausbalancieren. Das ist anstrengend.

Wir alle betreten gerade Neuland. Wir können nicht auf Erfahrungen zurückgreifen, die uns Sicherheit geben könnten. Das geht nicht nur uns so. Unsere Bundesregierung stochert gerade genauso im Nebel.

Sensibilität als besondere Herausforderung

Viele meiner Klienten sind hochsensibel. Das heißt sie gehören zu den zwanzig Prozent der Menschheit, die mehr mitbekommen. Hochsensibilität zeigt sich in unseren fünf Sinnen und darüber hinaus zum Beispiel durch Empathie.

Gerade die Empathen und die Menschen, die stark mit der Erde verwurzelt sind haben es momentan schwer in Balance zu bleiben.

Wir alle fühlen uns angesichts der aktuellen Herausforderungen oft klein und machtlos. Was können wir schon ausrichten? fragen wir uns. Mehr als wir denken!

Du bist der Unterschied

Mit meiner Energiebrille sehe ich das, was jeder Einzelne für unsere Erde tut. Je mehr wir uns und andere akzeptieren umso friedlicher sind wir dadurch mit uns und umso mehr Ruhe und Stabilität senden wir aus. Und das kommt an. Da wir das kaum wahrnehmen ist das schwierig zu verstehen.

Jeder Einzelne rettet die Welt

Jeder Einzelne, der sein Potential entfaltet ist ein Gewinn für die Menschheit. Meine Art die Welt zu retten ist, den Einzelnen dabei zu unterstützen sicherer zu werden und Vertrauen in seinen eigenen Weg zu behalten.

Es erfüllt mich mit Hoffnung zu sehen wie viele Menschen sich für das große Ganze einsetzen. Sie wollen etwas beitragen und fragen mich, ob es sinnvoll ist was sie tun. Das ist es! Ich versuche, ihnen das zu zeigen. Ohne Rückmeldung ist es schwer sicher zu sein.

Wie Du erkennst, dass Du auf dem richtigen Weg bist

Eine Freundin, die zu Besuch in Hamburg war, staunte wie glatt ihre Reise und die damit verbundenen Vorbereitungen abgelaufen sind. Ich sagte: Das bedeutet, Du machst gerade alles richtig. Hä? kam Unverständnis zurück.

Wenn Dir ein Projekt leicht von der Hand geht und glatt läuft, dann bist Du im Flow. Dann passt alles.

Wenn meine Freundin den Zug verpasst, dieser eine Panne gehabt, das Hotel unterirdisch und sie auch noch krank geworden wäre, dann liefe etwas schief.

Wenn es hakt, evaluiere woran das liegen könnte. Wenn es gut läuft, bleib bei dem was Du tust.

Die wichtige Frage für viele Pioniere, die ich begleiten darf ist:

Wie erreiche ich ein Ziel, das ich noch nicht kenne?

Blanko Schilder zeigen in verschiedene Richtungen

Ich behaupte, wir müssen nicht wissen, was genau unser Ziel ist. Wir brauchen nur die richtige Ausrichtung. Dann strahlen wir die Energie aus, die uns dahin bringt wo wir hin wollen.

Wir erreichen ein unbekanntes Ziel mit Hilfe vieler kleiner Schritte. Ganz unspektakulär. Wie das geht? Mit Impulsen.

Impulse, das sind die kleinen Hinweise, die wir uns ständig selbst geben

Wir alle kennen den Impuls einen Menschen anzurufen, den wir lange nicht gesprochen haben. Dann stellen wir fest, dass dieser gerade an uns gedacht hat.

Jeden Tag werden wir mit zigtausend Wahrnehmungen und Sinneseindrücken bombardiert. Damit wir nicht untergehen gibt uns unser Gehirn nur das weiter, was wir priorisiert haben.

Es braucht Übung, die kleinen Impulse aus der Masse an Informationen herauszufiltern, aber es lohnt sich. Meine Impulse sind meine Wegweiser. Immer, wenn ich nicht weiter weiß achte ich besonders auf sie.

Ich muss aber nicht passiv darauf warten, dass ein Impuls vorbeischaut. Mit gezielten Fragen kann ich Impulse erzeugen. Eine der wichtigsten, die ich täglich nutze ist:

Was tut mir jetzt gut?

Eine Tasse Kaffee trinken oder vielleicht mit einer Freundin sprechen? Die Antwort setze ich um.

Wenn du also nicht weißt wie es weitergeht oder was Du in einer verfahrenen Situation tun sollst: Nutze diese kleinen Impulse und frage Dich was Du jetzt brauchst. Diese Impulse helfen Dir raus aus dem Stillstand und in Bewegung zu kommen – in eine Bewegung, die Dich dahin bringt wo Du hin willst.

Sind wir wirklich orientierungslos?

Im Gegenteil. Auch wenn es sich immer wieder so anfühlt als hätten wir den Weg verloren. Bei meinen Klienten darf ich das immer wieder erleben. Sie sind vorwärts orientiert. Sie sind sich bewusst, dass sie auf ausgetretenen Wegen nicht dahin kommen würden wo sie hin wollen.

Je mehr wir in Unsicherheit leben umso mehr Orientierung müssen wir uns selbst geben.

Wenn Du Orientierung brauchst, ruf mich an und wir sprechen unverbindlich darüber.

Dieser Artikel ist in der Blognacht meiner Lieblingsblogflüsterin Anna Koschinski entstanden.

Bilder: Privat und Pixabay

© Inge Schumacher

4 Kommentare

  1. Anna Koschinski

    Liebe Inge,
    genau das denke ich auch. Wir müssen den Weg nicht kennen, um loszugehen. Eine Idee, wohin es gehen soll, ja. Aber es ist nicht schlimm, wenn ich keinen Plan habe, wie ich da genau hinkomme. Die Unsicherheit auszuhalten ist aber dennoch nicht so einfach. Mich macht das gerade total hibbelig, weil ich zwischen Anstrengung und Langeweile, zwischen Stabilität und Freiheit, zwischen Gewohntem und Neuem extrem hin und her pendele. Sonst auch schon mal, aber derzeit habe ich da gefühlt gar keine Ausrichtung und wanke so zwischen den Extremen. Das kostet Kraft. Deine Gedanken finde ich wie immer hilfreich. Gute Impulse, ich kau noch mal drauf rum.

    Liebe Grüße, Anna

    • Schumacher

      Liebe Anna,
      Du bringst es auf den Punkt. Dieses hibbelig und angeregt gemischt mit Warten auf ???. Da retten mich immer die Impulse und die Erfahrung, die Du ja auch hast: Irgendwie wird es meistens besser als ich denke.
      Herzliche Grüße Inge

  2. Peter Berg

    Hallo Inge,

    sehr, sehr spannend, was ich hier lese!

    Ich habe die Angewohnheit, bei Sachbüchern nach Kenntnisnahme von Klappentext und Inhaltsverzeichnis von hinten nach vorn zu lesen. So spare ich mir die zeitraubenden Vorreden. Ich denke also gern von den Antworten und Ergebnissen her. So war es auch hier bei den Themen des Blogs.
    Anna Koschinski und ihre Homepage ist mir auf diesem Weg hier zuerst begegnet. Auch sehr fesselnd! Als Schriftsteller entdecke ich gerade das Bloggen als zeitgemäße Marketingmöglichkeit für mich…

    Nach diesem Ausflug war ich dann aber schnell wieder hier zurück. Unsere Kommunikation zu einem meiner Bücher über die Plattform LovelyBooks hatte meine Neugier darauf geweckt, was ich wohl von Dir, liebe Inge, lernen könnte! Deine zugewandte und wertschätzende Art des „Zu-Lesens“ und Ernstnehmens Deiner Klienten hat mir sehr gefallen!
    Und dann war da zuerst das enorm wichtige Aha-Erlebnis, mich selbst als hochsensibel und hochsensitiv erkennen zu können. Das ist wirklich sehr, sehr hilfreich!

    Gestern sind zum Beispiel in meinem Gartenteich alle acht Fische mit unbekannter Ursache nacheinander gestorben. Dieser Anblick hat mir emotional den ganzen Tag versaut!

    Allein das Verständnis der Begrifflichkeit „High Sensitivity“ kann da schon etwas helfen, die eigene Befindlichkeit zu sortieren… 😉

    Ja, der Weg, den wir gerade gehen, und die Fragen der gefühlten Orientierungslosigkeit! Das nimmt uns alle momentan so ziemlich gefangen!
    Ich denke darüber nach, wie ich dieser gefühlten Hilflosigkeit in meinem nächsten Buch, das ich gerade beginne, begegnen kann.

    Herzliche Grüße von einem noch völlig Blogunerfahrenen!

    • Schumacher

      Lieber Peter,
      ich danke meinen Impulsen a: bei Lovelybooks vorbeizuschauen und b: Dein Buch und Dich gefunden zu haben.
      So sind wir uns virtuell über den Weg gelaufen, was für ein Glück.

      Wenn Du überlegst mit einem Blog anzufangen, dann ist es eine gute Idee, sich mit Anna auszutauschen. Sie ist schon lange eine große Bereicherung für mich. Sie lebt Wertschätzung und ist authentisch. Wir haben uns erst vor ein paar Wochen das erste Mal im wirklichen Leben getroffen und das war keine Enttäuschung!

      Ein neues Buch! Da bin ich gespannt…
      Herzliche Grüße Inge

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