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Energiearbeit mit Klienten statt Patienten

Ich werde öfter gefragt warum ich die Menschen, mit denen ich arbeite Klienten nenne. Ich bin Heilpraktikerin und da hat man doch Patienten.

Ein guter Anlass meine Sicht auf meine Lieblingsmenschen zu Papier zu bringen. Für mich gibt es wichtige Unterschiede zwischen den beiden Begriffen Patient und Klient.

Der Duden definiert Patient so

„Patienten sind von einem Arzt, einer Ärztin oder von Angehörigen anderer Heilberufe behandelte oder betreute männliche Person (aus der Sicht der Person, die sie [ärztlich] behandelt oder betreut oder dessen, der diese Perspektive einnimmt)“

Das Adjektiv „patient“ im Englischen bedeutet duldsam, geduldig. Das Passive an diesem Wort gefällt mir gar nicht

Zu Klient steht im Duden

Ein Klient ist eine „Person, die [gegen Bezahlung] Rat, Hilfe bei jemandem sucht, die jemanden beauftragt, ihre Interessen wahrzunehmen“.

Das Aktive an Klient gefällt mir viel besser.

Patienten werden behandelt

Sie haben damit eine eher passive Rolle. Traditionell übergeben wir als Patient einen Teil unserer Verantwortung an einen Heilkundigen. Wir sind oft bereit, auch gegen unsere Intuition, das zu glauben was uns diese Experten sagen.

Mir ging das auch lange so. Bis ich beschlossen habe meine Verantwortung nicht mehr abzugeben, auch wenn ich keine Ahnung von der Materie habe.

Mein Beispiel

Mit meinem Zahnarzt engagiere ich einen Experten, der mich in meiner Zahngesundheit unterstützt. Ich frage jetzt öfter nach und diskutiere mehr. Wir einigen uns dann auf eine Lösung, die gut für mich passt. Wir kooperieren. Das gefällt mir viel besser.

Meine Klienten übernehmen Verantwortung

Das ist genau das, was meine Kunden tun: Verantwortung übernehmen. Sie ergreifen die Initiative und suchen aktiv Lösungen für ihre Probleme. Sie übernehmen die Verantwortung für sich und ihr Leben. Sie kommen zu mir weil sie bereit sind neue Wege zu gehen auf die sie ohne unsere gemeinsame Arbeit vielleicht nicht gekommen wären.

Wie Klienten zu mir kommen

Oft werde ich empfohlen. Immer mehr Klienten finden mich über meine Webseite, meinen Blog und auf Social Media. Ich zeige dort meine Persönlichkeit. So können sie feststellen ob die Chemie stimmt bevor sie den direkten Kontakt suchen.

Mit meiner Energiearbeit unterstütze ich meine Klienten oft da wo es wehtut, beim Eingemachten.

Menschen, die eine schnelle einfache Lösung suchen kommen erst gar nicht zu mir. Dafür ist meine Energiearbeit zu ungewöhnlich. Dass empfinde ich als großes Glück. Meine Klienten eine grundsätzliche Bereitschaft für Veränderung. Das ist eine super Basis für die gemeinsame Arbeit.

Bei der Erwartung, dass die ganze Arbeit von mir geleistet wird, brauche ich erst gar nicht anfangen. Das gemeinsam Erreichte verpufft dann schnell, weil alles andere so bleibt wie bisher.

Wenn Du immer dasselbe tust wirst Du auch immer das Gleiche erschaffen. Das wäre eine Verschwendung von Zeit und Energie auf beiden Seiten. Obwohl es in der Regel reicht, eine Kleinigkeit zu verändern. Es muss nicht sofort der große Wurf sein. Mit der Zeit lernst Du dem Prozess zu vertrauen.

Beispiel Pragmatismus

Wenn ich eine Kopfschmerztablette nehme bin ich mir klar darüber, dass ich einem Glaubenssatz folge. Der heißt, die Schmerzen gehen schnell weg und ich fühle mich besser. Da bin ich pragmatisch. Das hindert mich nicht daran andere Wege zu testen um meine Schmerzen loszuwerden. Wenn es mir zu doof ist nehme ich eben eine Tablette, fertig. Wer heilt hat Recht. Den Weg unserer Heilung bestimmen wir selbst.

Das bedeutet nicht, dass das was bei mir wirkt auch für Dich passt. Die Verantwortung für die Heilung bleibt immer bei Dir. Du triffst die Entscheidungen.

Meine Klienten wissen, dass sie sich selbst heilen

Sie bekommen von mir dabei kräftigen Rückenwind. Ich unterstütze sie gerne energetisch und mit Rat und Tat, auch über längere Zeit hinweg. Aber das Tun kann ich ihnen nicht abnehmen. Sie erschaffen sich durch unsere gemeinsame Arbeit Möglichkeiten anders zu handeln. Dieses Handeln kann ihnen niemand abnehmen.

Ich vereinbare deswegen selten Folgetermine. Meine Klienten wissen selbst am besten, wann sie mich wieder brauchen.

Ich freue mich immer sehr, wenn ich Feedback von meinen Klienten bekomme, die mit Selbstvertrauen Veränderungen angehen.

Was meine Klienten nicht realisieren

Vielen meiner Klienten ist gar nicht bewusst wie weit sie schon sind und was sie alles richtig machen. Was sie brauchen um voran zu kommen sind oft Informationen: Über sich und das was sie schon alles geleistet haben genauso wie über ihre Möglichkeiten.

Bei mir passiert keine Magie oder Hexerei – schade eigentlich. Ich nutze einfach eine andere Art an Informationen zu kommen und so die Basis für nachhaltige Veränderung zu legen.

Das bedeutet konkret, dass wir uns gemeinsam ein Anliegen in 4D anschauen. Das zusätzliche D ist mein Talent, herauszufinden welche energetischen Gegebenheiten mein Gegenüber mitbringt. Gemeinsam leiten wir daraus Möglichkeiten und Wege ab wie das Problem meines Klienten gelöst werden kann.

Bist Du bereit für Veränderung?

Es ist gerade eine gute Zeit für Veränderung. Das Althergebrachte stellen wir immer mehr auf den Prüfstand. Scheinbare fest stehende Strukturen verändern sich gerade schneller als wir gucken können. Da bietet es sich an, auf den Zug aufzuspringen und die allgemeine Leichtigkeit für Veränderung auszunutzen.

Nicht umsonst sind wir gerade viel schneller unzufrieden mit unseren Lebensumständen. Wir sind nicht mehr bereit uns passend zu machen für einen Job oder eine Beziehung. Wir wissen, dass wir das Recht haben ein uns entsprechendes Leben zu erschaffen.

Für viele Probleme vor denen wir gerade stehen gibt es keine Erfahrungswerte und damit auch zu wenige Vorbilder. Uns bleibt nichts anderes übrig als unser eigenes Vorbild zu werden. Ich liebe es trotzdem mich von anderen inspirieren lassen. Wir können von jedem lernen, wenn wir offen dafür sind.

Fazit

Meine Klienten sind aktiv, übernehmen die Verantwortung für ihr Sein und sind offen für Veränderung. Deswegen habe ich die bewusste Entscheidung getroffen, sie Klienten und nicht Patienten zu nennen.

Bist Du eher der Typ Klient oder Patient?

Überlegst Du mit mir zu arbeiten? Ich schenke Dir eine kostenlose halbe Stunde.

Fotos: Privat

© Inge Schumacher

Ich bin Heiler und stolz darauf

Dazu zu stehen, dass ich als Heiler einen etwas andere Job habe als andere fiel mir schwer. Ich habe Jahre dafür gebraucht. Mittlerweile ist mir egal, ob mich Leute schräg anschauen wenn ich von meiner Berufung erzähle.

Heute schreibe ich den Impuls aus der Blognacht meiner Lieblingsblogflüsterin Anna Koschinski.

2007 habe ich meine Ausbildung in Energiearbeit gemacht und gleich danach den Heilpraktiker. Seitdem arbeite ich als Heiler mit Energie. Irgendwann habe ich beschlossen, dass ich eine Webseite brauche. An der wichtigen Über mich Seite bin ich gescheitert.

Zum Heiler sein stehen

Wie sollte ich beschreiben wie ich heile? Ich habe mich für eine Meetup Gruppe angemeldet, die sich gegenseitig über derartige Blockaden hinweg half. Niemand hat mich dort ausgelacht. Sie haben sich einfach angehört was ich tue und mir geholfen bei meiner Über mich Seite.

Es fiel mir trotzdem noch schwer kurz zu erklären was meine Berufung ist. Im Rahmen eines Treffens selbständiger Mütter kam der Durchbruch. Das Thema dort war der Elevator Pitch. Wir sollten uns und unsere Arbeit in den paar Minuten, die eine Fahrt mit einem Aufzug dauert vorstellen. Das war sehr hilfreich

Die absolute Kurzfassung von dem was ich mache ist seither:

Ich bin Expertin für Unsichtbares

So nenne ich das, wenn ich meine Energiebrille aufsetze und mir Zusammenhänge ansehe, die für die normalen Augen verborgen sind.

Energie können wir nicht direkt sehen, außer vielleicht als Blitz im Gewitter. Wir können Energie aber fühlen. Das können wir alle:

Wir sind alle schon einmal in einen Raum gekommen und haben gespürt wie dick die Luft dort war weil es gerade einen Streit gegeben hatte.

Oft merken wir unserem Kind, Partner oder Kollegen an, wenn sie nicht gut drauf sind. Hier zeigen sich Unterschiede in der Wahrnehmung. Manche Menschen haben feinere Antennen für derartige Informationen als andere.

Sehe ich als Heiler alles?

Manche Klienten kommen mit der Sorge zu mir, dass ich in ihnen wie in einem Buch lesen kann. Zum Glück ist das nicht der Fall. Ich stelle mir das als totale Überforderung vor. Nein, ich muss konzentriert arbeiten für die Informationen, die ich brauche. Meine Klienten helfen mir dabei. Sie kommen mit einem Anliegen, das ist unser Fokus. Alles andere bleibt außen vor.

Das Anliegen kann alles sein von körperlichen Schmerzen bis zu psychischen Befindlichkeiten oder Schwierigkeiten in der Familie. Wir schauen uns daraufhin die Energiezentren und Den Energiekörper des Klienten an. Ich stelle viele Fragen und meist ergibt sich daraus ein tiefes Gespräch. Gemeinsam stellen wir fest wo Energieblockaden sind und finden Wege um sie zu bearbeiten.

Letztens spiegelte mir ein Klient, dass er wahrnimmt wie viel im Unsichtbaren passiert, wenn wir arbeiten. Ich habe ihn im letzten Jahr alle zwei Monate bei seiner Trauma-Arbeit unterstützt. Diese Rückmeldung wahr sehr hilfreich. Auch mir fällt es schwer mitzubekommen was sich alles im Unsichtbaren abspielt.

Energiearbeit ist subjektiv

Die Erkenntnisse der Energiearbeit lege ich nicht auf die Goldwaage. Das was meine Klienten anspricht sollen sie mitnehmen. Der Rest kann gerne in den Papierkorb wandern. Ich freue mich einfach daran, dass ich Menschen auf meine Weise so effektiv unterstützen kann.

Menschen, die mich konsultieren

  • Sind offen dafür andere Wege zu gehen
  • Übernehmen die Verantwortung für sich selbst
  • Zeigen Bereitschaft für Veränderung
  • Schätzen Neue Informationen und einen detaillierten Blick hinter die Kulissen
  • Mögen wertschätzende Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Ich bin Heilerin für Heiler und stolz darauf

Viele meiner Klienten haben auch heilende Fähigkeiten. Sie arbeiten zum Beispiel in heilenden oder helfenden Berufen.

Ihre Gaben sind sehr unterschiedlich, zum Beispiel im Bereich

  • Hochsensibilität
  • Kinder
  • Tiere
  • Pflanzen und Natur
  • Spiritualität
  • „Unsichtbare Wesen“ wie Engel oder Erdgeister
  • Außersinnliche Wahrnehmung: Hellsichtigkeit, Hellhörigkeit, Hellfühligkeit
In Island fühle ich mich meinen Talenten besonders nah.

Manche sind unsicher fragen mich wo ihr Talente liegen. Da sind sie bei mir richtig.

Eines meiner Talente ist, Deine Talente herauszufinden

Das macht mir besonders viel Freude. Du bekommst von mir Unterstützung bei folgenden Fragen

  • Wo liegen Deine Talente genau?
  • Wie kannst Du diese Talente am besten einsetzen?
  • Wohin könntest Du Dich entwickeln?
  • Tipps für die Einbindung Deiner Fähigkeiten in den Alltag

Auf die Ohren

Hier hörst Du die 5 Minuten Inspiration Hilfe für Heiler.

Meine Klienten können Vieles besser als ich

Zum Glück habe ich das Gönnen können in Blut. Ich freue mich sehr über die Talente und Errungenschaften meiner Klienten. Dass das ein Talent ist, das nicht jeder hat, ist mir lange nicht bewusst gewesen.

Wir können alle stolz auf uns sein

Wir sind nicht eindimensional. Ich bin Heiler und trotzdem Pragmatiker. Ich liebe Effizienz und bin ein Organisationstalent.

Durch meine Arbeit habe ich die Einzigartigkeit von uns Menschen erst richtig schätzen gelernt. Mit meiner Energiebrille kann ich sehen wie wertvoll jeder Einzelne von uns ist. Das ist ein gutes Gegengewicht zu dem ganzen Müll, der durch Corona getriggert wird. Viele feinden sich gegenseitig an und dividieren sich auseinander obwohl wir doch alle in einem Boot sitzen.

Genau dieses Wissen macht mich optimistisch, dass wir es schaffen die Herausforderungen durch den Klimawandel zu meistern.

Ich versuche meinen Kindern beizubringen stolz auf sich zu sein

Es braucht Selbstvertrauen dazu zu stehen: Ja, das ist meine Meinung und die ist vielleicht anders als Deine aber das ist okay.

Das versuche ich vorzuleben. Dinge auf die ich nicht stolz bin versuche ich zu akzeptieren. Das nimmt den Druck und das ewig schlechte Gewissen nicht gut genug zu sein.

Worauf bist Du stolz?

Meinen Klienten schicke ich oft mit Erkenntnissen nach Hause, dass sie auf etwas stolz sein können, das sie für selbstverständlich halten. Besondere Talente sind für den, der sie hat einfach selbstverständlich. Dadurch werden sie aber leider oft unsichtbar und das ist schade.

Bilder: Privat

Inge Schumacher

Das nervt mich: Wenn ich mich hilflos fühle

Als Anna Koschinski in der letzten #Blognacht den Schreibimpuls gab: Was mich nervt, fing es in mir an zu rattern. Rausgekommen ist eine bunte Sammlung von Anlässen, die mich nerven. Wie ich mit diesen Ärgernissen umgehe kannst Du hier lesen.

Was mich nervt

  • Die Klimakatastrophe ist da und nichts passiert
  • Jammerlappen
  • Leere Versprechungen
  • Mein Sohn vergisst wieder seine Unterlagen

Der gemeinsame Nenner ist: Das sind Dinge, die ich nicht ändern kann. Ich kann andere Menschen nicht verändern. Deswegen bin ich genervt. Die beste Strategie damit umzugehen ist, selbst aktiv zu werden und nicht zu erwarten dass andere sich ändern. Da können wir ewig warten.

Klimakatastrophe

Ich versuche in meiner kleinen Nische so umweltbewusst wie möglich zu sein. In meinen Garten kommt kein Gift. Ich fahre mehr Fahrrad, was mir gut tut. Beim Einkaufen bin ich achtsamer. Wir versuchen auch mehr auf Plastik zu verzichten. Das ist nicht viel. Das muss es aber auch nicht sein. Wichtig ist die Energie, die ich damit ausdrücke.

Jammerlappen

Jammerlappen sind Menschen, die ständig jammern. Meistens über dieselben Themen – jahraus jahrein. Sie bleiben sich treu darin die armen Opfer zu sein. Sie gehen so in ihrem Elend auf, dass sie nicht in der Lage sind wirklich zu kommunizieren.

Mit Jammerlappen möchte ich nichts mehr zu tun haben. Früher habe ich versucht, diesen Leuten, die immer wieder versicherten etwas ändern zu wollen zu helfen. Dazu sind sie aber gar nicht bereit. Sie ziehen genug Positives aus ihrer Situation um dabei zu bleiben. Das ist okay. Sie dürfen das. Aber bitte ohne mich voll zu jammern.

Was Jammerlappen brauchen ist ein Echo. Ich soll bestätigen, dass sie arme Würstchen sind. Dafür bin ich nicht mehr zu haben. Ich frage jetzt nur noch: Was tust Du um das zu ändern? Ich gehe nicht mit ihnen in Resonanz. Deswegen bin ich für Jammerlappen uninteressant geworden. Sie suchen sich willigere Zuhörer, die ihrem Jammern Raum geben.

Leere Versprechungen nerven mich

Absichtserklärungen kennen wir nicht nur aus der Politik. Ich habe den Anspruch zu handeln und nicht nur zu reden. Das hat natürlich nicht jeder.

Im Englischen gibt es einen schönen Ausdruck dafür: „I walk the talk.“ Das heißt: Meinen Worten Taten folgen lassen. Das versuche ich zu leben. Für mich bedeutet das zum Beispiel wenn ich etwas nicht schaffe, das ich versprochen habe, dann sage ich Bescheid.

Mein vergesslicher Sohn

Als mein Sohn am Wochenende keine Unterlagen zum Lernen für die Arbeit am Montag hatte machte ich eine längere Atempause. Meine automatische Reaktion wäre gewesen zu schimpfen. Was hätte das gebracht? Gar nichts.

Ich ging die Alternativen durch: Ich lasse ihn sich allein durchwursteln – dann würde er gar nicht lernen. Ich verfalle in Aktionismus und versuche die Buchseiten von Mitschülern abfotografieren zu lassen. Das habe ich schon öfter gemacht und dazu hatte ich keine Lust mehr. Ich entschied mich dafür ihm den Auftrag zu geben, sich selbst passende Aufgaben aus dem Internet zu holen.

Wie soll er lernen Verantwortung für sich und sein Handeln zu übernehmen, wenn ich ihm immer aus der Patsche helfe?

Fazit

So viel gibt es gar nicht mehr, das mich so richtig nervt. Meine Erwartungen wie andere zu sein haben werden allmählich lockerer. So gibt es weniger Ursachen für mich genervt zu sein. Das macht das Leben angenehmer und mich zufriedener.

Was ich nicht ändern kann nervt mich aber immer noch. Zum Glück habe ich immer die Möglichkeit aktiv zu werden. Ich kann mich bewusst dagegen entscheiden genervt zu sein.

Der berühmte Atemzug bringt den Abstand, den ich brauche um diese Entscheidung treffen zu können. Die kleine Übung dazu findest Du hier.

Was kannst Du tun wenn Du genervt bist?

Es lohnt sich genau hinzuschauen wann und warum Du genervt bist. Wie alle Gefühle sind das wichtige Hinweise.

1. Wo genau ist der Punkt der Dich nervt?

Wenn Du von Deiner Palme wieder heruntergeklettert bist hast Du die Möglichkeit eine Situation bewusst zu untersuchen. So kommst Du einen wichtigen Schritt weiter.

2. Wie wichtig ist das was Dich nervt?

Ist das Genervt-sein ein Zeichen für Dich aktiv zu werden? Wenn Trump zum Beispiel wieder Mist tweetet, dann könntest Du Dich dafür entscheiden das zu ignorieren.

3. Aktiv werden

Bei Dingen, die wichtig für Dich sind, solltest Du aktiv zu werden. Das bringt Dich raus aus der Hilflosigkeit. Es muss nichts Großes sein. Was Du tun kannst:

  • Reagiere anders als sonst: Ändere Dein Verhalten
  • Entscheide Dich bewusst in welche Situationen Du Dich begibst
  • Du musst Dir nicht alles anhören: Manchmal ist es gut offen zu sagen: Für dieses Gespräch stehe ich nicht zu Verfügung

Mit was umgibst Du Dich im Alltag?

Es lohnt sich anzusehen in welcher Umgebung Du Dich viel bewegst und wie Du Dich da fühlst. Folgende Fragen helfen Dir dabei:

  • Bist Du zufrieden?
  • Fühlst Du Dich wohl?
  • Wenn nein warum nicht?
  • Was kannst Du einfach ändern?

Je bewusster ich geworden bin desto mehr achte ich darauf mit Menschen zu tun zu haben, die einen wertschätzenden Umgang pflegen. Ich ziehe diese Menschen bewusst an. Dass das klappt sehe ich zum Beispiel an meinen Klienten.

Wertschätzung macht stark

Wertschätzung ist ein Gegenpol zum Genervt-sein. Wenn ich mich darauf konzentriere was ich an Jemandem schätze habe ich weniger Raum um genervt zu reagieren.

Immer mehr Menschen suchen wertschätzendem Umgang – auch am Arbeitsplatz. Das ist ihnen wichtiger als das Gehalt.

Nicht umsonst werden mittlerweile Achtsamkeit und Mitgefühl auch im Businesskontext gebraucht. Oft sind das leider noch leere Worthülsen, die mit Leben gefüllt werden müssen.

Trotzdem verändern sich allmählich die Werte in unserer Gesellschaft. Wer gute zufriedene Mitarbeiter haben will tut gut daran seine Unternehmensphilosophie daran auszurichten.

Wir haben die Wahl

Oft begrenzen wir uns selbst in unseren Möglichkeiten. Wir sind nicht so hilflos wie wir glauben. Wir können viel dafür tun, dass wir uns wohlfühlen. Dann sind wir weniger genervt und nerven auch unsere Umgebung weniger. Zufriedene Menschen hat man gerne um sich. Sie strahlen Ruhe und Stärke aus.

Verantwortung für sein Leben zu übernehmen braucht Mut

Mit seinen Gefühlen umgehen zu lernen ist eine Herausforderung. Es ist ein wichtiger Schritt um ein erfülltes Leben zu haben. Meine Klienten nehmen ihr Herz in beide Hände und übernehmen die Verantwortung für sich. Das ist nicht immer einfach. Es erfordert genaues Hinsehen – auch dahin wo es weh tut.

Arbeiten mit mir bedeutet für sie einen neuen Blick auf sich. Ich spiegele ihnen, was sie alles schon geleistet haben und dass sie sich nicht im Stich lassen. Wir können auf uns vertrauen. Wir müssen das nur wieder lernen.

Wie gehst Du mit Dingen um, die Dich nerven?

Hier kannst Du zwei 5 Minuten Inspiration zum Thema genervt sein hören:

Das nervt mich: Hilflosigkeit
Genervt sein Was du dagegen tun kannst

Bilder: Pixabay und privat

© Inge Schumacher

Lernen ist (m)ein großes Glück

Was begeistert dich? Begeisterung ist Rückenwind für Deine Ziele. Meine Lernbegeisterung hilft mir zum Beispiel immer besser meinen Klienten zu helfen.

Informationen sammeln und zu Erkenntnissen zusammensetzen macht mir Freude. Der Moment, in dem es klick macht und ich Zusammenhänge verstehe ist für mich magisch.

Warum ich gerne lerne?

Mein Gehirn braucht viel Input. Klar wurde das mir bei meiner Heilpraktikerausbildung. Das Lernen hat mir riesigen Spaß gemacht – ganz anders als in der Schulzeit – und ich war deswegen hoch motiviert.

Lernen für die Berufung

2007 habe ich eine Ausbildung in Energiearbeit gemacht. Eine neue Welt hat sich für mich aufgetan. Danach wollte ich nicht mehr ins Controlling zurück.

Ab 2008 saß ich einmal die Woche in der Heilpraktikerschule. Lernen wurde zu einer lieben Gewohnheit. Meine Karteikarten nahm ich überall hin mit.

Die Prüfung absolvierte ich 2011 als unser 3. Kind ein Baby war. Mein Mann hat ein Jahr Auszeit genommen, damit ich lernen konnte. Für die mündliche Prüfung habe ich gelernt wenn der Kleine schlief. Auch nachmittags gab es Zeitfenster wo die Kinder friedlich spielten und ich lernen konnte.

Gemeinsam mit einer Kollegin bereitete ich mich auf die mündliche Prüfung vor. Da konnte der Kleine dabei sein.

Mein Heilpraktiker Zertifikat

Fachliches Lernen

Ich habe seither nicht aufgehört mich fortzubilden. Dabei gehe ich meinen eigenen Weg. Für meinen Job gibt es keine ausgetretenen Pfade.

Ich besuche Workshops – in Maßen. Einige meiner Heilpraktiker-Kollegen haben eine riesenlange Liste von Weiterbildungen auf ihrer Webseite. Wunderbar wenn ihnen das Spaß macht und nicht aus dem Gefühl heraus geschieht nicht gut genug zu sein.

Ich lerne außerdem viel mit meinen Klienten. Ich begleite sie mit Coaching bis zu Energiearbeit bei schweren körperlichen Krankheiten.

Als immer mehr Menschen mit Traumen zu mir kamen habe ich mich um meine verbliebenen Traumas gekümmert und mich gezielt fortgebildet.

Lernen was mir schwerfällt

Es gibt Dinge, um die ich gerne einen großen Bogen mache. Alles was mit Technik zusammenhängt macht mir Mühe. Die Taktik mit der ich am besten klarkomme ist die der kleinen Schritte. Ich brauche außerdem kleine Erfolgserlebnisse, die mich bei der Stange halten.

Riesenprojekte aus dem Nichts aus dem Boden stampfen ist nichts für mich. Da bin ich überfordert und höre schnell wieder auf. Ich fange lieber klein an und achte darauf nicht zu sehr aus meiner Komfortzone zu gehen.

Beispiel:  

Ich brauchte dringend eine Webseite, die sich automatisch an mobile Endgeräte anpasst. Die alte hat mein Mann mir programmiert. Sie ist zweisprachig. Alleine habe ich das nicht hinbekommen und es deswegen lange aufgeschoben. Schließlich habe ich einfach angefangen.

Ich habe mir eine Domain organisiert und losgelegt. Durch meine Blogs habe ich Erfahrung mit WordPress gesammelt. Jetzt habe ich eine schöne Webseite, die (noch) nicht zweisprachig ist. Ich verweise meine internationalen Klienten erst einmal auf die alte und bin stolz auf das Erreichte.

Bloggen lernen

Mit dem Bloggen habe ich auch ganz klein angefangen. Bevor ich meinen ersten Blog gestartet habe, habe ich Gastartikel geschrieben. So konnte ich ausprobieren ob mir das Schreiben liegt. Mein englischer Blog über die Märchendimension war ein Test. Die Domain gehörte einem niederländischen Freund, der sie mir schenkte. Da hatte ich keine Ausrede mehr.

Ein halbes Jahr später habe ich dann den ersten Artikel für diesen Blog geschrieben. Da hatte ich schon Erfahrung mit der Technik und fühlte mich sicherer.

Social Media

Um Social Media komme ich als Blogger nicht herum. Wenn ich möchte, dass meine Artikel gelesen werden muss ich sie teilen. Ich habe mich also um Facebook, Twitter und LinkedIn gekümmert. Es gibt dort sehr nette Communities, die sich gegenseitig unterstützen.

Mein Buchprojekt

Ich schreibe ein Buch. Momentan bin ich in der Konzeptionsphase. Die nötigen Schreibfähigkeiten habe ich mir in vier Jahren Blogschreiben angeeignet.

Ich mache gerade einen Jahreskurs bei einem amerikanischen Verlag und habe dadurch eine Community und regelmäßigen Input. So lerne ich viel über das Bücher-schreiben. Wie in jedem Bereich gibt es spezielles Fachwissen zu lernen.

Hier sitze ich am pC und schreibe

Workshops

Drei Jahre lang habe ich im Rahmen der Plattform Meetup Workshops zu Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung gegeben. Dabei habe ich festgestellt, dass mir kleine Gruppen liegen. Es fällt mir leicht für eine offene Atmosphäre zu sorgen, die alle weiterbringt.

Momentan bin ich dabei ein Konzept für auf Kleingruppen zugeschnittene Webinare zu machen. Damit will ich im Herbst anfangen. Auch hier erst einmal mit einfachen Mitteln aber spannenden Themen.

Lernen was mir Spaß macht

Fachliches Lernen ist wichtig. Viele Bücher lese ich aber einfach so. Dazu gehören zum Beispiel Werke über Geschichte oder isländische Autoren. Ich mag Bücher, die mich in magische Welten entführen von Autoren wie Garcia Marquez, Marianne Fredriksson, Margaret Atwood.

Schon immer fasziniert hat mich Science Fiction und Fantasy. Ich mag es Gedanken zu denken, die ich sonst nie gehabt hätte. Das inspiriert mich.

Inspiration bedeutet Lernen

Um weiterzukommen brauche ich Inspiration. Dabei ist es zweitrangig ob ich sofort einen Nutzen daraus ziehen kann. Ich weiß oft erst viel später was mich weitergebracht hat.

Ich vor dem Godafoss in Island

Beispiel: Isländisch lernen

Island ist mein Sehnsuchtsort. Ich habe vier Jahre lang Isländisch gelernt. Bevor ich mich angefangen habe, habe ich mit meinem Verstand gerungen. Wie effizient ist es, eine komplizierte Sprache zu lernen, die nur knapp 400.000 Menschen sprechen? Gar nicht. Es wäre sinnvoller gewesen Spanisch zu lernen.

Mein Bauchgefühl war trotzdem klar. Ich habe eine tolle Lehrerin gefunden und bin Mitglied im Deutsch-Isländischen Verein in Hamburg geworden.

Mittlerweile kann ich mich auf Isländisch rudimentär verständigen. Ich plane in Island wieder Workshops zu geben.

Was inspiriert Dich?

Ich habe eine 5 Minuten Podcastfolge zu Inspiration aufgenommen.

Ich weiß, dass ich lernen werde bis an mein Lebensende. Das macht mein Leben abwechslungsreich und mich zufrieden.

Meine Begeisterung für das Lernen hilft mir mein Lebensthema und meine Lebensziele zu verwirklichen.

Was begeistert Dich und was empfindes Du als Dein großes Glück?

Ruf mich unverbindlich an, wenn Du Unterstützung brauchst.

Dieser Artikel ist in der #Blognacht meiner Lieblingsblogflüsterin Anna Koschinski entstanden.

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Mein Corona Online-Business

Corona bedeutet Veränderung

Auch ich arbeite mehr Online mit digitaler Technik. Energiearbeit kennt keine Grenzen. International nutze ich schon lange Videotelefonie. Das wird jetzt mehr.

Nicht nur die Arbeitswelt verändert sich. Die Veränderungen lassen sich gut an unserer Sprache ablesen. Neue Wörter wie „Alltagsmaske“ und „Social Distancing“ hören wir täglich. Am besten gefällt mir noch die „Virengemeinschaft“.

Dieser Artikel ist inspiriert durch die Blogparade Corona Selbständig Online von Eva Peters.

Die Corona-Krise betrifft uns alle

Die Unruhe um uns herum ist viel ansteckender als der Virus. Wir können uns dem Geschehen nicht entziehen. Selbst wenn wir uns zu Hause einschließen bekommen wir die allgemeine Unruhe ab. Sie diffundiert durch die Wände hindurch. Sie beeinträchtigt unser Wohlbefinden, egal ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.

Corona macht es uns schwerer in unserer Mitte zu bleiben. Corona verursacht auch bei meinen Klienten mehr Turbulenzen.

Ich habe kein typisches Online-Business

Ich bin Heilpraktikerin und seit 10 Jahren in eigener Praxis selbständig. Mein Tätigkeitsschwerpunkt ist Energiearbeit.

Ich bin Expertin für Unsichtbares

Meine Klienten kommen zu mir, wenn sie alleine nicht weiterkommen. Bei körperlichen Symptomen, seelischen Schwierigkeiten und ungelösten Fragen. Ich nutze dazu mein hochsensibles Einfühlungsvermögen und meine langjährige Erfahrung.

Energiearbeit funktioniert auch über die Distanz und online.

Für Fernbehandlungen nutze ich digitale Videotelefonie von Facetime bis Skype. Ich arbeite auch international auf Englisch.

Ich habe Familie und kann so meine Berufungen als Familienmensch und Heilpraktikerin vereinbaren. Ich schätze mich glücklich weil ich das tue, was ich liebe.

Meine Herausforderungen durch Corona

a. Online Workshops Ja oder Nein?

Ich habe fast drei Jahre lang über die Plattform Meetup kostenlos monatliche Workshops zu Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung gegeben. Dazu habe ich einen Raum in der Nähe genutzt.

Im Frühjahr ging das nicht mehr. Ich habe einige Treffen über Skype angeboten. Das war raus aus meiner Komfortzone, hat aber gut geklappt.

Mir war das aber zu anstrengend. Die Vorbereitung und Durchführung hat mich viel mehr geschlaucht als bei den Live Events. Ich habe den Spaß verloren und damit meine Motivation. So habe ich das Thema Online Workshops erst einmal auf Eis gelegt.

b. Online-Business: Wie bezahlen die Kunden?

Mein Konto und der Online-Bezahldienst Paypal genügte bisher – auch für meine ausländischen Kunden.

Mein Mann sucht ein Online-Bezahlsystem

Im letzten halben Jahr hat seine psychologische Beratung online deutlich zugenommen. 95% seiner Klienten kommen aus dem Ausland. Er hat bisher keine eigene Webseite.

Bis vor kurzem war Paypal noch ausreichend. Jetzt nicht mehr. Ein Klient aus Japan konnte Paypal nicht nutzen. Auslandsüberweisungen sind dort kompliziert und teuer. Mein Mann probiert jetzt verschiedene Bezahlsysteme auf Basis von Kreditkarten aus. Das ist schwieriger als gedacht.

c. Technik und Pragmatismus

Selbständig zu sein hat viele Vorteile. Die Organisation und das Drumherum werden aber oft unterschätzt. Gerade die Technik kann viel Zeit und Geld kosten.

Ich habe eine neue Webseite für meine Praxis erstellt, da sich meine alte nicht an mobile Endgeräte anpassen konnte: Sie war nicht responsive. Ich habe mehrfach versucht eine komplexe zweisprachige Seite aufzusetzen und bin gescheitert.

Schließlich habe ich mit WordPress eine deutsche Webseite gebaut, da 90% meiner Klienten deutschsprachig sind. Meine internationalen Klienten verweise ich auf meine alte Webseite.

Meine alte englische Webseite

Erlaubt ist was passt – auch im Online-Business

Das Führen eines Online-Business ist meiner Meinung nach so individuell wie das Business. Es gibt überall schlaue Ratschläge:

  • Du brauchst einen Newsletter
  • Du musst jeden Tag (mehrmals) auf Social Media posten
  • Du musst auf vielen Kanälen präsent sein
  • Im Netz schreibt man Du

Einiges habe ich ausprobiert; manches passt, anderes nicht. Ich habe gelernt, dass ich auch hier meinen eigenen Weg finden muss:

Zum Beispiel sieze ich auf meiner Webseite. Das kommt daher, dass ich mich mit vielen Klienten sieze. Ganz natürlich, ohne das abzusprechen. Wenn wir am Innersten arbeiten ein kleiner Sicherheitsabstand anscheinend hilfreich.

Auf meinem Blog und in Social Media duze ich.

Wie viel Online passt zu mir?

Meine Haupteinfallstore sind die Webseite und Mundpropaganda. Über Social Media kommen wenige Klienten.

Mir ist im letzten Jahr klar geworden: Ich tanze auf zu vielen Hochzeiten. Deswegen habe ich mein Engagement in sozialen Netzwerken deutlich heruntergefahren.

Mein Zweitblog liegt gerade brach. Den schreibe ich auf Englisch über die Märchendimension: The Fairy Tale Dimension. Ich machte mir viel zu viel Druck und verlor den Spaß.

Weniger ist manchmal mehr

Obwohl ich im Netz weniger präsent bin, bekomme ich mehr Anfragen. Liegt es daran, dass meine Öffentlichkeitsarbeit sich endlich auszahlt?

Mein deutscher Blog ist wichtig für meine Online Präsenz

Auf diesem deutschen Blog präsentiere ich seit drei Jahren Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung. Dort gebe ich auch viel über mich preis. Damit die Leser mich kennenlernen und beurteilen können, ob wir zueinander passen.

Meine Leserzahlen steigen nur langsam. Viele Blogger-Kollegen berichten, dass man jahrelang präsent sein muss, bevor der Blog zu einem wirklichen Multiplikator wird.

Online Kontakte in Corona Zeiten:

Ich liebe es zusammen mit meinen Klienten zu arbeiten und lasse sie auch nach einer Behandlung nicht allein. Ich ermutige sie, in den Wochen danach Rückfragen zu stellen und um Unterstützung zu bitten – ohne Bezahlung – per Telefon oder E-Mail. Das wird genutzt und selten ausgenutzt.

Das ist noch wichtig für mein Online-Business:

Eine Community, die sich gegenseitig unterstützt. Kontakte zur Bloggercommunity pflege ich seit Jahren über Facebook. Achtsamer und respektvoller Umgang geht auch online.

Dass Achtsamkeit und Kooperation im Netz möglich ist zeigen viele liebe Blogger-Kolleginnen. Hier einige Beispiele:

Ist Online Lernen und Arbeiten das neue Normal?

Unternehmen,

die skeptisch gegenüber Home-Office waren, haben gemerkt, wie gut Arbeiten zu Hause läuft und dass sich damit viel Geld für Büroplatz einsparen lässt. Die Regierung überlegt schon länger ein Recht auf Heimarbeit festzulegen.

Schulen

haben leider noch viel Entwicklungsbedarf. Das Lehrerteam meines Sohnes baut gerade eine Tablet-Klasse auf. Vom Digitalpakt spüren wir leider wenig: Es gibt wenigstens etwas monetäre Unterstützung für bedürftige Familien.

Die Zukunft der Schule muss digital sein weil es unsere Realität widerspiegelt. Wie sonst sollen wir unsere Kinder auf eine Zukunft vorbereiten, die wir uns noch gar nicht vorstellen können?

Für Veränderungen sind wir mit unserem Online-Business gut gerüstet

Gerade wir Solo-Selbständigen, die auch Online arbeiten, haben die nötigen Fähigkeiten Veränderungen zu bewältigen.

  • Wir kämpfen immer mit neuen Herausforderungen
  • Wir sind daran gewöhnt uns selbst zu organisieren
  • Wir müssen uns ständig anpassen und uns auf neue Gesetze einstellen (zum Beispiel die DSGVO)
  • Wir nutzen digitale Technik und bilden uns ständig fort

Für die Politik sind wir nicht interessant, weil wir keine Arbeitsplätze schaffen. Das hat man bei der Verteilung der Corona-Hilfsgelder deutlich gemerkt: Selbständige mit geringen Fixkosten schauten in die Röhre.

Da wir ständig auf uns selbst gestellt sind, sind wir auch daran gewöhnt, selbständig zu denken und zu handeln. Das brauchen wir jetzt besonders.

Corona sprengt Grenzen

Durch Corona weiten wir unsere Grenzen. Darin liegt der Vorteil der momentanen Situation. Vieles Alte wird hinterfragt. Und siehe da: Es geht auch anders.

Viele Grenzen bestehen ohnehin nur in unseren Köpfen. Ich werde hellhörig, wenn ich mich sagen höre: „Das geht nicht“. Dann schaue ich nach ob meine Bequemlichkeit, ein Glaubenssatz oder einfach nur Angst vor Neuem die Ursache für diese Ablehnung sind.

Wenn Du an Deine Grenzen kommst oder feststeckst, dann sprich mich gerne unverbindlich an. Ich bin da. Online und Live.

Mehr Artikel zu Corona findest Du hier:

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

30 Jahre Wiedervereinigung: Wie ich die DDR erlebt habe

Ein persönlicher Rückblick.

Im Oktober vor 30 Jahren wurde Deutschland offiziell wieder eins.

Meine Kinder fragten: Mama, wie war das mit der DDR? Mir wurde bewusst: Ich bin ein wandelndes Geschichtsbuch. Meine Kinder haben keine Ahnung von der deutschen Teilung. Genauso wie sie noch nie ein Telefon mit Wählscheibe gesehen haben.

Als die Mauer im November 1989 fiel

Studierte ich in Münster Betriebswirtschaft. Da ich keinen Fernseher hatte besuchte ich Freunde und wir staunten gemeinsam über die Bilder von den jubelnden Menschen. Die DDR war plötzlich Geschichte.

Ein Stück Mauer, das jetzt in Hamburg steht

Vor der Wiedervereinigung

Ich komme aus dem Westen. Da beide Elternteile Verwandte in der DDR hatten wuchs ich damit auf, dass meine Mutter Pakete zu Verwandten schickte. Darin waren Kaffee, Schokolade oder Kleidung. Zu Weihnachten wurden die Zutaten für Stollen geschickt. Zurück bekamen wir leckere Kekse und Weihnachtsschmuck aus dem Erzgebirge.

Meine Eltern nannten den Ort, in den die Pakete gingen die Ostzone. Mit diesem Begriff bin ich aufgewachsen.

Wie ich die DDR kennenlernte

Zweimal sind meine Eltern mit uns vier Kindern zu Familienfeiern in die DDR gefahren. Nach Magdeburg, Aschersleben und Jüterbog. So bekamen auch wir Kinder zu den Großtanten und -Onkel in der DDR eine Beziehung. Das waren aufregende Reisen, die ich nie vergessen werde.

Die Grenze

Ich erinnere mich an Stacheldraht, Gewehre, Wachhunde und ein komisches Gefühl im Bauch bei der Einreise.

Wir durften keine Bücher und Zeitungen mitnehmen. Wir wurden gefilzt. Besonders auf der Rückfahrt wurde das Auto gründlich auseinandergenommen, damit wir ja keinen Republikflüchtling mitnahmen. Meine Eltern haben es trotzdem geschafft eine Schlagbohrmaschine einzuschmuggeln.

Anmeldung

Am Zielort mussten wir uns bei der Polizei anmelden und die Pässe vorlegen.

Wir sind in den Stasiunterlagen

Unsere Verwandten haben über unsere Besuche und den „West-Kontakt“ in ihrer Stasiakte gelesen.

Was für mich die DDR verkörpert

Unser Geruchsinn ist direkt mit dem Gedächtnis verbunden. Wenn mein Mann Baguette mit dem französischen Mehl backt, bin ich sofort in Frankreich. So geht mir das auch mit der DDR.

Der Braunkohlegeruch

Im Winter war die Luft mit dem Rauch der zum Heizen verwendeten Braunkohle getränkt. Es fiel mir irgendwie schwer zu atmen. Wenn ich heute Kohleduft rieche, dann transportiert mich das sofort dreißig Jahre zurück in die DDR.

Besondere Abgase

Viele Autos in der DDR – wie Trabant und Wartburg – hatten Zweitaktmotoren. Sie verbrennen zugesetztes Öl. So ergibt es ein weiteres typisches Geruchserlebnis, das ich eng mit der DDR verbinde.

Die DDR ist grau

Die vorherrschende Farbe, an die ich mich erinnere ist grau: Autos, Häuser und auch die Kleidung. Es gab wenig Farbe. Durch den Mangel an Baumaterial verfielen viele Häuser. Ich habe bei meinen Besuchen viele Bombenlücken gesehen.

Typische Begriffe, die ich mit der DDR verbinde

Ostzone:

Die Alliierten haben Deutschland in vier Teile geteilt. Vor der Staatengründung war die DDR die sowjetische Besatzungszone.

Mindestumtausch:

Wir nannten das Zwangsumtausch: Pro Besuchstag musste ein bestimmter D-Mark Betrag in Ostmark umgetauscht werden. Die haben wir meist dagelassen, weil es wenig damit zu kaufen gab.

Blaue Fliesen:

Die blauen hundert D-Mark Scheine wurden so genannt.

Das Tal der Ahnungslosen:

Im Bezirk Dresden konnte man nur sehr schwierig West-Fernsehen und -Radio empfangen. Man war also auf die einseitige DDR Information angewiesen.

Der Mumienexpress

Die Interzonenzüge wurden scherzhaft so bezeichnet. Die Mitreisenden waren meist Senioren und über 60 (Frauen) oder 65 Jahre (Männer) alt.

Als Rentner durfte man aus der DDR ausreisen. Unsere Verwandten haben das genutzt. Mit einigen von ihnen sind meine Eltern sogar ins Ausland gefahren. Sie haben dafür problemlos einen Bundesdeutschen Pass bekommen, der dann bei uns blieb. Ich bin auch damit gefahren und habe den Altersdurchschnitt deutlich gedrückt.

Staatsbürgerkunde

Staatsbürgerkunde war ein Schulfach in der DDR: Ich erinnere mich an einen Aufsatz, den ein Großcousin mir zu lesen gegeben hat. Ich habe nur Bahnhof verstanden. Die DDR hatte anscheinend eine eigene Geheimsprache, die man können musste um zum Studium zugelassen zu werden.

Klassenfeind:

Das waren wir aus dem Westen.

Einkaufen

Eingekauft wurde in der Kaufhalle. Mit Beziehungen konnte man sich begehrte Waren zurücklegen lassen. Da sie oft unter dem Tresen lagen wurden sie Bückwaren genannt. Wer Devisen hatte konnte ab 1974 in den Intershops einkaufen, die Westwaren führten.

Improvisation

Viele Dinge waren in der DDR Mangelware. Die Menschen haben aus der Not eine Tugend gemacht und sich zu helfen gewusst:

  • Der West-Kaffee wurde gegen ein dringend benötigtes Autoersatzteil getauscht.
  • Als es keine Holzstäbe für ein Bauvorhaben gab, hat ein Verwandter Stiele von Kochlöffeln benutzt.

Meine Besuche in der DDR

Damit der Kontakt zur nächste Generation nicht abreißt wurde ich mit 18 Jahren Patentante.

Ich bin dadurch mehrfach mit dem Mumienexpress in die DDR gefahren. Zur Taufe und um mein Patenkind zu besuchen.

Bei der Taufe meines Patenkindes 1984 bin ich 18.

Bei den Besuchen durfte ich mein Patenkind auch in die Kita bringen. Morgens um halb sieben, da die Arbeit in der DDR sehr früh begann.

Einschulung kurz vor der Wiedervereinigung

Mein Patenkind wurde im September 1990 eingeschult. Ich habe meinen heutigen Mann mitgenommen, der noch nie in der DDR war. Er sollte sich selbst ein Bild machen.

1991 habe ich Steuerfachgehilfen unterrichtet

Nach dem BWL-Examen suchte ich einen Job, um die Weltreise zu finanzieren, die wir geplant hatten. Ich fand ihn in Falkenberg an der Elster bei einem Unternehmen, das Arbeitslose nach der Wende qualifizierten.

Ich wohnte dort zur Untermiete bei einer netten alten Dame. Tagsüber unterrichtete ich Finanzmathematik und Betriebswirtschaft. Am Abend bereitete ich den Stoff des nächsten Tages vor und konzipierte Klassenarbeiten.

Ich habe erlebt, was man als Lehrer alles sieht, wenn während einer Klassenarbeit geschummelt wird. Ich habe mich im Nachhinein noch über meine eigenen Spickaktionen geschämt.

In meinen Klassen saß eine bunte Mischung von Schülern: Von hochqualifizierten Piloten der Nationalen Volksarmee bis zu arbeitslosen Fabrikarbeitern. Alle waren älter als ich.

Ich dufte viel lernen: Wie man ein verständliches Tafelbild erstellt genauso wie die unterschiedlichen Lebensgeschichten.

Wiedervereinigung heute

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich in Richtung Berlin oder an die Ostsee fahre und die jetzt unsichtbare Grenze passiere. Es ist schön, weil das so selbstverständlich ist.

Wenn ich Menschen und Klienten kennenlerne, dann interessiert mich ihre Herkunft weniger. Die Geschichte jedes Einzelnen interessiert mich viel mehr. Für die persönliche Biografie gibt es neben der Herkunft viele andere wichtige Puzzlesteine.

Einseitiges Bild

Mich ärgert, dass das Bild des Ostens sehr durch die negativen Schlagzeilen geprägt wird. Da wird generalisiert und verurteilt: Der Osten ist ausschließlich rechtsextrem. So ein Schwachsinn!

Ja, es gibt Rechtsextremismus und das nicht zu knapp. Im Osten und im Westen. Er dokumentiert die Angst vor dem Unbekannten. Die Menschen im Osten mussten seit der Wiedervereinigung mit mehr Ängsten leben als wir im Westen. In Bezug auf die Unsicherheit holen wir aber deutlich auf.

Wir gehen alle ins Unbekannte und können Halt nur in uns selber finden. Die Hoffnung alte Strukturen wiederzubeleben ist zum Scheitern verurteilt. Wir können nur vorwärts gehen.

Die staatstragende Mehrheit hat keine Lobby

Viele Ostdeutsche haben nach der Wende tolle Aufbauarbeit geleistet. So haben meine Verwandten als erstes Alleebäume in ihrer Stadt gepflanzt. Sie leben in einer Kleinstadt, die Abwanderung in den Westen leer gemacht hat.

Vielleicht kehrt sich dieser Trend ja durch die erweiterten Möglichkeiten zur Homeoffice-Arbeit aufgrund der Corona-Epidemie um.

In den Augen der Welt sind wir eins

Mit 83 Millionen Einwohnern sind wir das bevölkerungsreichste Land und die größte Volkswirtschaft in Europa. Alles, was wir tun wird genau beobachtet. Auch aufgrund unserer Geschichte haben wir Deutschen eine große Verantwortung.

Auch wenn wir erst langsam zusammenwachsen haben wir in der Flüchtlingskrise bewiesen, dass wir gemeinsam anpacken können wenn es drauf ankommt.

Hast Du Eindrücke aus der DDR, die Du hier teilen magst? Ich bin so neugierig!

Bücher

Buch von Katrin Aehnlich: Wie Frau Krause die DDR erfand. Ein lustiges Buch, das nachdenklich macht.

Carola Stern (1925 – 2006) Biografie: Doppelleben. Sie hat sowohl die Anfänge der DDR als SED Angehörige als auch die BRD erlebt. Sie hat viel erlebt und mit die Deutsche Sektion von Amnesty International aufgebaut.

Kleines Lexikon über den Sprachgebrauch in der DDR

Bilder: Das Beitragsbild von Ines Blankenburg. Sie hat es in Leipzig aufgenommen. Andere Bilder: Privat und Pixabay

© Inge Schumacher

Wie Du in Deine Kraft kommst

In Deine Kraft zu kommen bedeutet, dass Du Deine Ressourcen kennenlernst und sie nutzt. Heute nehme ich Dich ein Stück mit auf meinem Weg.

Ich unterstütze meine Klienten mit Energiearbeit. Je mehr ich in meine Kraft komme, desto besser kann ich das tun und umso mehr vertraue ich meinen Fähigkeiten. Ich fühle mich wohler in meiner Haut und bin ruhiger und ausgeglichener. Zum Beispiel weil ich mich nicht mehr angegriffen fühle, wenn etwas Ungeplantes passiert.

Das motiviert mich, immer weiter daran zu arbeiten ganz in meine Kraft zu kommen.

Sicherheit gebe ich mir selbst

Früher habe ich an den Strukturen um mich herum Halt gesucht. Das funktioniert schon lange nicht mehr. Ich habe gelernt, dass ich die Sicherheit, die ich brauche, nur in mir selbst finden kann.

In meiner Kraft sein bedeutet für mich im Idealfall:

  • Ich habe feste Wurzeln gebildet und mich kann so schnell nichts umwerfen
  • Ich habe das Steuer meines Lebensautos fest in der Hand und bin nicht nur Beifahrer
  • Ich fühle mich sicher in mir und in meinem Leben

Wenn wir in unserer Kraft sind, dann können wir die Welt aus den Angeln heben. Dann kann uns nichts und niemand stoppen.

Regierungen und Unternehmen haben kein Interesse daran, uns dabei zu unterstützen in unsere Kraft zu kommen. Wir könnten ja eigenständig denken lernen und hinterfragen dann vielleicht überkommene Regeln.

Wie ich daran arbeite in meine Kraft zu kommen

Ich suche Stellen, wo es bei mir hakt und forsche nach den Ursachen. Hinweise bekomme ich im Alltag: Ich beobachte zum Beispiel meine Gefühle. Die geben mir wichtige Hinweise.

Beispiel: Ängste

Ich habe mich schon vielen Ängsten gestellt: Früher wäre es für mich unmöglich gewesen mit todkranken Menschen zu arbeiten. Dazu musste ich erst mit meiner eigenen Angst vor dem Tod umgehen lernen. Jetzt erlebe ich gerade diese Arbeit als große Bereicherung.

Auf meinem Weg zu meiner Kraft hilft mir:

Ich bin so immer stabiler geworden. Trotzdem merkte ich, dass etwas Entscheidendes fehlte.

Meine Geschichte

Ich bin das Älteste von 4 Kindern. Wir sind oft umgezogen und ich habe immer wieder neu angefangen. Ich habe viel zu viel Verantwortung übernommen. Meine Hochsensibilität habe ich verbuddelt weil mir gespiegelt wurde: Das, was Du wahrnimmst, stimmt nicht.

Dann, wenn ich Unterstützung brauchte, weil ich zum Beispiel Probleme in der Schule hatte, fühlte ich mich allein gelassen. Ich habe früh gelernt alleine stark zu sein und habe mir als Überlebenshilfe einen dicken Schutzpanzer zugelegt.

2003 hatte ich eine Depression. Durch sie habe ich meinen Panzer geöffnet: Ich entdeckte mit Hilfe meiner Therapeutin meine Intuition neu. 2007 fing ich mit der Energiearbeit an. Seither habe ich nach dem Zwiebelprinzip gearbeitet um immer mehr in meine Kraft zu kommen.

Mit dem Zwiebelprinzip in Deine Kraft

Ich arbeite meine Blockaden, also das was mich behindert, von außen nach innen ab. Je weiter ich ins Innere der Zwiebel komme desto schwerer wird es: Mit vielen Dingen bin ich mein ganzes Leben lang herumgelaufen und glaube daher sie gehören fest zu mir. Das muss aber nicht so sein. Dieses „Eingemachte“ zu hinterfragen ist mühsam. Übrigbleiben soll nur das, was mir wirklich entspricht.

Auf dem Weg zum Herz meiner Zwiebel hilft mir:

  1. Meine Vergangenheit zu akzeptieren
  2. Automatismen wahrzunehmen
  3. Innere Begrenzungen zu sehen
  4. Meine Selbstakzeptanz zu steigern

1. Meine Vergangenheit akzeptieren

In einem langen Prozess habe ich sukzessive Themen aus meiner Kindheit verarbeitet und integriert. Das ist ein Grund, warum ich mich heute so wohl fühle.

2. Im Alltag bin ich oft im Autopilotenmodus

weil sich Aufgaben wiederholen, die ich im Schlaf beherrsche. Dadurch entgehen mir aber wichtige Erkenntnisse. Also Gelegenheiten, notwendige Veränderungen zu erkennen und vorzunehmen.

3. Zu viele Grenzen setze ich mir selbst

Die Begrenzungen, die ich mir selbst setze zu erkennen und abzubauen gibt viel Kraft. Mein Schlüsselerlebnis war, dass nur eine dumme innere Grenze mich davon abhielt meinem 50. Geburtstag im Februar am Strand zu feiern.

4. Meine Selbstakzeptanz steigern

Ich arbeite gerade daran, die Dinge zu akzeptieren, auf die ich nicht stolz bin. Mein langsamer Fortschritt in Bezug auf meine Energiearbeit zum Beispiel. Ich habe fast 10 Jahre gebraucht, bis ich mich getraut habe, offen über meine Berufung zu sprechen.

Was mir noch fehlt um in meine Kraft zu kommen

Mein Frausein

Ich weiß schon lange, dass ein wichtiger Teil von mir noch integriert werden muss. Ich ahnte, dass er etwas mit meinem Frausein zu tun haben könnte.

Ich beschäftige mich deswegen seit drei Jahren mit meiner Weiblichkeit. (Achtung unbezahlte Werbung) Hanna Krohn begleitet mich auf diesem Weg. Sie unterstützt Frauen als Gesundheitspraktikerin für weibliche Sexualität.

In ihrem Frauenkreis hole ich mir einmal im Monat pure Frauenenergie. Das ist eine große Bereicherung. So bleibe ich am Thema dran und das tut mir gut.

Ein persönlicher Durchbruch

Eine Freundin gab mir den Tipp, einen Workshop zu besuchen. (Achtung unbezahlte Werbung) Stefan Meinel testete die Therapieform Therapeutic Touch in Hamburg. Er ist Däne und meint, wir wären dafür viel offener als seine Landsleute. Das bringt meine Vorurteile über uns „ zugeknöpfte“ Deutsche und die „offenen“ Skandinavier schön durcheinander.

Am Ende des Workshops fragten wir unsere Körper, was sie uns zu sagen hätten. Ich stellte meinem die Frage was mir noch fehlte. Ich bekam folgende überraschende Antwort:

Das, was ich schon so lange suchte war: Meine weibliche Verletzlichkeit

Diese Verletzlichkeit ist eng mit meinem Frauenkörper verbunden: Mein Frauenkörper ist nachgiebig, empfangend und nährend. Diese Seite bewusst wahrzunehmen und zu leben konnte ich bisher nicht. Ich entdecke meine weiche Seite jetzt neu. Ich baue mit ihrer Hilfe die Reste meines alten Schutzpanzers ab.

Meine Verletzlichkeit macht mich stark

Durch die Wieder-Entdeckung meiner schwachen Seite fühle ich mich sicherer. Ich fürchte mich nicht mehr so vor Verletzungen: Vor meinen Schmerzen oder den von Anderen. Vorher meinte ich, mich ständig schützen zu müssen. Jetzt nicht mehr. Ich kann jetzt besser den Schmerz und die Schwäche zulassen, die einfach zum Leben dazugehören.

Meine Verletzlichkeit zu akzeptieren macht mich stärker. Das habe ich sofort gespürt. Ich laufe seither gerader durchs Leben. Ich habe gehört und gelesen, dass das Zulassen von Schwäche stärker macht. Das das wirklich so ist, habe ich erst jetzt begriffen.

Mir meine Schwäche einzugestehen war ein entscheidender Schritt um weiter in meine Kraft zu kommen. Ich habe seitdem große Fortschritte in meiner persönlichen Entwicklung machen dürfen. Es ist immer noch ein ungewohntes Gefühl, mir meiner Verletzlichkeit bewusst zu sein und mich von ihr tragen zu lassen.

Der Weg in meine Kraft ist noch lange nicht zu Ende. Ich bin gespannt, welche Geschenke ich auf meinem Weg noch auspacken darf.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft

Für jeden sieht der Weg in seine Kraft anders aus. Was mir noch fehlt, hast Du bereits und umgekehrt. Lasst uns gemeinsam die Welt aus den Angeln heben.

Ich wünsche Dir viele persönliche Sternstunden, die Dir helfen weiter in Deine Kraft zu kommen. Wir brauchen in diesen Zeiten großer Veränderungen viele starke Menschen. Ich hoffe, ich konnte Dich auf Deiner eigenen Reise dahin ein wenig inspirieren.

Auf die Ohren

Wie Du in Deine Kraft kommst
Wie wir wachsen und uns frei schwimmen

Ich unterstütze Dich gerne mit einem halbstündigen Kennenlern-Gespräch dabei, den nächsten Entwicklungsschritt zu tun.

Bilder: Pixabay

© Inge Schumacher

Einblicke in meine Energiearbeit

Ich lebe meine Berufung. Ich mache das, was ich am besten kann: Menschen auf ihrem individuellem Weg unterstützen. Das ist ein großes Geschenk. Mit meinen hochsensiblen Fähigkeiten, die ich kontinuierlich schule, habe ich im Laufe der Zeit meine ganz persönliche Art des Heilens entwickelt.

Mit der Energiearbeit habe ich 2007 begonnen. Den Heilpraktiker habe ich 2011 gemacht, um eine solide schulmedizinische Basis zu haben und meine Klienten qualifiziert zum Arzt schicken zu können.

Ich biete Hilfe zur Selbsthilfe an

Klienten kommen dann zu mir, wenn sie alleine nicht weiterkommen. Es geht dabei um körperliche Symptome, seelische Schwierigkeiten oder ungelöste Fragen. Wir arbeiten gemeinsam an ihrem Anliegen. Ich nutze dazu mein hochsensibles Einfühlungsvermögen und meine langjährige Erfahrung.

Meine Energiearbeit: Ich bin Expertin für Unsichtbares

Energie ist spürbar: Wir fühlen zum Beispiel, wenn wir von jemandem angeschaut werden. Manche nennen das Intuition oder Bauchgefühl. Diese Fähigkeit haben wir alle. Wir beziehen die so  gewonnen Informationen natürlicherweise in unser Leben ein.

Es gibt keine Geheimnisse

Energie ist immer um uns herum und wir können theoretisch an alle Informationen herankommen. Es gibt aber so viele Informationen, dass wir damit nichts anfangen können. Wie im Internet brauchen wir eine gute Suchmaschine um die richtigen Antworten zu finden.

Keine Angst!

Manche Klienten haben die Befürchtung, ich bräuchte sie nur anzusehen und schon wüsste ich alles über sie! Ich kann alle beruhigen. Dem ist nicht so.

Ich suche ausschließlich nach Informationen, die mit dem konkreten Anliegen meiner Klienten zu tun haben. Das ist viel Arbeit. Mein Klient erklärt mir das Problem und wir nähern uns dem Thema. Ich nutze dazu den Istzustand seines Energiekörpers, den ich mit Hilfe des Tensors abfrage. So erhalte ich Anhaltspunkte und taste mich mit deren Hilfe weiter vor.

Arbeit mit dem Tensor

Der Tensor unterstützt mich dabei Informationen, die ich jenseits meiner 5 Sinne empfange sichtbar und nachvollziehbar zu machen.

Ein großer Vorteil dieser Arbeitsweise ist, dass ich so einen anderen Zugang zum Problem oder der Blockade bekomme und frei von automatischen Wertungen und Altbekanntem arbeiten kann. Das ermöglicht meinen Klienten einen frischen Blick auf ihre Situation.

Beispiel:

Eine Mutter war mit ihrer ältesten Tochter bei mir. Vor ihrer Geburt hatte die Mutter viele Fehlgeburten. Sie hat sich dieses Kind so sehr gewünscht und es in ihrem Körper mit aller Macht festgehalten.

Es war sehr hilfreich für beide sich darüber klar zu werden: Die Tochter fühlte sich geehrt ein absolutes Wunschkind zu sein und die Mutter konnte viel besser verstehen warum ihr das Loslassen der 11-jährigen so schwer fällt.

Arbeit mit Berührung

Mit einigen Klienten arbeite ich am Körper. Das entscheiden wir gemeinsam im Erstgespräch oder im Lauf der Behandlung. Dafür nutze ich eine Behandlungsliege, die ich auch zu Hausbesuchen mitnehme. Auch hier arbeiten wir gemeinsam: An Blockaden in den Energiebahnen und Organen.

Was meine Energiearbeit mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat

1. Meine persönliche Entwicklung

Je mehr ich mich kennen und akzeptieren lerne umso feinfühliger werde ich und umso besser wird meine Energiearbeit. Das motiviert mich dranzubleiben und ist ein Grund warum ich Blogartikel über Persönlichkeitsentwicklung schreibe.

2. Die persönliche Entwicklung meiner Klienten

Ich unterstütze meine Klienten dabei Veränderungen anzugehen und durchzuhalten. Ich finde es schade, wenn sie mit dem gleichen Problem immer wieder zu mir kommen auch wenn das gut für den Umsatz wäre. Ich zeige ihnen lieber Wege, wie sie sich selbst helfen können. Ich biete das ohne Erwartung oder erhobenem Zeigefinger an. Was jeder Einzelne umsetzt bleibt ihm überlassen.

Das Unsichtbare sichtbar machen

Wenn Du mit mir arbeitest, kann es sein, dass Du eine Karteikarte von mir mitbekommst. Wir haben dann ein Wort oder ein Bild gemeinsam entwickelt, dass Dich auf Deinem weiteren Weg begleiten darf. Da ich nicht zeichnen kann gibt das oft einen Grund zum Schmunzeln.

Karteikarte von meiner Tochter

Meine Energiearbeit ist individuell

Gesundheit ist sehr individuell und deswegen ist jede Behandlung anders. Je mehr Erfahrung ich bekomme desto weniger kann ich mit unserem Schubladendenken anfangen.

Beispiel: Ich unterstützte einen Klienten mit Krebserkrankung

Er hat nach der Ersterkrankung Metastasen entwickelt und sich gegen eine weitere Chemotherapie und Bestrahlung entschieden. Als er mich um Hilfe bat, habe ich ausführlich mit ihm besprochen, wie diese Unterstützung aussehen kann. Er war sehr klar in dem was er brauchte und erwartete keine Wunder. Das war eine gute Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Ich war ein Teil eines Unterstützungssystems, das er sich nach seinen Bedürfnissen aufbaute. Dazu gehörte der Arzt seines Vertrauens, Physiotherapeuten sowie Hilfe im Alltag.

Mit wem ich nicht zusammenarbeite

Ich habe Klienten mit einer Krebserkrankung abgelehnt, die auf eine schulmedizinische Behandlung verzichten wollten. Ich schaue mir bei meiner Entscheidung genau an, welche Glaubenssätze mein potentieller Klient hat.

Wenn ich meine, ein Klient mit einer schweren chronischen Krankheit handelt gegen diese Glaubenssätze, lehne ich eine Zusammenarbeit ab. Die Gefahr, dass er ernste Probleme erschafft ist zu groß. Mit meinem Gewissen kann ich eine Zusammenarbeit nicht vereinbaren.

Wir sind leider Meister darin uns etwas vorzumachen. Bei ernsten Krankheiten kann das lebensbedrohliche Konsequenzen haben.

Wer heilt hat Recht

Ich glaube an die Schulmedizin und nutze sie. Wir haben heute tolle Möglichkeiten und können uns Hilfe aus den unterschiedlichsten Richtungen holen. Das sollten wir auch nutzen. Es kommt nur darauf an, dass unsere Wahl gut zu uns passt. Ist dieser Erkenntnisprozess schwierig, können wir uns Hilfe holen und Verschiedenes ausprobieren.

Reinigung von Häusern und Grundstücken

Viele von uns reagieren empfindlich auf die Energien in ihrer Umgebung. Sie schlafen dann schlecht oder fühlen sich nicht wohl. Hier kann das energetische Reinigen von Wohnung, Haus und Grundstück helfen. Ich spüre die störenden Energien auf, entstöre und harmonisiere sie.

Diese Energien sind schwer objektivierbar. Daher ist das subjektive Empfinden der Bewohner entscheidend.

Beispiel: Historische Energien

Ich lebe im Norden Hamburgs und habe immer wieder negative historische Energien aus dem 30-jährigen Krieg (1618-1648) gefunden. Viel Leid geschah in dieser Zeit als ganze Landstriche von umherziehenden Soldaten heimgesucht wurden. Dreissigjähriger Krieg in Norddeutschland

Meine Vorgehensweise

Bei der Reinigung von Häusern arbeite ich vor Ort. Ich nehme zuerst den Istzustand auf

  • Wie schlafen die Bewohner?
  • Wie ist ihr Gesundheitszustand?
  • Gibt es akute Verschlechterungen?
  • Gibt es Besonderheiten in der Umgebung?

Dann identifiziere ich die verschiedenen Störfelder und entstöre die Energien.

Meine Erfahrungen

Ich war schon an vielen Bauplätzen, in alten und neuen Häusern und Wohnungen. Es ist immer wieder spannend weil jeder Ort anders ist und ich nie weiß was mich erwartet. Bisher konnte ich immer helfen.

Das liegt sicher auch daran, dass die Menschen, die mich engagieren bereits durch einen langen Prozess gegangen sind. Einige haben einfach das unbestimmte Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. 

Trau Deiner Wahrnehmung und Deinem Bauchgefühl!

Wenn Du wiederholt den Eindruck hast, dass etwas nicht in Ordnung ist, dann ist das auch so.

Meine Energiearbeit hat nichts mit Wundern oder Magie zu tun

Wer mich persönlich kennt oder meine Blogartikel liest weiß, wie wichtig mir Pragmatismus ist. Ich sorge immer wieder für meine eigene Bodenhaftung. Mein Alltag mit seinen vielen profanen Aufgaben wie Waschen, Putzen und Kochen erdet mich. Meine Familie und mein Humor bilden eine solide Basis für meine Energiearbeit.

Begegnung auf Augenhöhe

Wir sind alle auf verschiedenen Gebieten Experten. Auch ich habe meine Baustellen, an denen ich arbeite, genau wie jeder andere auch. Auch ich hole mir Hilfe, wenn ich nicht weiterkomme.

Es ist sehr befriedigend und macht mir sehr viel Spaß, Menschen auf ihren einzigartigen Wegen zu unterstützen. Ich freue mich über jeden Fortschritt und jede neue Erkenntnis meiner Klienten.

Du bist bei mir richtig, wenn Du das suchst:

  • Unterstützung um aus einem Stillstand herauszukommen
  • Neue Informationen und einen detaillierten Blick hinter die Kulissen
  • Wertschätzende Zusammenarbeit
  • Rückenwind und Inspiration

Wenn Du folgendes mitbringst kannst Du viel mitnehmen:

  • Bereitschaft für Veränderung
  • Offenheit für Neues
  • Verantwortung für Dich
  • Humor: Ist nicht zwingend erforderlich aber hilfreich

Wenn Dich dieser Artikel angesprochen hat und Du meinst, ich könnte Dir vielleicht helfen, sprich mich gerne unverbindlich an.

Ich arbeite nicht nur im Hamburger Raum sondern Dank digitaler Technik auch international per Videokonferenz.

Ich freue mich auf Dich!

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Dein Lebensthema und Deine Big Five for Life

1. Was ist Dein Lebensthema?

Wir alle brauchen Orientierung in unserem Leben, ein Warum. John Strelecky nennt das in seinem Bestseller The Big Five for Life „Zweck der Existenz“. Ich nenne es das Lebensthema. Es ist ein Kompass, der unserem Leben eine Richtung gibt.

Dein Lebensthema zieht sich durch Dein gesamtes Leben, ob Du Dir dessen bewusst bist oder nicht. Um Dein Lebensthema herauszufinden schau Dir Dein Leben gründlich an und stelle fest was immer wieder darin vorkommt. Es kann auch hilfreich sein, den eigenen Lebenslauf zu studieren und sich zu fragen womit Du Deine Zeit verbringst.

Was sich wie ein roter Faden durch Dein Leben zieht ist Dein Lebensthema.

Einige Beispiele für Lebensthemen:

  • Regeln verstehen und untersuchen
  • Das Ungewöhnliche erforschen
  • Unterschiede und Gegensätze erkunden und vergleichen
  • Gruppen zusammenbringen und formen
  • Schönheit
  • Kreativität und schöpferischer Ausdruck
  • Erforschen von Intensität durch Dramen
  • Spiritualität im täglichen Leben
  • Balance

Manche Lebensthemen lassen sich in einem Wort ausdrücken. Andere brauchen einen oder mehrere Sätze. Menschen mit ähnlichen Lebensthemen führen grundverschiedene Leben, denn wir sind unendlich kreativ was die Umsetzung unseres Lebensthemas angeht.

Hier ein Beispiel für die verschiedenen Umsetzungsmöglichkeiten eines Lebensthemas:

Das Lebensthema Mobilität kann auf vielen Gebieten ausgedrückt werden und zwar im Positiven wie im Negativen.

Mobilität

  • Geistige Geschwindigkeit: Kreativität, Intelligenz oder auch Langsamkeit
  • Körperliche Ebene: Sportlichkeit, Rennen fahren oder sich Ausbremsen durch einen Unfall
  • Häufiger Job- oder Wohnungswechsel
  • Reisen
  • Starre Gewohnheiten leben oder diese aufbrechen

Von ge-wusst zu be-wusst

Wir werden unzufrieden und krank, wenn wir unserem Lebensthema nicht genug Raum geben. Deswegen beschäftige ich mich gemeinsam mit meinen Klienten auch immer wieder mit ihren Lebensthemen.

Mein Lebensthema besteht aus einem Wort: Lichtbringer

Mein Lebensthema zu kennen ist eine große Hilfe für mich. Seit ich es kenne, seit ungefähr 10 Jahren, verstehe ich meine Motivationen, meine Impulse und die Sachen, die mir Spaß machen viel besser.

Indizien, die mir geholfen haben mein Lebensthema zu finden:

  • Meine grundsätzlich positive Lebenseinstellung
  • Ich verteile schon immer gerne Wertschätzung und Anerkennung.
  • Ich liebe Teamwork: Als Teenager kam ich in die Volleyballmannschaft, nicht wegen meiner sportlichen Fähigkeiten, sondern weil ich gut fürs Team war.
  • Ich hatte eine Depression und verbrachte dadurch eine Zeit in tiefer Dunkelheit: Ich habe da den gegensätzlichen Aspekt des Lichtbringers gelebt.
  • Ich wollte schon immer Menschen helfen, wusste aber nicht wie und warum. Deswegen habe ich BWL studiert und früher im Controlling und in der Unternehmensberatung gearbeitet.
  • Mein Lebensweg hat mich zur Energiearbeit geführt.

Leben mit dem Bewusstsein des Lebensthemas

Ich teile also natürlicherweise gerne „Licht“. Licht interpretiere ich als Klarheit, Unterstützung und Zusammengehörigkeit. Das ist die Basis für meine Arbeit als Heilpraktikerin.

Ich teile aber auch gerne Erkenntnisse: In meiner Umgebung, in meiner Praxis und in meinen Blogs und biete damit Hilfe zur Selbsthilfe. Ich arbeite auch daran in mein eigenes Leben genügend Licht zu bringen.

Ich hätte auch ein Leben in Dauerdepression mit vielen Schicksalsschlägen wählen können und damit die dunklen Seiten meines Lebensthemas ausgelotet.

Unser Lebensthema will gelebt werden und wird uns immer wieder in diese Richtung führen, egal was unser Verstand und unsere Umgebung dazu sagen. Mit dem Bewusstsein wohin es uns natürlicherweise zieht, fällt es uns leichter ein erfülltes Leben führen. Dafür ist auch das Wissen um unsere Lebensziele, unsere Big Five for Life, wichtig.

2. Die Big Five for Life sind Deine Lebensziele

Deine Lebensziele leiten sich aus Deinem Lebensthema ab. Deine Big Five sind Ziele, die Du auf jeden Fall im Leben erreichen möchtest. Wenn Du sie erreichst macht Dich das erfüllt und zufrieden. Im Gegensatz zum Lebensthema können sich diese Ziele im Laufe der Zeit verändern weil wir uns immer weiter entwickeln. Neue kommen hinzu und alte lassen wir hinter uns.

Hier sind meine aktuellen Lebensziele:

Mein LebensthemaLichtbringer
Aktuelle Ziele
1.Die beste Heilerin und Unterstützerin sein
2.Familie und Freunde
3.Neues lernen und mich selbst inspirieren
4.Die Umwälzungen des Klimawandels positiv gestalten
5.Immer wieder Zeit in Island verbringen

Was steht nicht auf meiner Liste?

Meinem Mann und mir ist aufgefallen, dass Geld und Sicherheit nicht auf unserer Liste stehen. Für uns sind sie eher Mittel zur Zielerreichung.

Was war früher einmal darauf?

Alte Lebensziele:

  • 3 Kinder reichen; ich brauche keine mehr zu bekommen
  • Eine Weltreise habe ich nach meinem Studium gemacht

Was tust Du für Deine Big Five for Life?

Es ist egal ob 3 oder 7 Punkte auf der Liste Deiner Lebensziele stehen. Es ist gut, Dich ihrer bewusst zu sein und Dir immer wieder die Frage zu stellen:

Da wo ich jetzt im Leben bin, inwieweit entspricht das

  1. Meinem Lebensthema und
  2. Was trage ich zur Erreichung meiner Lebensziele bei?

Wenn wir einen zu großen Anteil unsere Zeit mit Dingen verbringen, die uns unseren Zielen nicht näherbringen werden wir unzufrieden.

Was ich für die Erreichung meiner Ziele tue

Ziel 1 Beste Heilerin und Unterstützerin sein

Ich arbeite jeden Tag daran: Ich unterstütze die verschiedensten Menschen in schwierigen Situationen, auch unentgeltlich, und lerne viel dabei. Ich bilde mich ständig weiter. Ich arbeite daran sichtbarer zu werden und damit mehr Menschen die Möglichkeit haben auf mich zuzukommen.

Ziel 2 Familie und Freunde

Familienarbeit macht einen großen Teil meiner Zeit aus. Als mir noch nicht bewusst war wie wichtig es mir ist, gut für meine Familie zu sorgen, habe ich oft mit den lästigen Alltagspflichten gehadert und mich als Opfer gefühlt. Jetzt weiß ich: Das ist ein Lebensziel von mir und es liegt an mir es zu gestalten. Seit mir das klar ist fühle ich mehr Dankbarkeit für meine Familie und das überträgt sich auch auf andere Lebensbereiche.

Freunde erweitern meinen Horizont. Ich bekomme Details aus ihrem Leben mit und sie begleiten mich in meinem. Das macht mich glücklich.

Ziel 3 Lernen und mich selbst inspirieren

Lernen ist ein Grundbedürfnis von mir. Ich fühle mich am wohlsten wenn ich mich ständig weiter entwickele und dafür auch kräftig mein Gehirn benutze:

  • Ich lese Bücher und informiere mich in Podcasts
  • Ich interessiere mich für Zeitgeschehen und Geschichte
  • Ich gehe auf Konferenzen und Netzwerkveranstaltungen.

Als meine zwei älteren Kinder klein waren, habe ich mein Lern-Bedürfnis stark vernachlässigt. Es ging mir gar nicht gut damit, denn ohne ausreichend Input verkümmere ich. Das war mir damals nicht klar.

Ziel 4 Umwälzungen des Klimawandels positiv gestalten

Dieses Ziel ist relativ neu auf meiner Liste und ich weiß noch nicht wie ich es mit Leben füllen werde. Ich verstehe immer mehr, dass alles zusammenhängt und vernetze mich international mit Gleichgesinnten. Ich versuche unser tägliches Leben so klimafreundlich wie möglich zu gestalten und dabei pragmatisch zu bleiben.

Ziel 5 Immer wieder Zeit in Island verbringen.

Island ist mein Sehnsuchtsort. Ich lerne seit 4 Jahren Isländisch, bin in diversen Facebookgruppen und halte Kontakte zu isländischen Freunden. Auf Twitter bin ich als @Islandfrauen unterwegs. Außerdem bin ich Mitglied in der Gesellschaft der Freunde Islands. Ich sende also ständig Energie aus, die mich wieder dorthin bringt.

Einige meiner Aktivitäten dienen mehreren Zielen

  • Das Blogschreiben: Vielleicht bin ich deswegen seit 2 Jahren dabei geblieben obwohl es so zeitaufwändig ist.
  • Beschäftigung mit der englischen Sprache: Ich lese englische Bücher, höre Podcasts und schreibe einen englischen Blog. Das vereinfacht meine internationale Vernetzung, die mir sehr viel Spaß macht.
  • Meine monatlichen Workshops: Hier teile ich Gelerntes, unterstütze Menschen und werde selbst inspiriert.

Mein Aha-Erlebnis

Bevor ich den Teil oben geschrieben hatte, war mir nicht bewusst, wie gut viele Dinge in meinem Leben zu meinen Lebenszielen passen. Kein Wunder, dass ich ziemlich zufrieden bin!

Das zeigt, dass wir, auch ohne uns dessen bewusst zu sein, nur indem wir auf uns hören, unserem Lebensthema und den Lebenszielen folgen.

Macht Euer Lebensthema und die Big Five so konkret wie möglich

Ich hoffe, ich konnte Euch hier einige Anregungen geben, wie Ihr mehr über Euer Lebensthema und Eure Lebensziele herausfindet.

Ich empfehle Euch, Euer Lebensthema und Eure Ziele aufzuschreiben und Eure Aktivitäten diesen Zielen zuzuordnen. Dieses Aufschreiben macht alles viel greifbarer und hat mir wertvolle neue Erkenntnisse gebracht.

Sprich darüber!

Als ich diesen Artikel geplant und geschrieben habe, habe ich mich mit etlichen Freunden ausgetauscht. Es war spannend zu hören, welche Lebensthemen und Ziele sie haben und wie sie diese erreichen wollen.

Weil ich das Thema so wichtig finde und ich Euch gerne unterstützen möchte, mache ich Euch folgendes Angebot:

3. Ich lade Euch ein, mit mir gemeinsam an Eurem Lebensthema und Euren Big Five for Life zu arbeiten

Den ersten 5 Lesern, die sich bei mir melden, schenke ich 1 Stunde in der wir uns – über Skype oder in meiner Praxis – mit Eurem Lebensthema und Euren Zielen befassen. Ich verspreche Euch, Ihr werdet jede Menge Inspirationen bekommen.

Die Aktion ist beendet. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Wenn Du Dir Deine Lebenszielen erarbeiten willst: Im Artikel: Wie findest Du Deine Lebensziele gibt es viele Anregungen und ein Arbeitsblatt dazu.

Ich unterstütze Dich gerne dabei mehr über Dein Lebensthema und Deine Lebensziele herauszufinden.

Links

Fotos: Roter Faden: Pixabay, Rest: Privat

© Inge Schumacher

Warum ich Blogs schreibe

Wie meine Bloggerkarriere anfing

In der Schule habe ich gerne Aufsätze geschrieben. Später im Job habe ich Reden für Vorstände und Beiträge für Geschäftsberichte verfasst und als Unternehmensberaterin Schulungen entwickelt und durchgeführt.

2014 habe ich ein paar Gastbeiträge geschrieben, um herauszufinden ob ich überhaupt Blogartikel schreiben kann. Ich konnte, es war aber schwieriger als ich mir das vorgestellt hatte.

Seit Mitte 2017 habe ich zwei eigene Blogs, einen englischen und einen deutschen. Da ich guten Content liefere, sind meine Blogbeiträge zeitaufwändig. Ich schätze am Blogformat, dass ich meine persönlichen Interessen teilen kann und schreiben kann wie ich rede.

Mit diesem Beitrag zur Blogparade Schreiben über das Schreiben von Stephanie Müller lade ich Euch ein einen Blick hinter die Kulissen meines Blogschreiber-Daseins zu werfen.

Mein englischer Blog über die Märchendimension heißt The Fairy Tale Dimension

Mit diesem Blog lebe ich meine Verbundenheit zur Märchendimension und meine Fantasie aus. Ich habe hier wichtige erste Erfahrungen im Artikel schreiben und im Strukturieren gesammelt. Ich schreibe auf Englisch, da ich so eine größere Lesergruppe erreiche. Letztens habe ich sogar von einer professionellen Autorin positives Feedback bekommen!

Inhalt von The Fairy Tale Dimension

Ich beleuchte die Hintergründe von Märchen. Die Märchendimension ist so real wie unsere. Viele von uns sind eng mit ihr verbunden, denn wir besuchen sie regelmäßig in unseren Träumen. Wenn Du Dich über fantasievolle Träume wunderst, dann warst Du bestimmt auf einem Besuch in der Märchendimension!

Ich recherchiere die Geschichte von Märchen und zeige meinen Lesern wie ein Märchenland in der Märchendimension aussehen kann. Es ist spannend, was ich alles herausfinde und sehr lustig. Ein gutes Beispiel dafür ist mein Artikel über Jonas im Bauch des Wals, wo ich zusammengetragen habe, in welchen Märchen Leute in den Bäuchen von Meeressäugern landen.

Parallel zum Blog habe ich eine Facebookgruppe The Fairy Tale Dimension, in der sich Menschen aus aller Welt über ihre Fairy Tale Momente austauschen.

Mein Blog über Persönlichkeitsentwicklung und meine Energiearbeit heißt Blog Inge Schumacher.

Hier schreibe ich über meine Arbeit, meine Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Persönlichkeitsentwicklung. Ich veröffentliche ungefähr Artikel pro Monat. Sinn dieses Blogs ist, dass mich meine Klienten besser kennenlernen. Warum ist das für mich wichtig?

Ich bin Expertin für Unsichtbares

Ich erkläre auf meiner Webseite meine Energiearbeit. Durch meinem Blog habe ich die Möglichkeit das noch viel ausführlicher und genauer zu machen.

Beispiel: Energetische Hausreinigung

Wie funktioniert eine energetische Hausreinigung und was bewirkt sie? Die theoretische Basis und meine Erfahrungen und Arbeitsweisen erkläre ich in diesem Blogartikel ausführlich. Ich habe aufgrund dieser Informationen viele Leser inspiriert sich selber zu helfen und schon etliche Aufträge bekommen.

Meine Arbeit basiert auf Vertrauen

Weil ich zusammen mit meinen Klienten an sehr persönlichen Themen arbeite brauchen sie Vertrauen zu mir. Informationen, besonders über mich persönlich, helfen dieses aufzubauen.

Warum ich über Persönlichkeitsentwicklung schreibe

Seit über 12 Jahren mache ich jetzt Energiearbeit. Ich stellte fest, dass einige Klienten nach ein paar Monaten mit ähnlichen Problemen wieder zu mir kamen. Sie hatten die Energien wieder kreiert, die wir gemeinsam schon bearbeitet hatten.

Das kommt daher, dass wir alle viel Zeit im Automatikmodus verbringen und uns dann nicht bewusst sind wohin wir steuern. Das ist oft sehr praktisch aber dann nicht hilfreich, wenn wir etwas in unserem Leben verändern wollen. Dazu müssen wir uns bewusst sein, was wir da eigentlich tun sonst machen wir weiter wie bisher und erschaffen damit die gleiche Realität wie vorher. Genau da setzt mein Blog an:

Ich möchte Menschen langfristig dabei unterstützen, die Realität zu erschaffen, die sie sich wünschen. Mir liegt daran, meinen Lesern wirklich weiter zu helfen und das kommt an.

Viele Artikel basieren auf eigenen Erfahrungen

Ich teile viele Beispiele aus meinem Leben und aus meiner Praxis. Dadurch werden die einzelnen Themen greifbar und verständlich. Klarheit ist mir sehr wichtig. Ich habe gelernt, dass eine klare Sprache, das Weglassen von Füllwörtern und Adjektiven viel Klarheit in meine Artikel bringt.

Es hat eine Zeitlang gedauert bis ich mich getraut habe mehr von mir selbst zu zeigen. Z.B. habe ich mit einer Bloggerkollegin gemeinsam einen sehr persönlichen Artikel über Depressionen geschrieben. Ich schätze sehr den persönlichen Austausch und die Kommentare, die ich dadurch bekomme. Interessanterweise sind die persönlichsten Artikel die, die am besten ankommen.

Ich probiere selbst auch viel aus und berichte dann darüber. Wie z.B. bei Flow 2.0 oder Meditation. Meine Leser merken: Ich habe zwar die Theorie drauf, das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich schlauer bin oder alles umsetzen kann: Ich habe dieselben Probleme wie alle anderen auch.

Auch merken meine Leser, dass ich ein pragmatischer Mensch bin und mit beiden Beinen auf dem Boden stehe. Auch wenn Energiearbeit meine Berufung ist, schwebe ich nicht abgehoben über den Dingen.

Wo ich meine Blogs schreibe

Ich schreibe meist im Wohnzimmer am großen Esstisch. Meine bevorzugte Schreibzeit ist morgens wenn es ruhig ist. Wenn meine drei Kinder aus der Schule kommen bin ich für sie ansprechbar auch wenn ich am Computer sitze.

Handwerkszeug

Anfangs habe ich meine Artikel handschriftlich entworfen und dann in Word bearbeitet. Heute schreibe ich direkt am Computer und drucke einen Artikel nur noch aus wenn ich nicht weiterkomme oder mir der rote Faden fehlt. Es hilft mir dann eine Hardcopy in der Hand zu haben.

Zur Strukturierung umfangreicherer Themen nutze ich Mindmaps und zum Content-Management Evernote.

Bücher zum Thema Partnerschaft

Was mir das Bloggen persönlich bringt

Wenn ich ein Thema in einem Blogbeitrag untersuche, dann tue ich das sehr gründlich. Ich recherchiere ausführlich, lese Bücher und spreche mit Experten. Dadurch lerne ich sehr viel und das macht mir großen Spaß. So kann ich ein Thema so praxisnah wie möglich erklären, genauso wie ich es mit meinen Klienten in der Praxis tue.

Das mache ich mit viel Humor und klarer Sprache. Hier ein Beispiel: Was Island mit Loslassen zu tun hat.

Feedback

Letzte Woche bekam ich eine E-Mail von einer Klientin, die mir berichtete wie sie sich durch unsere gemeinsame Arbeit, die Informationen aus meinen Blog und zusätzlichen Input weiterentwickelt hat und wie zufrieden sie das macht. Das war eine wunderbare Bestätigung meiner Arbeit.

Was ich über das Bloggen lerne

Meine Lernkurve ist immer noch steil. Am meisten habe ich durch „Einfach machen“ gelernt.

Wie so Vieles im Leben basiert das Bloggen auf Handwerk und Übung. Talent ist hilfreich und ohne Spaß an der Sache braucht man gar nicht anzufangen.

Nicht missen möchte ich den Austausch mit den vielen Kollegen und Kolleginnen mit denen ich über Facebook verbunden bin.

Empfehlungen für Blog Unterstützung aus meiner Facebook Community

Ich empfehle die Facebookgruppen Blog, Business und Text von Anna Koschinski und Bockstarke Businesstexte von Elke Schwan-Köhr. Das sind nur einige Beispiele aus einer aktiven bunten Community.

Ich mag die wertschätzende Atmosphäre dort sehr. Wir unterstützen uns gegenseitig und tauschen uns über Technik, die ständigen Änderungen im Social Media Bereich und unsere persönlichen Herausforderungen aus.

Blog Schreiben als Marketingmaßnahme?

Ich verdiene mit meinen Blogs kein Geld. Ich mache keine Werbung, außer unbezahlter, wenn ich z.B. Bücher oder Kollegen aus meinem Netzwerk empfehle.

Zu mir passt kein aggressives Social Media Marketing. Ich teste gerade passende Wege für mich sichtbarer zu werden wie z.B. Workshops und Live-Videos. Demnächst plane ich Webinare.

Mein Return on Investment durch das Bloggen

  • Klare Einordnung meiner Arbeit
  • und mir als Expertin für Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung
  • Contenterstellung für die Sozialen Medien
  • Ich lerne viel und das macht großen Spaß

Ich glaube, dass ich durch meine Arbeit die Welt im Großen wirksam verändern kann. Veränderung fängt bei jedem Einzelnen von uns an und wir haben Einfluss auf unsere Umgebung und damit das große Ganze.

Wo bin ich in den sozialen Medien unterwegs?

Ich habe eine professionelle Facebookseite und bin auf Instagram. Auf Twitter findet Ihr mich unter @Islandfrauen.

Viele meiner Klienten sind nicht auf Facebook. Deshalb sind Webseite und Blog wichtige Kommunikationsmittel für mich. Mittlerweile finden mich immer mehr potenzielle Kunden im Internet. Ein großer Teil meiner Klienten kommt über persönliche Empfehlungen.

Mein Herzensthema ist: Du machst den Unterschied

Ich schreibe darüber auch Artikel in LinkedIn, mache Facebook lives, gebe Workshops zum Thema und halte Reden.

Das Bloggen steht für meine nachhaltige Entwicklung

Zu schnell wachsen ist nichts für mich. Momentan kann ich meine Berufung mit meiner Familienarbeit gut vereinbaren. Es bleibt noch Zeit für Freunde, Hobbies und für meine Freiwilligentätigkeit in der Flüchtlingshilfe.

Meine Blogs sind mittlerweile ein fester Teil meiner Arbeit. In ein paar Jahren, wenn ich mehr Themen gesammelt habe, plane ich ein Sachbuch über Persönlichkeitsentwicklung.

Geübt habe ich dieses Jahr als ich mit einigen Kollegen ein kleines internes Buch über die Erfahrungen unserer Freiwilligen in der Flüchtlingshilfe in meinem Stadtteil Hamburgs geschrieben habe.

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

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