Wir leben in Zeiten großer Veränderungen. Sicherheit finden wir nur in uns selbst. Veränderungen können wir besser ausbalancieren, wenn wir im Alltag bewusster werden, was sie mit uns machen und warum unser System wie reagiert.

Bewusstsein kommt von Wissen. Beim Bewusster-sein geht es darum, Informationen zu sammeln. In erster Linie über uns selbst.

Der erste Schritt zu mehr Bewusstsein ist das sich Kennenlernen. Je besser du dich kennst, desto sicherer fühlst du dich.

Wie gut kennst du dich?

Natürlich kenne ich mich, denkst du jetzt vielleicht. Ist das wirklich so? Es gibt viele Aspekte von uns, die wir uns ungern ansehen. Da lauern vielleicht unangenehme Gefühle, wie Scham oder Schuld.

Beim Kennenlernen begegnen wir auch diesen Seiten und sehen sie uns genauer an. Sie sind Teile unserer Bewusstseins-Reise und können herausfordernd sein.

Meine Klienten werden bewusster

Meine Klienten sind alle dabei, sich besser kennenzulernen. Sie werden sich durch unsere Arbeit, vielem bewusster.

Sie lernen so, Antworten für ihre Probleme in sich und nicht mehr im Außen zu suchen. Und verstehen, dass sie sich nicht im Stich lassen und keine Opfer sind. So bauen sie Vertrauen in sich auf.

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Im Unterbewusstsein regiert dein Autopilot

Dein Autopilot besteht aus Programmen, die dein Leben geschrieben hat, um die zu unterstützen. Diese ermöglichen schnelle Reaktionszeiten. 95 Prozent deines Lebens verbringst du im Automatik-Modus und sparst so Energie. Das ist sinnvoll, wenn du läufst oder Auto fährst.

Wenn du Veränderungen etablieren willst, behindert dich diese Programmierung. Sie sorgt dafür, dass du die eingefahrenen Wege nicht verlässt.

Auch wenn wir unseren Autopiloten wochenlang anschreien, dass er einen anderen Weg fahren soll, wird nichts passieren. Wir fahren weiter wie auf Schienen. Warum?

  • Dein Autopilot ist nicht bewusst
  • Er ist ein Programm
  • Er trifft keine Entscheidungen, du tust das

Wie wir bewusster werden

Um bewusster zu werden, musst du die alten Programme des Autopiloten, die dir nicht mehr dienen, umschreiben und anpassen. Wie geht das?

Wachsamkeit und Wahrnehmung

Wenn du dich dafür entscheidest, alte Programme zu verändern, musst du sie erst einmal identifizieren. Dazu musst du dich gut kennen. Du weißt dann, warum du so und nicht anders handelst.

Du gibst dir im Alltag genügend Hinweise auf diese alten Programme. Du musst sie nur wahrnehmen.

Wenn du manchmal den Kopf schüttelst und dich fragst: War das wirklich ich? Dann ist die Antwort bestimmt: Nein, das war dein Programm.

Wenn du Kinder hast, kannst du dich freuen. Denn Kinder haben ein eingebautes Ortungssystem dafür. Sie drücken immer wieder die Knöpfe, die deine automatischen Programme auslösen.

Deine Gefühle sind Hinweise auf Programme

  • Situationen, in denen du (regelmäßig) ausrastest
  • Wenn du dich unwohl fühlst an Orten, mit Menschen
  • Wenn du Schuldgefühle hast

Ich spreche aus Erfahrung. Früher bin ich im familiären Umfeld öfter ausgerastet. Auch die Frage: Bin das wirklich ich? kenne ich und die Überzeugung: Das will ich nicht mehr! sind noch sehr präsent.

Um meinem wirklichen Ich zum Durchbruch zu verhelfen, brauchte es einiges an Selbstreflexion, bis ich die automatischen Programme gefunden und bearbeitet hatte.

Ursachen für meine Ausraster waren zum Beispiel

  • Mangelnde Selbstakzeptanz
  • Überzogene Erwartungen an meine Familie und mich
  • Glaubenssätze, wie ich als Mutter zu sein habe, die nicht zu mir passen
  • Überforderung

Ich hatte anfangs keine Ahnung, wie und ob ich dieses von mir gehasste Verhalten ändern sollte. Ich ging in Opposition und rannte dagegen an, was gar nichts brachte.

Der Schlüssel zu mehr Bewusstsein ist Akzeptanz

Viele Tipps wie du bewusster werden kannst teile ich meinen Blogartikeln. Hier einige Beispiele

Wie ich bewusster werde

Mittlerweile habe ich einen großen Instrumentenkoffer. Komme ich alleine nicht zurecht, weiß ich, wo ich mir Hilfe holen kann. Je besser ich mich kennenlerne, umso leichter wird es. Ich bin so viel ruhiger und zufriedener geworden.

Raus aus dem Programm und rein ins Bewusstsein

Hast du ein altes Programm identifiziert, kannst du es anpassen. Das fühlt sich zuerst komisch an, weil es so ungewohnt ist.

Wie lange dauert es, eine Veränderung zu etablieren?

Erinnerst du dich daran, wie oft du mit dem Fahrrad hingefallen bist, bis du fahren konntest?

Bis kleinere Veränderungen im Unterbewusstsein ankommen, kann es drei Wochen dauern. Größere Veränderungen dauern länger, weil von ihnen viele Unterprogramme betroffen sein können.

Beispiel: Dankbarkeit am Morgen

Mein morgendliches Dankbarkeits-Programm möchte ich nicht mehr missen. Es hat viele Monate gedauert, bis dieses neue Programm automatisiert war.

Das Abenteuer des Bewusstseins

Wenn du einmal angefangen hast, bewusster zu werden, dann wird es immer leichter. Ich habe gemerkt, dass ich nicht mehr umkehren kann und will. Mein Schwung trägt mich immer weiter. Wenn alles gut läuft, ist das schön. Wenn sich die Herausforderungen stapeln, würde ich schon manchmal gerne zurückgehen.

Brauchst du Unterstützung dabei, bewusster zu werden und bei dir selbst anzukommen? Hängst du gerade fest? Wir finden gemeinsam heraus, was für dich der richtige Weg ist. Nutze mein kostenloses Klarheits-Gespräch.

Auf die Ohren

Mehr Bewusstsein erleichtert Veränderung

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Bilder: privat

© Inge Schumacher