In deine Kraft zu kommen bedeutet, dass du deine Ressourcen kennenlernst und sie auch nutzt. Wie das geht? Das zeige ich dir heute.

Ich unterstütze meine Klienten mit Energiearbeit. Je mehr ich in meine Kraft komme, also meine Stärken und Talente nutze, desto besser kann ich das tun. Ich fühle mich wohler in meiner Haut und bin ruhiger und ausgeglichener.

Sicherheit gibst du dir selbst

Früher habe ich an den Strukturen um mich herum Halt gesucht. Das funktioniert schon lange nicht mehr. Meinen Klienten geht das genauso. Die Sicherheit, die du brauchst, kannst nur in dir selbst finden.

In deiner Kraft sein bedeutet:

  • Du hast feste Wurzeln gebildet und dich kann so schnell nichts umwerfen
  • Du hast das Steuer deines Lebensautos fest in der Hand und bist nicht nur Beifahrer
  • Du fühlst sich sicher, mit dir und in deinem Leben

Wenn wir in unserer Kraft sind, dann können wir die Welt aus den Angeln heben. Dann kann uns nichts und niemand stoppen.

Regierungen und Unternehmen haben kein Interesse daran, uns dabei zu unterstützen, in unsere Kraft zu kommen. Wir könnten ja eigenständig denken lernen und hinterfragen dann überflüssige Regeln.

Wege in deine Kraft zu kommen

Suche nach Stellen, wo es bei dir hakt und forsche nach den Ursachen. Hinweise bekommst du im Alltag: beobachte zum Beispiel deine Gefühle. Die geben dir wichtige Hinweise.

Beispiel: Ängste

Ich habe mich schon vielen Ängsten gestellt: Früher wäre es für mich unmöglich gewesen, mit todkranken Menschen zu arbeiten. Dazu musste ich erst mit meiner eigenen Angst vor dem Tod umgehen lernen. Jetzt erlebe ich gerade diese Arbeit als große Bereicherung.

Auf deinem Weg zu deiner Kraft hilft dir:

Ich bin so immer stabiler geworden. Trotzdem merkte ich, dass etwas Entscheidendes fehlte.

Meine Geschichte

Ich bin die Älteste von vier Kindern. Wir sind oft umgezogen und ich habe immer wieder neu angefangen. Früh habe ich viel zu viel Verantwortung übernommen. Meine Hochsensibilität habe ich verbuddelt, weil mir gespiegelt wurde: Das, was du wahrnimmst, stimmt nicht.

Dann, wenn ich Unterstützung brauchte, wenn ich zum Beispiel Probleme in der Schule hatte, fühlte ich mich alleingelassen. Ich habe früh gelernt, allein stark zu sein und habe mir als Überlebenshilfe einen dicken Schutzpanzer zugelegt.

2003 hatte ich eine Depression. Durch sie habe ich meinen Panzer geöffnet: Ich entdeckte mithilfe meiner Therapeutin meine Intuition neu. 2007 fing ich mit der Energiearbeit an. Seither habe ich nach dem Zwiebelprinzip gearbeitet, um immer mehr in meine Kraft zu kommen.

Mit dem Zwiebelprinzip in deine Kraft

Ich arbeite also das, was mich behindert, von außen nach innen ab. Je weiter ich ins Innere der Zwiebel komme, desto schwerer wird es: Mit vielen Dingen bin ich mein ganzes Leben lang herumgelaufen und glaube daher, sie gehören fest zu mir. Das muss aber nicht so sein. Dieses „Eingemachte“ zu hinterfragen ist mühsam. Übrigbleiben wird nur das, was mir wirklich entspricht.

Auf dem Weg zum Herz deiner Zwiebel hilft dir:

  1. Deine Vergangenheit zu akzeptieren
  2. Automatismen wahrzunehmen
  3. Innere Begrenzungen zu sehen
  4. Deine Selbstakzeptanz zu steigern

1. Deine Vergangenheit akzeptieren

Das geht nicht von heute auf morgen. In einem fortlaufenden Prozess verarbeite ich sukzessive Themen aus meiner Kindheit. Je weiter ich damit komme, umso wohler fühle ich mich.

2. Im Alltag sind wir oft im Autopilotenmodus

weil sich Aufgaben wiederholen, die wir im Schlaf beherrschen. Dadurch entgehen uns aber wichtige Erkenntnisse, zum Beispiel die Gelegenheiten, notwendige Veränderungen vorzunehmen. Deswegen übe ich mich in Präsenz.

3. Viele Grenzen setze ich mir selbst

Die Begrenzungen, die ich mir selbst setze zu erkennen und abzubauen setzt viel Energie frei. Mein Schlüsselerlebnis war, dass nur eine dumme innere Grenze mich davon abhielt, meinem 50. Geburtstag im Februar am Strand zu feiern.

4. Meine Selbstakzeptanz steigern

Ich arbeite daran, die Dinge zu akzeptieren, auf die ich nicht stolz bin. Mein langsamer Fortschritt in Bezug auf meine Energiearbeit zum Beispiel. Ich habe 5 Jahre gebraucht, bis ich mich getraut habe, offen über meine Berufung zu sprechen.

Was noch fehlt, um in meine Kraft zu kommen

Ein wichtiger Teil von mir war lange unterbelichtet. Er hatte mit meinem Frau-sein zu tun. Und zwar mit Verletzlichkeit. Mein Frauenkörper ist nachgiebig, empfangend und nährend. Diese Seite bewusst wahrzunehmen und zu leben konnte ich lange nicht. Ich durfte meine weiche Seite neu entdecken.

Meine Verletzlichkeit macht mich stark

Durch die Wieder-Entdeckung meiner schwachen Seite fühle ich mich interessanterweise sicherer. Vorher meinte ich, mich ständig schützen zu müssen. Jetzt nicht mehr. Ich kann jetzt besser den Schmerz und die Schwäche zulassen, die einfach zum Leben dazugehören.

Meine Verletzlichkeit zu akzeptieren, macht mich stärker. Ich laufe seither gerader durchs Leben. Ich habe gehört und gelesen, dass das Zulassen von Schwäche stärker macht. Dass das wirklich so ist, musste ich erst selbst erfahren.

Mir meine Schwäche einzugestehen, war ein entscheidender Schritt, um in meine Kraft zu kommen. Ich habe seitdem große Fortschritte in meiner persönlichen Entwicklung machen dürfen.

Der Weg in meine Kraft ist noch lange nicht zu Ende. Ich bin gespannt, welche Geschenke ich auf meinem Weg noch auspacken darf.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft

Für jeden sieht der Weg in seine und ihre Kraft anders aus. Was mir noch fehlt, hast du bereits erreicht und umgekehrt.

Ich wünsche dir viele persönliche Sternstunden, die dir helfen, weiter in deine Kraft zu kommen. Wir brauchen in diesen Zeiten großer Veränderungen starke Menschen. Ich hoffe, ich konnte dich auf deiner eigenen Reise dahin ein wenig inspirieren.

Deine Kraft auf die Ohren

Wie du in deine Kraft kommst
Wie wir wachsen und uns frei schwimmen

Ich unterstütze dich gerne mit einem halbstündigen Kennenlern-Gespräch dabei, den nächsten Entwicklungsschritt zu tun.

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Bilder: Pixabay

© Inge Schumacher