Der Blog für Deine Entwicklung

Autor: Schumacher (Seite 1 von 7)

Ich bin Heiler und stolz darauf

Dazu zu stehen, dass ich als Heiler einen etwas andere Job habe als andere fiel mir schwer. Ich habe Jahre dafür gebraucht. Mittlerweile ist mir egal, ob mich Leute schräg anschauen wenn ich von meiner Berufung erzähle.

Heute schreibe ich den Impuls aus der Blognacht meiner Lieblingsblogflüsterin Anna Koschinski.

2007 habe ich meine Ausbildung in Energiearbeit gemacht und gleich danach den Heilpraktiker. Seitdem arbeite ich als Heiler mit Energie. Irgendwann habe ich beschlossen, dass ich eine Webseite brauche. An der wichtigen Über mich Seite bin ich gescheitert.

Zum Heiler sein stehen

Wie sollte ich beschreiben wie ich heile? Ich habe mich für eine Meetup Gruppe angemeldet, die sich gegenseitig über derartige Blockaden hinweg half. Niemand hat mich dort ausgelacht. Sie haben sich einfach angehört was ich tue und mir geholfen bei meiner Über mich Seite.

Es fiel mir trotzdem noch schwer kurz zu erklären was meine Berufung ist. Im Rahmen eines Treffens selbständiger Mütter kam der Durchbruch. Das Thema dort war der Elevator Pitch. Wir sollten uns und unsere Arbeit in den paar Minuten, die eine Fahrt mit einem Aufzug dauert vorstellen. Das war sehr hilfreich

Die absolute Kurzfassung von dem was ich mache ist seither:

Ich bin Expertin für Unsichtbares

So nenne ich das, wenn ich meine Energiebrille aufsetze und mir Zusammenhänge ansehe, die für die normalen Augen verborgen sind.

Energie können wir nicht direkt sehen, außer vielleicht als Blitz im Gewitter. Wir können Energie aber fühlen. Das können wir alle:

Wir sind alle schon einmal in einen Raum gekommen und haben gespürt wie dick die Luft dort war weil es gerade einen Streit gegeben hatte.

Oft merken wir unserem Kind, Partner oder Kollegen an, wenn sie nicht gut drauf sind. Hier zeigen sich Unterschiede in der Wahrnehmung. Manche Menschen haben feinere Antennen für derartige Informationen als andere.

Sehe ich als Heiler alles?

Manche Klienten kommen mit der Sorge zu mir, dass ich in ihnen wie in einem Buch lesen kann. Zum Glück ist das nicht der Fall. Ich stelle mir das als totale Überforderung vor. Nein, ich muss konzentriert arbeiten für die Informationen, die ich brauche. Meine Klienten helfen mir dabei. Sie kommen mit einem Anliegen, das ist unser Fokus. Alles andere bleibt außen vor.

Das Anliegen kann alles sein von körperlichen Schmerzen bis zu psychischen Befindlichkeiten oder Schwierigkeiten in der Familie. Wir schauen uns daraufhin die Energiezentren und Den Energiekörper des Klienten an. Ich stelle viele Fragen und meist ergibt sich daraus ein tiefes Gespräch. Gemeinsam stellen wir fest wo Energieblockaden sind und finden Wege um sie zu bearbeiten.

Letztens spiegelte mir ein Klient, dass er wahrnimmt wie viel im Unsichtbaren passiert, wenn wir arbeiten. Ich habe ihn im letzten Jahr alle zwei Monate bei seiner Trauma-Arbeit unterstützt. Diese Rückmeldung wahr sehr hilfreich. Auch mir fällt es schwer mitzubekommen was sich alles im Unsichtbaren abspielt.

Energiearbeit ist subjektiv

Die Erkenntnisse der Energiearbeit lege ich nicht auf die Goldwaage. Das was meine Klienten anspricht sollen sie mitnehmen. Der Rest kann gerne in den Papierkorb wandern. Ich freue mich einfach daran, dass ich Menschen auf meine Weise so effektiv unterstützen kann.

Menschen, die mich konsultieren

  • Sind offen dafür andere Wege zu gehen
  • Übernehmen die Verantwortung für sich selbst
  • Zeigen Bereitschaft für Veränderung
  • Schätzen Neue Informationen und einen detaillierten Blick hinter die Kulissen
  • Mögen wertschätzende Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Ich bin Heilerin für Heiler und stolz darauf

Viele meiner Klienten haben auch heilende Fähigkeiten. Sie arbeiten zum Beispiel in heilenden oder helfenden Berufen.

Ihre Gaben sind sehr unterschiedlich, zum Beispiel im Bereich

  • Hochsensibilität
  • Kinder
  • Tiere
  • Pflanzen und Natur
  • Spiritualität
  • „Unsichtbare Wesen“ wie Engel oder Erdgeister
  • Außersinnliche Wahrnehmung: Hellsichtigkeit, Hellhörigkeit, Hellfühligkeit
In Island fühle ich mich meinen Talenten besonders nah.

Manche sind unsicher fragen mich wo ihr Talente liegen. Da sind sie bei mir richtig.

Eines meiner Talente ist, Deine Talente herauszufinden

Das macht mir besonders viel Freude. Du bekommst von mir Unterstützung bei folgenden Fragen

  • Wo liegen Deine Talente genau?
  • Wie kannst Du diese Talente am besten einsetzen?
  • Wohin könntest Du Dich entwickeln?
  • Tipps für die Einbindung Deiner Fähigkeiten in den Alltag

Auf die Ohren

Hier hörst Du die 5 Minuten Inspiration Hilfe für Heiler.

Meine Klienten können Vieles besser als ich

Zum Glück habe ich das Gönnen können in Blut. Ich freue mich sehr über die Talente und Errungenschaften meiner Klienten. Dass das ein Talent ist, das nicht jeder hat, ist mir lange nicht bewusst gewesen.

Wir können alle stolz auf uns sein

Wir sind nicht eindimensional. Ich bin Heiler und trotzdem Pragmatiker. Ich liebe Effizienz und bin ein Organisationstalent.

Durch meine Arbeit habe ich die Einzigartigkeit von uns Menschen erst richtig schätzen gelernt. Mit meiner Energiebrille kann ich sehen wie wertvoll jeder Einzelne von uns ist. Das ist ein gutes Gegengewicht zu dem ganzen Müll, der durch Corona getriggert wird. Viele feinden sich gegenseitig an und dividieren sich auseinander obwohl wir doch alle in einem Boot sitzen.

Genau dieses Wissen macht mich optimistisch, dass wir es schaffen die Herausforderungen durch den Klimawandel zu meistern.

Ich versuche meinen Kindern beizubringen stolz auf sich zu sein

Es braucht Selbstvertrauen dazu zu stehen: Ja, das ist meine Meinung und die ist vielleicht anders als Deine aber das ist okay.

Das versuche ich vorzuleben. Dinge auf die ich nicht stolz bin versuche ich zu akzeptieren. Das nimmt den Druck und das ewig schlechte Gewissen nicht gut genug zu sein.

Worauf bist Du stolz?

Meinen Klienten schicke ich oft mit Erkenntnissen nach Hause, dass sie auf etwas stolz sein können, das sie für selbstverständlich halten. Besondere Talente sind für den, der sie hat einfach selbstverständlich. Dadurch werden sie aber leider oft unsichtbar und das ist schade.

Bilder: Privat

Inge Schumacher

Inspirationen für 2021

Eine Freundin hat mir ein besonderes Weihnachtsgeschenk gemacht: Sie hat mir eine Frage für jeden Monat in einen Umschlag gepackt. Jeden Monat habe ich mir Zeit genommen und meine Gedanken zu dieser Inspiration aufgeschrieben.

Für 6 von ihnen habe ich eine 5 Minuten Inspiration als Audio aufgenommen. Du findest sie unter den jeweiligen Texten.

Ob Du diese Inspiration beantwortest oder nur auf Dich wirken lässt ist Dir überlassen. Es lohnt sich aber fünf Minuten zu investieren und die eigene Antwort aufzuschreiben.

Inspiration des Monats Januar

Was hast Du in den letzten 12 Monaten über Dich gelernt?

Ich habe gelernt, dass

  • Schwäche zeigen eine Stärke ist
  • Ich das Leben lebe, von dem ich immer geträumt habe – dazu war die Corona-Zeit gut geeignet, ich habe viel nachgedacht!
  • Ich ein Talent für Trauma-Heilung habe
  • Ich auf dem richtigen Weg bin, auch wenn manches lange dauert
  • Ich wunderbare Freunde habe

Inspiration des Monats Februar

Welche Entscheidung, die Du in 2021 triffst, könnte die wichtigste für dieses Jahr sein?

Jede Entscheidung, die wir treffen, kommt aus dem Jetzt. Wir erschaffen wir unsere Realität ständig neu.

Ich wünsche mir, dass es mir künftig leichter fällt immer wieder die Entscheidung für mich selbst zu treffen. Meine Rollen, deren Ausprägung noch viel zu sehr von außen kommen zu meiner Zufriedenheit auszufüllen schaffe ich nicht.

  • Hausfrau
  • Mutter
  • Hausaufgabehilfe
  • Partnerin
  • Heilerin
  • Freundin
  • Tochter
  • Schwester

Mir ist klar geworden, dass ich immer noch nach Idealen strebe, die unrealistisch sind. Entscheidend ist, dass ich mir selbst treu bleibe bei allen Interaktionen mit anderen Menschen.

Ich wünsche mir mich in allen Rollen mehr auszudrücken und die starren Regeln, wie etwas zu laufen hat endlich aus dem Fenster werfen zu können.

Inspiration des Monats März

Wenn Du eine Idee unter die Menschen bringen könntest, welche wäre es?

Mir hüpfen tausend Ideen im Kopf herum. Ich suche den gemeinsamen Nenner. Dieser Nenner ist Wertschätzung für uns selbst.

Ich stelle in meinen Behandlungen immer wieder fest, dass wir Vieles richtig machen. Leider liegt unsere Aufmerksamkeit nicht darauf, sondern auf den Dingen,

  • die schief gehen und
  • auf unseren Fehlern

Warum vergleichen uns immer so, dass wir schlecht abschneiden müssen?

Wir sehen uns nie als den einzigartigen Solitär unter den vielen Edelsteinen, der wir sind.

Ich schaue mir also für den Monat März meine Facetten genau an.

Wo leuchtest Du am meisten?

Inspiration des Monats April

Was fällt Dir leichter als anderen?

Hierzu habe ich mir im Rahmen meines Blogbeitrags: Wir sind alle Superhelden ausführlich Gedanken gemacht.

Ich achte seitdem viel mehr darauf, was ich bei meinen Klienten an Besonderheiten wahrnehme. Ich nenne das „Geheime Superkräfte“ weil diese Talente, die wir in uns tragen, so selbstverständlich für uns sind, dass wir sie nicht wahrnehmen.

Das ist schade, denn diese Stärken könnten wir im Alltag viel besser nutzen wenn sie uns bewusst wären.

Meine Superkräfte

  • Das Haus in Ordnung halten und für die Familie sorgen
  • Kreativität
  • Empathie
  • Komplizierte Dinge einfach erklären
  • Tausend Dinge gleichzeitig organisieren
  • Ein Gedächtnis für Kleinigkeiten: Ich erinnere mich noch nach Jahren an Vieles, was mir meine Klienten erzählen
  • 100%ige Unterstützung ohne eigene Agenda

Was kannst Du besser als andere? Hier liegen Deine Superkräfte.

Inspiration des Monats Mai

Was war die beste Entscheidung Deines Lebens?

Mein erster spontaner Gedanke dazu war:

  • Meinen Mann zu heiraten und dann
  • Kinder zu bekommen

Interessant. Das ist also das wirklich Wichtige in meinem Leben? Zugegeben, das sind meine Lieblingsmenschen.

Ich liebe meine Arbeit außerhalb der Haushaltspflichten aber viel mehr. Homeschooling in Coronazeiten ist nicht gerade meine Stärke.

Ich darf momentan mit vielen Klienten an ihren wirklich wichtigen Themen arbeiten und sie über längere Zeiträume begleiten. Auch eröffnen sich neue Wege in der Zusammenarbeit mit meinem Mann.

Ohne ihn wäre ich sicher nicht da wo ich heute bin.

  • Ich bin zufrieden
  • Mein Leben ist spannend: mein Horror war es in häuslicher Langeweile zu enden
  • Meine Entwicklung geht stetig weiter

Vom heutigen Standpunkt her habe ich diese Entscheidung also richtig getroffen.

Was war die wichtigste Entscheidung Deines Lebens?

Inspiration des Monats Juni

Wann hat sich Dein Leben das letzte Mal angefühlt wie ein Abenteuer?

Ich muss lachen, wenn ich das lese. Denn mein Leben fühlt sich in den letzten Jahren immer wie ein Abenteuer an. Das ist so gewollt. Ich weiß morgens oft nicht, was der Tag für mich bringt.

Mein persönliches Horrorszenario ist ständige Wiederholung und Langeweile. Das gibt es bei mir zum Glück nicht. Im Gegenteil. Mein Mann und ich sind beide selbständig in ungewöhnlichen Bereichen. Wir leben ohne Netz und doppeltem Boden.

Ich fühle mich dann wohl, wenn ich meine Talente auf mehreren Ebenen gleichzeitig nutze. Danach habe ich mein Leben ausgerichtet:

  • Die Familie erdet mich
  • Ich liebe meine Arbeit im Kindermittagstisch einer Hamburger Kirchengemeinde
  • Meine Klienten präsentieren immer neue spannende Arbeitsfelder
  • Ich arbeite immer weiter an mir und werden dadurch immer besser in dem was ich tue
  • Mit meinen Blogs erarbeite und teile ich wichtige Themen
  • Ich arbeite freiwillig, z.B. in der Flüchtlingshilfe

Ob mir das manchmal zu viel wird? Ja klar. Ich brauche Auszeiten, wo ich mein Arbeitspensum deutlich herunter schraube. In den großen Ferien zum Beispiel ist bei uns Chillen angesagt. Wir bleiben zu Hause und lassen die Tage als Familie ruhig vorüberziehen.

5 Minuten Podcast dazu:

Wann hat sich Dein Leben das letzte Mal wie ein Abenteuer angefühlt?

Inspiration des Monats Juli

Was inspiriert Dich?

Inspiration bedeutet schöpferischer Einfall, Gedanke; Erkenntnis; erhellende Idee, die weiterführt; Erleuchtung, Eingebung

Medizinisch bedeutet Inspiration Einatmen.

Inspirationen sind für mich die kleinen Überraschungen des Alltags. Ich liebe Erkenntnisse, dann wenn es klick macht und ich Zusammenhänge wirklich verstehe.

Ich lasse mich täglich inspirieren. Wenn ich

  • Meinen Klienten und den Kindern, die ich betreue zuhöre
  • Mich mit Freunden austausche
  • Fach-Literatur lese oder einen Onlinekurs mache
  • Experten lausche, die begeistert von ihrem Fachgebiet sind
  • Miterlebe wie meine Kinder ein Problem lösen
  • Einen Blogartikel schreibe

Ich muss nur mit offenen Augen und Ohren durch meinen Alltag gehen. Neues zu denken, das macht mir Spaß.

Wenn Du meinen Blog liest, dann weißt Du, dass ich viel davon ausprobiere und umsetze. So lerne ich immer mehr dazu und mein Leben bleibt spannend.

5 Minuten Podcast dazu:

Was inspiriert Dich?

Inspiration des Monats August

Liebst Du Dich? Warum? Warum nicht?

Ich arbeite seit Jahren daran mich selbst zu akzeptieren. Ich bin schon weit gekommen. Bei 100% bin ich noch nicht.

Wenn Du mehr wissen willst: Ich habe darüber eine 5-teilige Podcastserie gemacht und Blogbeiträge geschrieben wie Selbstakzeptanz bedeutet Freiheit.

Über das Thema Selbstliebe habe ich bisher noch nichts veröffentlicht. Eben weil ich noch nicht so weit bin.

Die meisten meiner Klienten, die behaupten sich selbst zu lieben, lieben eher die Idee.

Was bedeutet Liebe überhaupt? Sie besteht aus den Elementen Akzeptanz und Kennen.

Meinen Kindern gegenüber drücke ich diese Liebe aus. Auch wenn sie etwas tun, das ich nicht mag, ändert das nichts an meiner Liebe zu ihnen. Ich sage ihnen das immer wieder. So sind sie sicher, dass meine Liebe immer da sein wird egal was passiert. Liebe ist ein Geschenk, das ohne Bedingungen gemacht wird.

Warum verknüpfen wir Bedingungen an unsere Selbstakzeptanz?

Zum Beispiel:

  • Wenn ich 5 Kilo verloren habe, dann finde ich mich schön.
  • Wenn ich die Prüfung geschafft habe dann bin ich stolz auf mich.

Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, finden wir die nächsten. Wir akzeptieren uns dann immer noch nicht. Von Selbstliebe ist das meilenweit entfernt.

Die Antwort auf diese Inspiration des Monats ist: Ich liebe mich noch nicht so wie ich könnte. Es gibt immer noch Dinge, die zu akzeptieren mir schwerfallen. Trotzdem höre ich nicht auf daran zu arbeiten.

Ich lerne mich immer besser kennen. Meine Wahrnehmung ändert sich – im Schneckentempo. Mein Ziel ist mich irgendwann vollständig zu kennen und zu akzeptieren also mich zu lieben.

Inspiration des Monats September

Was bringt Dich zum Lachen?

Humor ist meine Rettung. Insbesondere wenn es schwierig wird.

Ein Beispiel:

Ich übe schon lange bewusster durchs Leben zu gehen. Da wir einen großen Teil unseres Alltags im Autopiloten-Modus zubringen ist das nicht so einfach. Ohne Üben geht es nicht. Um nicht zu verzweifeln beobachte ich mich selber im Alltag mit einem Schmunzeln.

Wenn Du (innerlich) grinst:

  • Ist weniger Platz für negative Emotionen
  • Fällt es Dir schwer zu verurteilen: Dich oder andere
  • Lässt Du Dich nicht so schnell ärgern

An manchen Tagen fällt mir das leicht: Der Humor ist auf Standby. An anderen Tagen bedarf es einer bewussten Anstrengung ins Hier und Jetzt zu gehen und wahrzunehmen was für ein Gefühl bei mir andocken will und warum.

Lachen erdet

Ich arbeite mit meinen Klienten auch an schmerzhaften Themen. Trotzdem gelingt es oft mit Humor eine gewisse Leichtigkeit in die gemeinsame Arbeit zu bringen. Das erleichtert das Loslassen.

5 Minuten Podcast dazu:

Was bringt Dich zum Lachen?

Inspiration des Monats Oktober

Was macht Dich stolz? Was würde Dich noch stolzer machen?

Stolz bin ich auf Dinge, die ich selbst geschaffen habe. Auf

  • Meine Arbeit als Expertin für Unsichtbares
  • Meine Blogs und meine Webseite
  • Die selbstgestrickte Doubleface Jacke im eigenen Design (Bild siehe unten)

Ich bin auch stolz auf gemeinsam Erreichtes: Auf

  • Meine Familie und wie wir miteinander umgehen
  • Die tolle Atmosphäre in meinem Teilzeit-Traumjob
  • Den wertschätzenden Umgang den ich in vielen Situationen des Alltags erlebe

Ich brauche keine Steigerung von stolz. Für mich ist wichtig immer wieder zu schauen: Bin ich auf dem richtigen Weg? Dem Weg der mir erlaubt

  • Mein Lebensthema und meine Lebensziele zu leben
  • Zufrieden und erfüllt zu sein
  • Jeden Tag etwas Neues zu lernen

Ich richte mich deswegen ständig neu aus. Das heißt ich bin mir bewusst welche Energie ich im Hier und Jetzt ausstrahle. Denn diese Energie erschafft meine Zukunft. Darauf bin ich stolz. Denn es war nicht einfach dahin zu kommen.

Inspiration des Monats November

Woran erkennst Du, dass es Zeit ist für Dich etwas zu ändern?

Wenn meine Gefühle mir zunehmend stärkere Signale senden merke ich irgendwann, dass ich etwas tun muss.

Damit ich etwas ändere muss es schon ziemlich unangenehm werden. Meine Komfortzone ist mir genauso lieb wie Dir. Welche Gefühle machen mich aufmerksam? Zum Beispiel

  • Schmerzen
  • Angst
  • Hilflosigkeit
  • Mitgefühl

Ich bin dankbar, wenn ich frühzeitig merke, dass ich unzufrieden werde. Dann reagiere ich schneller als früher. Dann habe ich die Möglichkeit etwas zu ändern bevor die Hinweise drastischer werden müssen. Ich weiß jetzt, dass schon Kleinigkeiten einen großen Unterschied machen können. Es muss nicht immer gleich der große Wurf sein.

Je besser ich mich kennenlerne und je bewusster ich lebe desto einfacher wird das für mich.

5 Minuten Podcast dazu:

Wie erkennst Du, dass es Zeit für Dich ist etwas ändern?

Inspiration des Monats Dezember

Welchen Traum willst Du in den nächsten fünf Jahren am dringlichsten verwirklichen?

Ich bleibe am Wort dringlich hängen. Dringlich ist ein kraftvolles Wort.

Dahinter steckt zielgerichtetes Arbeiten und jede Menge Druck. In den letzten Jahren habe ich gelernt, dass zu viel Druck die Erfüllung von meinen Zielen behindert.

Das Zauberwort für die Zielerfüllung ist für mich „erlauben“. Fühlst Du den Unterschied?

Dringlich führt die Energie in einem engen Korridor zusammen. Erlauben öffnet Wege, die ich jetzt noch nicht sehen kann. Die Energie, die ich zu meinem Ziel losschicke hat so viel mehr Möglichkeiten zu wirken. Sie ist damit viel effizienter.

Wo will ich in fünf Jahren stehen?

Ich brauche kein „noch mehr“, „noch größer“, „noch weiter“. Das was ich in meinem Leben haben will habe ich bereits.

  • Ich möchte weiterhin Wertschätzung zeigen und selbst erfahren
  • Angenehmes Miteinander er-leben
  • Neues lernen

Vieles entwickelt sich gerade mit rasanter Geschwindigkeit. Wichtig ist für mich meinen Kurs zu halten und immer wieder zu hinterfragen, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin.

5 Minuten Podcast dazu:

Was willst Du in den nächsten fünf Jahren erreichen?

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Wie bereiten wir unsere Kinder auf das Leben vor?

Meine große Tochter ist dabei auszuziehen. Das ist aufregend für uns. Mich hat das angeregt darüber nachzudenken wie wir unsere Kinder auf das Leben vorbereiten.

Wir haben als Eltern und als Menschen, die mit Kindern umgehen einen wichtigen Auftrag: Ihnen das Handwerkszeug mitzugeben damit sie selbst ihre Herausforderungen meistern können.

Kinder unterstützen zu wachsen

Ich nehme Dich in diesem Artikel mit in meine Familie und teile meine Überlegungen wie wir die nächste Generation unterstützen können. Ich bin mir bewusst, dass es nicht den einen richtigen Weg um Kinder beim Er-wachsen-werden zu begleiten gibt.

Das Wichtigste was ich meinen Kindern mitgeben möchte ist: Sich selbst zu vertrauen. Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit. Einige Menschen sind von Natur aus stabiler als andere. Wir alle brauchen Unterstützung dabei unseren eigenen Weg zu finden und zu gehen.

Unsere Welt verändert sich schnell

Wir vererben der nächsten Generation einen Innovationsstau. Zum Beispiel den Klimawandel. Um diese Herausforderungen anzugehen brauchen wir mutige Menschen, die Neues ausprobieren und Fehlversuche aushalten. Neue Lösungen finden und kreatives Denken passieren nicht einfach. Das muss geübt werden.

Wir brauchen viel mehr mutige

  • Neudenker
  • Erfinder
  • Um die Ecke-Denker
  • Lösungsfinder
  • Pragmatiker
  • Abenteurer

Was bedeutet Mut für mich?

Unter Mut verstehe ich die Bereitschaft Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen.

Die Herausforderung für uns Eltern

Wir sind genauso unvorbereitet Eltern geworden wie alle anderen auch. Wir sind ins kalte Wasser gesprungen und haben on the job gelernt.

Meine Mutter ist bei meiner Taufe 25 und ihre Mutter 56 Jahre alt.

Unsere Vorbilder

Die im Krieg geborenen – meine Eltern – bekamen von ihren Eltern vorgelebt zu überleben mit massiven Traumen.

Das hat sie geprägt. Meine Mutter ist oft über ihre Grenzen gegangen. Sie war mit vier Kindern allein zu Hause weit weg von jeder Hilfe. Mein Vater machte Karriere und hat auch bis zur Erschöpfung gearbeitet. Beide haben das Beste gegeben um uns Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

Meine Eltern sind damit groß geworden, dass Kinder nicht wissen was gut für sie ist. Sie selbst wurden nicht als vollwertige Menschen behandelt. Das ist heute anders.

Wir nehmen unsere Kinder ernst

Meine Kinder wissen oft ziemlich genau was gut für sie ist und was nicht. Wir fragen sie immer danach, wenn sie Entscheidungen treffen müssen. Unser Ziel ist, dass sie lernen, sich ihrer selbst bewusst zu sein. Sie sollen ihre Gefühle und Grenzen wahrnehmen können. So können sie ihre Talente finden und nutzen. Wir leben ihnen das vor.

Bis wohin geben wir unsere Kinder frei?

Ich kenne viele Eltern, die sich super um ihre Kinder kümmern. Sie unterstützen sie darin sich zu entfalten. Wenn die Kinder diesen Spielraum nutzen und sich ausprobieren gibt es aber oft Ärger: Es stellt sich heraus, dass Entfaltung nur in dem engen Bereich erlaubt ist, den die Eltern als gut empfinden, weil sie ihn kennen.

Hier dürfen wir alle an uns arbeiten. Wenn unsere Kinder Neues und Unbekanntes ausprobieren ruft das bei uns Eltern Angst hervor und das überträgt sich wieder auf die Kinder. Wir engen sie da vielleicht zu sehr ein. Deswegen sind viele von ihnen auf sich allein gestellt weniger lebensfähig als frühere Generationen.

Viele Jugendliche sind nicht geübt darin sich selbst eine Struktur zu geben. Sie haben nicht gelernt selbständig zu denken und zu handeln. Die Schulen bereiten darauf nicht vor. Sie sind es oft nicht gewohnt für sich und andere Verantwortung zu übernehmen.

Beispiel: Depressionen bei jungen Erwachsenen

Junge Erwachsene scheitern oft an lebenspraktischen Fragen. Der Auszug aus dem Elternhaus, der Start ins Studium oder die Ausbildung sind Ausnahmesituationen, denen viele nicht gewachsen sind.

Will ich meinen Kindern das nötige Werkzeug mitgeben befinde ich mich in einer Gratwanderung zwischen Unterstützen und Loslassen, Akzeptieren und Kritisieren. Es gilt immer wieder die Grenzen auszuloten wann ich eingreife und wann nicht.

Mache ich alles richtig? Natürlich nicht. Ich versuche es eben so gut wie ich kann.

Wir sind selbst Vorbilder

Ich bin nicht nur für meine Kinder ein Vorbild.

Beispiel: Meine Flüchtlingsfreundin

Seit drei Jahren bin ich Mentorin einer alleinerziehende Flüchtlingsmutter .

Evelyn ist 32 Jahre alt. Ihre Tochter wird bald 4. Mir war nicht bewusst, dass ich auch für sie Vorbildfunktion habe. Sie meinte kürzlich, dass sie es toll findet wie viel Freiheit mir mein Mann gibt. Sie will das für sich in einer Partnerschaft auch. Was für mich selbstverständlich ist, sieht Evelyn in ihrem Kulturkreis oft anders.

Ich unterstütze ihre Selbständigkeit und verstehe mich als ihr Auffangnetz. Wenn sie mich braucht, dann bin ich für sie da. Auch sie begleite ich beim Wachsen. Gerade haben wir eine Wohnung für sie gefunden.

Herausforderungen meistern lernen

Wir können unseren Kindern die Fähigkeiten, die sie brauchen am besten durchs Vormachen beibringen.

Wenn sie uns in Ausnahmesituationen erleben und sehen wie wir damit umgehen, lernen sie dass Schwierigkeiten nicht das Ende der Welt sind. Meine Kinder wissen, dass es immer irgendeine Lösung gibt und es manchmal Zeit braucht sie zu finden. Fehler machen inklusive. Sie lernen auch, dass Hilfe holen eine gute Idee ist.

Reden nützt wenig. Unsere Kinder müssen sich selbst ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Dazu brauchen sie Raum und Übungsmöglichkeiten.

Kinder einbeziehen

Meine Kinder merken wenn es mir nicht gut geht. Ihre Reaktion ist, die Ursache bei sich zu suchen. Das will ich nicht.

Deswegen beziehen wir unsere Kinder ein: Von Geldschwierigkeiten über tödliche Krankheiten in der Verwandtschaft bis zu den großen Weltproblemen.

Sie entscheiden selber wie viel sie mitbekommen. Meine Mittlere ist zum Beispiel viel interessierter als meine Älteste. Die zieht sich bei solchen Gesprächen eher zurück weil es ihr zu viel wird. Das ist okay. Sie beachtet ihre Grenzen.

Sich selbst kennen und verstehen lernen

Wir versuchen den Kindern wirklich zuzuhören. Auch dadurch lernen sie sich klar zu werden was in ihnen vorgeht.

Meine Kinder haben verglichen mit ihren Altersgenossen einen großen Vorsprung was zwischenmenschliches Verstehen angeht. Das liegt zum einen daran, dass sie dabei sind zu begreifen wie sie selbst ticken. Aber sicher auch daran, dass sie empathische Menschen sind.

Was ich meinen Kindern mitgeben will

1. Zu sich stehen

Unsere Kinder sollen lernen Grenzen zu setzen. Das fällt ihnen leichter wenn sie wissen was ihnen gut tut. Meine Großen entscheiden sich dagegen mit ihrer Clique feiern zu gehen, wenn sie sich nicht danach fühlen. Auch wenn ihre Freunde sie anpflaumen bleiben sie dabei. Das zeigt mir, dass sie zu sich stehen können. Was ich sehr beruhigend finde.

2. Problemlösungskompetenz

Mein Anspruch ist: Stell Dich dem Problem und laufe nicht weg. Die Erfahrung, dass es im Endeffekt einfacher ist sich Problemen zu stellen müssen meine Kinder selbst machen. Dazu muss ich ihnen den Raum geben, sich auch mal zu drücken. Das zuzulassen fällt mir schwer. Bei meinem Sohn habe ich aber gemerkt, dass das der einzige Weg ist ihm nahezubringen wie er mit Schwierigkeiten umgehen kann.

3. Akzeptanz sich und anderen gegenüber

Akzeptanz ist das Schmiermittel der Gesellschaft. Wie schwierig das Leben ohne Akzeptanz ist erleben wir in der Corona-Krise. Familien und Freunde verkrachen sich, weil jede Seite auf die Richtigkeit ihrer Ansichten besteht und keine andere akzeptiert.

Ich finde nicht alles gut was meine Familie macht, ich akzeptiere es aber. Das bedeutet: Ich schätze meinen Gegenüber als genauso wichtig ein wie mich. Ich bin nicht besser oder schlechter als er. Auch meine Kinder dürfen eine eigene Meinung haben.

Was mir schwerfällt:

  • Meine Erwartungen zurückzunehmen wie meine Kinder zu sein haben, was sie tun und lassen sollen
  • Meine Ängste nicht auf meine Kinder zu projezieren
  • Bei mir zu bleiben

Was mir leicht fällt:

Mein Bauchgefühl abzurufen. Das sagt mir, dass alles okay ist. Das beruhigt mich wenn meine Mama-Ängste mal wieder Überstunden machen.

Wie bereiten wir unsere Kinder auf das Leben vor?

Wenn wir unsere Kinder zu sehr schützen schwächen wir sie. Überfordern wie sie, dann zerbrechen sie. Wir Eltern, Erzieher und Lehrer stehen vor der Herausforderung  immer wieder auszutarieren wie viel Freiraum und wie viel Begleitung für jedes Kind richtig ist.

Wir brauchen mehr Menschen, die in sich zu ruhen und fest im Leben stehen, wenn wir die kommenden Herausforderungen meistern wollen. Dazu brauchen sie das nötige Handwerkzeug. Das können sie von uns bekommen.

Was sind Deine Erfahrungen? Wie bereitest Du als Eltern, Erzieher oder Lehrer Kinder auf das Leben vor? Was hat sich bewährt und was nicht?

Hier der Kommentar meiner geschätzten Lesern Carmen:

„Liebe Inge,
Danke für diesen Artikel. Ich erlebe es fast täglich in meiner Arbeit als Logopädin, was du beschreibst:
„ Viele Jugendliche sind nicht geübt darin sich selbst eine Struktur zu geben. Sie haben nicht gelernt selbständig zu denken und zu handeln. Die Schulen bereiten darauf nicht vor. Sie sind es oft nicht gewohnt für sich und andere Verantwortung zu übernehmen“
Und rückblickend auf die vergangenen 10 Jahre wird es gefühlt immer schlimmer.
Ich bin keine Mutter. Dennoch weiß ich um meine Verantwortung in Bezug auf meine Patienten. Und möchte sie in meinem Therapiesetting stärken und sie unterstützen in dieser Welt vorwärts zu kommen.
Ich hoffe , dein Artikel erreicht viele LeserInnen.
Viele Grüße, Carmen.“

Brauchst Du Unterstützung?

Ich helfe Die gerne. Nutze mein kostenloses Kennenlerngespräch.

Dieser Artikel ist in Anna Koschinskis #Blognacht entstanden.

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Gefühle sind der Schlüssel

Wir alle haben sie. Manche lieben wir und um andere machen wir einen großen Bogen. Gefühle sind die Basis unseres Daseins.

Was sind Gefühle?

Gefühle sind Signale. Unser Körper gibt uns durch ein Gefühl den Hinweis: Schau hin, da passiert etwas. Gefühle lassen sich chemisch in unserem Blut nachweisen. Kortikoide bei Angst und Stress, Adrenalin bei Aufregung, Endorphine bei Glück.

Gefühle verbinden Körper und Seele. Ist unser Körper krank fühlen wir uns schlecht. Ist unsere Seele krank fühlt sich auch der Körper schlecht.

Gefühle sind dynamisch

Gefühle sind Energie in Bewegung. Sie dauern ein bis zwei Minuten, dann sind sie weg, wenn wir sie gehen lassen. Wir können immer nur eines haben. Wenn Du Liebeskummer hast und Dir heftig den Zeh stößt, dann fühlst Du nur noch den Schmerz in Deinem Zeh. Irgendwann kommt der Liebeskummer leider zurück.

Wir sind daran gewöhnt uns auf die negativen Gefühle zu konzentrieren. Dadurch bekommen sie viel Platz. Wir halten Gefühle auch fest, wenn wir gegen sie ankämpfen oder sie unterdrücken.

Auf welche Gefühle konzentrierst Du Dich?

  • Die Enttäuschung, dass Dein Mann den Hochzeitstag vergessen hat
  • Die Wut darüber dass Dein Kollege faul ist
  • Die Sorge dass Dein Kind in der Schule nicht zurecht kommt
  • Die Angst vor Corona

Wie oft reaktivierst Du positive Gefühle?

  • Die liebevolle Umarmung eines lieben Menschen
  • Das „Du bist die beste Mama der Welt“ von gestern Abend
  • Den beruflichen Erfolg von letzter Woche
  • Den Sonnenstrahl auf Deiner Haut

Bestimmt zu wenig. Wir konzentrieren uns automatisch auf negative Gefühle.

Im Alltag bin ich oft im Autopilotenmodus

weil sich Aufgaben wiederholen, die ich im Schlaf beherrsche. Das ist effizient und spart Energie.

Reagiere ich aber auf Gefühle im Autopilot entgehen mir wichtige Erkenntnisse. Gelegenheiten zu erkennen was gerade passiert verstreichen dann ungenutzt.

Die mangelnde Fähigkeit unsere Gefühle wahrzunehmen und mit ihnen bewusst umzugehen fällt erst auf, wenn wir in einer Ausnahmesituation sind. Dann überwältigen sie uns und machen uns handlungsunfähig. Dann fühlen wir uns als Opfer. Wir realisieren nicht, dass wir die Wahl haben.

Idealerweise sollten wir so früh wie möglich mit unseren Gefühlen umgehen lernen. Am besten als Kinder.

Beispiel: Angst vor der Masernimpfung

Mein Jüngster hatte große Angst vor der Masernimpfung. Mein Mann ermunterte ihn herauszufinden wovor genau er Angst hat. Er sagte nach einer Weile: „Ich habe Angst davor die Spritze anzusehen.“

Mein Mann sagte, dass er ihn ablenken würde und er so die Spritze nicht anschauen müsste. Die Impfung verlief problemlos, was bei diesem Kind nicht selbstverständlich war. Das Herausfinden wo genau seine Angst herkam fand ich eine große Leistung.

Angst schützt uns vor vermeintlich tödlicher Gefahr. Die automatische Reaktion auf das Gefühl Angst ist deswegen: Weglaufen.

Auch ich habe den Impuls wegzulaufen, wenn ich Angst habe – um mich der potentiell gefährlichen Situation zu entziehen. Mittlerweile schaue ich genauer hin. So bekomme ich mehr Informationen. Und kann Entscheidungen treffen, die nicht nur auf Angst basieren.

Gefühle ins Bewusstsein holen

Schuld sind immer die anderen

Oft suchen wir die Ursache für unsere schlechte Stimmung außerhalb von uns.

Wenn mein Sohn sich in eine Ecke manövriert hat versucht er sich zu befreien, in dem er uns Eltern die Schuld für seine Lage gibt. Wir versuchen ihm beizubringen, dass er sich schlecht fühlt weil er sich selbst in die Pfanne haut. Langsam lernt er diesen Mechanismus zu begreifen.

Gefühle im Container verstecken

Früher habe ich meine Gefühle ohne sie anzuschauen weggedrückt. Das hatte zur Folge dass sie sich angehäuft haben. Irgendwann ist mein Container dann übergelaufen und ich bin explodiert.

Gefühle wollen wahrgenommen werden

Gefühle sind Signale. Wenn wir unsere Gefühle nicht wahrnehmen verschwinden sie nicht einfach. Sie sammeln sich an. Um das zu verhindern brauchen wir sie nur kurz anzusehen. Wir müssen nicht auf sie reagieren.

Gefühle werden durch Trauma unterdrückt

Wegen ihren seelischen Verletzungen schneiden sich viele traumatisierte Menschen von ihren Gefühlen ab. Sie dissoziieren. Das ist ein guter Schutzmechanismus. Ihr Leben wäre sonst nicht ertragbar. Im Heilungsprozess lernen sie

  • Gefühle zu identifizieren
  • Mit ihnen umzugehen

Gefühle in Ausnahmesituationen

Zu mir kommen Menschen, die nicht weiter wissen. Ein Werkzeug, das ich ihnen mitgebe ist: Wege wie sie mit ihren Gefühlen umgehen können.

Vielen ist nicht klar, dass wir unsere Gefühle genauso steuern können wie unsere Schritte.

Beispiel:

Eine junge Klientin von mir lernt gerade sich ihrer Gefühle bewusster zu werden. Sie ist durch ihre Gefühle in eine negative Spirale geraten. Für ihre Unzufriedenheit machte sie ihre Umwelt verantwortlich:

  • Die Umstände
  • Den Lebenspartner
  • Den Arbeitgeber
  • Das Kind

Meine Klientin lernt sich zu beobachten. Sie nimmt bewusster war, was sie fühlt und warum. Sie erlebt das als große Befreiung. Sie fühlt sich nicht mehr als Opfer.

Dabei ist es nicht einfach aus den automatischen Reaktionen auszusteigen. Sie stellt fest, dass

  • Sie üben muss
  • Sie nur im Hier und Jetzt ihre Gefühle steuern kann
  • Üben am besten mit Menschen geht, die nicht Familie sind

Bewusstsein ist der Schlüssel

Der erste Schritt ist: Gefühle wahrnehmen und diese möglichst nicht zu bewerten. Das reicht um sie nicht zu unterdrücken. Vielleicht sogar schon um weniger automatisch auf sie zu reagieren. Sehr hilfreich kann die kleine Übung zum schnell ins Gleichgewicht kommen sein.

Im zweiten Schritt – wenn ich mir der Gefühle bewusst bin – habe ich die Möglichkeit zu entscheiden wie ich reagieren will. Vorher ist das unmöglich. Ich muss aushalten, dass das nicht sofort klappt. Wenn ich viele Jahre automatisch auf Gefühle reagiert habe, kann ich das nicht von heute auf morgen ändern.

Deswegen ist der erste Schritt so wichtig: Bemerken und wahrnehmen. Viele meiner Klienten merken gar nicht was für eine wichtige Veränderung das ist. Sie sind nur sauer weil sie schon wieder reagiert haben. Erst das Bemerken des Gefühls und der automatischen Reaktion macht Veränderung möglich.

Automatismus lässt an Gefühlen festhalten

Die automatischen Reaktionen auf Gefühle halten uns fest in alten Mustern. In der Vergangenheit. Wir kommen in unserer Entwicklung nicht weiter. Wir kleben fest. Raus aus dieser Gewohnheit zu gehen ist entscheidend. Es bedeutet einen Schritt ins Ungewisse. Wir lassen einen alten Anteil von uns los, der uns nicht mehr dient.

Beispiel Echo

Kennst Du auch Menschen, die sich jeden Tag über dasselbe beschweren? So aktivieren sie immer wieder das so spannende Gefühl. Außerdem fordern sie von ihren Zuhörern ein Echo. Du sollst wiederholen wie schlimm etwas ist und sie damit in ihrer Opferrolle bestätigen.

Ich gehe da mit Marshall Rosenberg und wiederhole: Du fühlst Dich wieder… oder gehe gar nicht darauf ein wenn es mich nervt.

Mein Lieblingsgefühl: Dankbarkeit

Wenn ich mich schlecht fühle ist Dankbarkeit das Gefühl, das mich am schnellsten herausholt. Früher bin ich jeden Morgen mit einer Todo-Liste im Kopf aufgewacht und dem schlechten Gefühl Vieles nicht geschafft zu haben. Um mir das abzugewöhnen habe ich monatelang einen Zettel am Bett gehabt, der mich daran erinnert hat in die Dankbarkeit zu gehen.

Wie ich Dankbarkeit übe

Ich zähle Sachen auf für die ich dankbar bin – Kleine Dinge reichen: Meistens bin ich schon beim vierten Punkt raus aus meinem negativen Gefühl.

Beispiele

  • Die selbst geerntete Paprika
  • Das Dach über dem Kopf
  • Die schnurrende Katze
  • Das heiße Wasser der Dusche

Humor ist wenn man trotzdem lacht

An manchen Tagen bedarf es einer bewussten Anstrengung wahrzunehmen was für ein Gefühl bei mir andocken will und warum. An anderen Tagen fällt mir das leicht: Humor ist mir dabei eine große Hilfe. Ich versuche mich mit einem leichten inneren Schmunzeln zu betrachten. Das macht Vieles einfacher:

Wenn Du innerlich grinst:

  • Ist weniger Platz für negative Emotionen
  • Fällt es Dir schwer zu verurteilen: Dich oder andere
  • Lässt Du Dich nicht so schnell ärgern

Der Schlüssel zu Deiner Zufriedenheit

ist Dein Umgang mit Deinen Gefühlen. Wo hast Du es am schwersten? Hängst Du in Gefühlen fest? Ich helfe Die gerne. Nutze mein kostenloses Kennenlerngespräch.

Dieser Artikel ist in Anna Koschinskis #Blognacht entstanden.

Buchtipps:

  • Marshall Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation
  • Andreas Knuf: Ruhe ihr Quälgeister, Wie wir den Kampf gegen unsere Gefühle beenden können.

© Inge Schumacher

Das nervt mich: Wenn ich mich hilflos fühle

Als Anna Koschinski in der letzten #Blognacht den Schreibimpuls gab: Was mich nervt, fing es in mir an zu rattern. Rausgekommen ist eine bunte Sammlung von Anlässen, die mich nerven. Wie ich mit diesen Ärgernissen umgehe kannst Du hier lesen.

Was mich nervt

  • Die Klimakatastrophe ist da und nichts passiert
  • Jammerlappen
  • Leere Versprechungen
  • Mein Sohn vergisst wieder seine Unterlagen

Der gemeinsame Nenner ist: Das sind Dinge, die ich nicht ändern kann. Ich kann andere Menschen nicht verändern. Deswegen bin ich genervt. Die beste Strategie damit umzugehen ist, selbst aktiv zu werden und nicht zu erwarten dass andere sich ändern. Da können wir ewig warten.

Klimakatastrophe

Ich versuche in meiner kleinen Nische so umweltbewusst wie möglich zu sein. In meinen Garten kommt kein Gift. Ich fahre mehr Fahrrad, was mir gut tut. Beim Einkaufen bin ich achtsamer. Wir versuchen auch mehr auf Plastik zu verzichten. Das ist nicht viel. Das muss es aber auch nicht sein. Wichtig ist die Energie, die ich damit ausdrücke.

Jammerlappen

Jammerlappen sind Menschen, die ständig jammern. Meistens über dieselben Themen – jahraus jahrein. Sie bleiben sich treu darin die armen Opfer zu sein. Sie gehen so in ihrem Elend auf, dass sie nicht in der Lage sind wirklich zu kommunizieren.

Mit Jammerlappen möchte ich nichts mehr zu tun haben. Früher habe ich versucht, diesen Leuten, die immer wieder versicherten etwas ändern zu wollen zu helfen. Dazu sind sie aber gar nicht bereit. Sie ziehen genug Positives aus ihrer Situation um dabei zu bleiben. Das ist okay. Sie dürfen das. Aber bitte ohne mich voll zu jammern.

Was Jammerlappen brauchen ist ein Echo. Ich soll bestätigen, dass sie arme Würstchen sind. Dafür bin ich nicht mehr zu haben. Ich frage jetzt nur noch: Was tust Du um das zu ändern? Ich gehe nicht mit ihnen in Resonanz. Deswegen bin ich für Jammerlappen uninteressant geworden. Sie suchen sich willigere Zuhörer, die ihrem Jammern Raum geben.

Leere Versprechungen nerven mich

Absichtserklärungen kennen wir nicht nur aus der Politik. Ich habe den Anspruch zu handeln und nicht nur zu reden. Das hat natürlich nicht jeder.

Im Englischen gibt es einen schönen Ausdruck dafür: „I walk the talk.“ Das heißt: Meinen Worten Taten folgen lassen. Das versuche ich zu leben. Für mich bedeutet das zum Beispiel wenn ich etwas nicht schaffe, das ich versprochen habe, dann sage ich Bescheid.

Mein vergesslicher Sohn

Als mein Sohn am Wochenende keine Unterlagen zum Lernen für die Arbeit am Montag hatte machte ich eine längere Atempause. Meine automatische Reaktion wäre gewesen zu schimpfen. Was hätte das gebracht? Gar nichts.

Ich ging die Alternativen durch: Ich lasse ihn sich allein durchwursteln – dann würde er gar nicht lernen. Ich verfalle in Aktionismus und versuche die Buchseiten von Mitschülern abfotografieren zu lassen. Das habe ich schon öfter gemacht und dazu hatte ich keine Lust mehr. Ich entschied mich dafür ihm den Auftrag zu geben, sich selbst passende Aufgaben aus dem Internet zu holen.

Wie soll er lernen Verantwortung für sich und sein Handeln zu übernehmen, wenn ich ihm immer aus der Patsche helfe?

Fazit

So viel gibt es gar nicht mehr, das mich so richtig nervt. Meine Erwartungen wie andere zu sein haben werden allmählich lockerer. So gibt es weniger Ursachen für mich genervt zu sein. Das macht das Leben angenehmer und mich zufriedener.

Was ich nicht ändern kann nervt mich aber immer noch. Zum Glück habe ich immer die Möglichkeit aktiv zu werden. Ich kann mich bewusst dagegen entscheiden genervt zu sein.

Der berühmte Atemzug bringt den Abstand, den ich brauche um diese Entscheidung treffen zu können. Die kleine Übung dazu findest Du hier.

Was kannst Du tun wenn Du genervt bist?

Es lohnt sich genau hinzuschauen wann und warum Du genervt bist. Wie alle Gefühle sind das wichtige Hinweise.

1. Wo genau ist der Punkt der Dich nervt?

Wenn Du von Deiner Palme wieder heruntergeklettert bist hast Du die Möglichkeit eine Situation bewusst zu untersuchen. So kommst Du einen wichtigen Schritt weiter.

2. Wie wichtig ist das was Dich nervt?

Ist das Genervt-sein ein Zeichen für Dich aktiv zu werden? Wenn Trump zum Beispiel wieder Mist tweetet, dann könntest Du Dich dafür entscheiden das zu ignorieren.

3. Aktiv werden

Bei Dingen, die wichtig für Dich sind, solltest Du aktiv zu werden. Das bringt Dich raus aus der Hilflosigkeit. Es muss nichts Großes sein. Was Du tun kannst:

  • Reagiere anders als sonst: Ändere Dein Verhalten
  • Entscheide Dich bewusst in welche Situationen Du Dich begibst
  • Du musst Dir nicht alles anhören: Manchmal ist es gut offen zu sagen: Für dieses Gespräch stehe ich nicht zu Verfügung

Mit was umgibst Du Dich im Alltag?

Es lohnt sich anzusehen in welcher Umgebung Du Dich viel bewegst und wie Du Dich da fühlst. Folgende Fragen helfen Dir dabei:

  • Bist Du zufrieden?
  • Fühlst Du Dich wohl?
  • Wenn nein warum nicht?
  • Was kannst Du einfach ändern?

Je bewusster ich geworden bin desto mehr achte ich darauf mit Menschen zu tun zu haben, die einen wertschätzenden Umgang pflegen. Ich ziehe diese Menschen bewusst an. Dass das klappt sehe ich zum Beispiel an meinen Klienten.

Wertschätzung macht stark

Wertschätzung ist ein Gegenpol zum Genervt-sein. Wenn ich mich darauf konzentriere was ich an Jemandem schätze habe ich weniger Raum um genervt zu reagieren.

Immer mehr Menschen suchen wertschätzendem Umgang – auch am Arbeitsplatz. Das ist ihnen wichtiger als das Gehalt.

Nicht umsonst werden mittlerweile Achtsamkeit und Mitgefühl auch im Businesskontext gebraucht. Oft sind das leider noch leere Worthülsen, die mit Leben gefüllt werden müssen.

Trotzdem verändern sich allmählich die Werte in unserer Gesellschaft. Wer gute zufriedene Mitarbeiter haben will tut gut daran seine Unternehmensphilosophie daran auszurichten.

Wir haben die Wahl

Oft begrenzen wir uns selbst in unseren Möglichkeiten. Wir sind nicht so hilflos wie wir glauben. Wir können viel dafür tun, dass wir uns wohlfühlen. Dann sind wir weniger genervt und nerven auch unsere Umgebung weniger. Zufriedene Menschen hat man gerne um sich. Sie strahlen Ruhe und Stärke aus.

Verantwortung für sein Leben zu übernehmen braucht Mut

Mit seinen Gefühlen umgehen zu lernen ist eine Herausforderung. Es ist ein wichtiger Schritt um ein erfülltes Leben zu haben. Meine Klienten nehmen ihr Herz in beide Hände und übernehmen die Verantwortung für sich. Das ist nicht immer einfach. Es erfordert genaues Hinsehen – auch dahin wo es weh tut.

Arbeiten mit mir bedeutet für sie einen neuen Blick auf sich. Ich spiegele ihnen, was sie alles schon geleistet haben und dass sie sich nicht im Stich lassen. Wir können auf uns vertrauen. Wir müssen das nur wieder lernen.

Wie gehst Du mit Dingen um, die Dich nerven?

Hier kannst Du zwei 5 Minuten Inspiration zum Thema genervt sein hören:

Das nervt mich: Hilflosigkeit
Genervt sein Was du dagegen tun kannst

Bilder: Pixabay und privat

© Inge Schumacher

Tun was Du liebst: Ein Traum?

Inspiriert hat mich ein Lied, das auf den Punkt bringt, was ich zum Thema: Tue das, was Du liebst schon immer sagen wollte. Es drückt genau das aus, wofür ich nicht die richtigen Worte gefunden habe. Wie schön, dass sie ein anderer für mich gefunden hat!

Der Klavierkabarettist Bodo Wartke  ist der Worte-Finder. Er arbeitet in Versform und in Reimen. Ein kluger Kopf mit flinken Fingern. Sein Lied heißt:

Das falsche Pferd

Er beschreibt darin wie eine Welt aussieht, in der jeder das tut, was er liebt.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Zuhören. Den Liedtext findest Du unterm Bild. Hier geht es zum Video.

Bild von Bodo Wartke gemacht von Sebastian Niehoff

Liedtext Das falsche Pferd

Stell dir vor wir Menschen würden von nun
An nur noch Dinge tun, die wir wirklich gerne tun,
Sprich aus Liebe handeln und fortan
All das lassen, was wir hassen.Was wäre dann?
Dann gäbe es in unserem Land endlich gutes Fernsehen.
Weil die Fernsehmacher Fernsehen machten, das sie selber gern sehn.
Statt um die Quote um die sich dort alles dreht
Ginge es auf einmal nur um pure Qualität.
Des Weiteren fehlte dann hierzulande jede Spur
Von lieblos hingerotzter Zweckarchitektur.
Plötzlich wären unsere Städte Stätten der schieren Freude
Statt Ansammlung kalter deprimierender Gebäude.
Es gäbe keine Nerv tötende Werbung mehr
Weil sie ohnehin komplett überflüssig wär.
Denn ausnahmslos jedes Produkt das existiert
Wäre dann mit Hingabe und Liebe produziert.
Die Werber würden nicht mehr ihr Talent verschwenden
Sondern sich fortan der guten Sache zuwenden.
Einer Sache, die sie künstlerisch und inhaltlich erfüllt.
Und eben nicht mehr Werbung machen für Nestle oder die Bild.
Plötzlich handelten wir alle aus authentischem Gefühl
Und nicht mehr aus Angst und marktwirtschaftlichem Kalkül.
Wir folgten unserem Herzen und unseren Gelüsten.
Statt das zu tun von dem wir glauben, dass wir es tun müssten.
Wir würden uns entfalten und neu gestalten
Und nicht mehr tun was unsere Alten für richtig halten.
Die sich klammern an vermeintliche Tugenden und Sitten
Unter denen sie absurderweise selber früher litten.
Wir trauten uns wir selbst zu sein und unkonventionell.
Und studierten kaum noch Jura oder BWL.
Oder, sagen wir so, Betriebswirt oder Jurist
Wird dann nur noch der, wer es wirklich gerne ist.
rotes Herz ais Filz
Wir alle würden einen Beruf ausüben,
Den wir wirklich gern tun und von ganzen Herzen lieben.
Die gute Laune würde steigen ganz egal wohin man guckt
Und ganz nebenbei auch das Bruttosozialprodukt.
Die richtigen Leute wären Ärzte oder Richter
Lehrer und Beamter, und die Falschen wären nicht da.
Die richtigen Leute wären Bäcker oder Bänker,
Krankenschwestern oder Staatenlenker.
Erst die Arbeit dann das Vergnügen.
Diesem Dogma bräuchten wir uns nicht mehr fügen.
Denn das Vergnügen finge ja dann
Schon für uns direkt schon bei der Arbeit an.
Und wie schön ist es, wenn man bei einem Menschen erkennt:
Er brennt für was er tut und ist in seinem Element.
Und wie schön ist es sich mit solchen Menschen zu umgeben,
Die für das was sie tun leben.
Ich glaube, dass ist echt das Schönste was es gibt
Wenn man das was man tut, leidenschaftlich liebt.
Man tut damit sich nicht nur selbst einen Gefallen
Sondern, letzten Endes, allen.
Vermutlich sagen Sie, dass funktioniert doch nie.
Na, ihre Hirngespinste, reine Utopie.
Wenn alle täten was sie lieben, wo kämen wir denn da hin?
Das hat doch alles überhaupt gar keinen Sinn.
Wir unterwerfen uns lieber weiterhin dem Joch,
Denn das kann ja gar nicht klappen…
…was wenn doch?
…was wenn doch?
Quelle: Bodo Wartke

Tun was Du liebst: Ein Traum?

Erst wenn wir uns etwas vorstellen können haben wir die Möglichkeit es zu erschaffen. Unsere Imagination ist die magische Kraft ohne die Veränderung nicht passieren kann.

Bodo Wartke vermittelt die passenden Bilder. Er hilft uns von einer Welt zu träumen, in der jeder das tut was er liebt.

Ich liebe es, wenn Menschen für ihren Job brennen:

  • Den Optiker, der meiner Tochter die perfekte Brille verpasst.
  • Die Schuhverkäuferin, die für die andere Tochter trotz schwieriger Füße ein schönes Paar Schuhe findet.
  • Mein Zahnarzt, der sich um jeden Zahn bemüht.
  • Meine Osteopathin, die mich einfühlsam behandelt und berät.

Diese Menschen zu treffen bedeutet:

  • Wir arbeiten zusammen an einem Ziel und es fühlt sich leicht an.
  • Die Wertschätzung auf beiden Seiten ist mit Händen zu greifen.
  • Die Beteiligten haben Spaß und sind glücklich.

Du hast sicher auch schon solche Menschen getroffen und deren Energie wahrgenommen: Sie ist positiv und wirkt ansteckend.

buntes Herz

Diese Energie kann die Welt verändern – zum Positiven. Weil wir aus den Erlebnissen, die wir mit Menschen haben, die das tun was sie lieben, Zuversicht schöpfen dürfen.

Schreib mir doch bitte, von Deinen Erlebnissen mit Menschen, die tun was sie lieben. Wer hat Dich besonders beeindruckt und warum?

Viel von dem, was ich tue liebe ich

Als Unternehmensberaterin habe ich mir oft die Sinnfrage gestellt. Das habe ich jahrelang nicht mehr getan.

Ich habe das Glück zu tun, wofür ich brenne und worin ich gut bin: Ich helfe Menschen mit meiner Energiearbeit stark zu werden.

Bei Dingen, die ich hasse überlege ich warum ich sie tue. Pflichten können auch Spaß machen. Dafür tue ich aktiv etwas.

Die leidige Hausarbeit ist ein gutes Beispiel

Ich konzentriere mich einfach mehr auf das Ergebnis. Ich überlege mir kreative Lösungen und bitte um Hilfe, wenn es mir zu viel wird. So fühle ich mich nicht mehr als Opfer sondern als Gestalter. Das fühlt sich besser an und macht mich zufriedener. Ich liebe Hausarbeit noch immer nicht, hadere aber nicht mehr damit.

Eine Übung, die ich täglich mache, ist mir selbst mehr Anerkennung für die unsichtbare Arbeit, die ich leiste, zu geben.

Wovon träumst Du?

Ich wünsche uns allen, dass wir immer mehr von dem tun was wir lieben. Dazu sollten wir uns gut kennen, denn wir müssen erst herausfinden, was das ist. Es braucht Arbeit und Durchhaltevermögen um das ausbuddeln, was aus den verschiedensten Gründen tief verschüttet ist.

Meine Klienten bekommen bei mir Rückmeldungen, was sie besonders gut können. Oft finden wir während der gemeinsamen Arbeit vergessene Talente und Vorlieben. Wenn Du mehr über Dich herausfinden möchtest, sprech mich unverbindlich an.

Träume mehr!

Hand aufs Herz: Es fällt uns schwer zu glauben, dass es eine Welt geben kann, in der jeder das tut was er liebt. Zu fremd ist dieser Gedanke. Zweifel sind okay, solange wir uns davon nicht abhalten lassen von Dingen zu träumen, die sich momentan noch unrealistisch anfühlen. Denn Veränderung fängt in unseren Köpfen an.

Tun was Du liebst: Wie kann das gehen?

Bodo Wartke spricht mir aus der Seele. Ich weiß, dass wir eine heilere, gesündere Welt erschaffen, wenn wir alle mehr von dem tun, was uns Spaß macht. Ich habe keine Ahnung wie wir das erreichen können. Jeder muss da selbst anfangen.

Außerdem ist experimentieren angesagt. Durch die Corona Situation sind wir eher offen für Neues. Das ist eine gute Gelegenheit zum Auszuprobieren. Ich habe mir fest vorgenommen, mehr zu experimentieren und Menschen, die das auch tun noch mehr zu unterstützen.

Respekt statt Kritik für Träume

Ich habe mir auch vorgenommen, Träume anderer nicht vorschnell zu kritisieren, sondern mehr Anerkennung und Respekt fürs Losgehen zu zeigen. Meckern ist einfach, aber nicht konstruktiv. Vieles wird nicht klappen weil wir Neuland betreten und Erfahrungen sammeln müssen.

Wir müssen uns gegenseitig Halt geben, um diese turbulenten Zeiten zu meistern und die kreativen Lösungen zu finden, die wir so dringend brauchen.

Dieser Artikel gehört zur Blogparade von Lemondays.

Ich helfe Dir gerne dabei, Deinen Weg zu Deinen Träumen zu finden.

Links zu Bodo Wartke

Photos: Sebastian Niehoff, Pixabay, Privat

© Inge Schumacher

Selbstheilung

Wir heilen uns selbst. Wir können uns dabei helfen lassen: Von Ärzten, Medikamenten oder Heilpraktikern. Egal wer oder was uns hilft, Heilung ist ein Inside-Job.

Ich habe viele Anläufe gebraucht um diesen Blogartikel zu schreiben. Verschiedenste Versionen verschwanden in der virtuellen Schublade weil irgendetwas nicht passte. Dieser Artikel hat es geschafft, denn ich habe das fehlende Puzzleteil gefunden.

Was mir bisher fehlte war eine gründliche Beschäftigung mit meinen eigenen Selbstheilungskräften. Die habe ich im letzten halben Jahr auf den neusten Stand gebracht.

Meine Selbstheilung

Anfang März bekam ich zum ersten Mal eine Art Blasenentzündung. Ich sage eine Art – weil es keine wirkliche Blasenentzündung war. Es war mein Motivator in Gestalt von Schmerzen im Bereich der Blase. Als ich das abgeklärt hatte ahnte ich, dass eine interessante Zeit bevorstand.

Zuerst ignorierte ich die Symptome so lange es ging. Irgendwann verstand ich, dass sie nicht von alleine verschwinden würden. Daran wie schwer es mir fiel mich mit meiner Selbstheilung zu beschäftigen sah ich wie wichtig es war genau hinzuschauen.

Mich selbst zu heilen hat bisher gut geklappt. Aber hier fühlte ich mich hilflos. Ich musste richtig tief einsteigen.

Selbstheilung mit Motivator

Ich habe mir den optimalen Motivator gebastelt: Er hat meinem Körper nicht geschadet und war unangenehm genug, dass ich dranblieb.

Wäre es weniger unangenehm gewesen wäre ich nicht aktiv geworden. Mein Motivator erinnerte mich meist abends und nachts an meine Aufgabe. Dann gab es keine Ablenkung.

Mein Selbstheilungs-Prozess

Ich probierte meinen Werkzeugkoffer durch und versuchte

  • Meditation
  • Bewegung
  • Gespräche

Und kam nicht weiter. Schließlich gab ich den Aktionismus auf und bat um Hinweise. Ich wurde in meinem Alltag bewusster und schaute genau hin was mir begegnete. So bekam ich immer wieder Ansätze wo ich hinschauen konnte.

Selbstheilung als Zwiebel

Hatte ich eine Schicht abgearbeitet kam die nächste an die Reihe. Das merkte ich daran, dass es mir immer nur kurzzeitig besser ging. Auch davon war ich alles andere als begeistert.

Themen, die ich in den sechs Monaten bearbeitet habe waren

  • Kindheitstraumen
  • Alte Gefühle von Trauer bis Wut
  • Automatismen in der Beziehung
  • Der Umgang mit meinen Kindern
  • Und immer wieder Selbstakzeptanz

Es kam wenig wirklich Neues. Was mich überrascht hat war, dass noch so viel zu tun war an den bekannten Themen.

Aufräumen war angesagt

Es gab also noch reichlich Altlasten, die aufgeräumt werden wollten. Es ging darum, diese Reste anzusehen und zu heilen.

Meine Motivation

Das halbe Jahr war ziemlich lang. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass es nie aufhört. Aus Erfahrung wusste ich zum Glück, dass es sich lohnen würde dranzubleiben.

Zitat von Lincoln Auch das geht vorüber

Was hat meine Selbstheilung gebracht?

Noch ist der Prozess nicht ganz zu Ende. Einiges kann ich aber schon feststellen:

  • Ich habe einen besseren Zugang zu meinem Körper
  • Ich komme leichter wieder in Balance
  • Ich kann mich besser akzeptieren
  • Ich fühle mich weniger isoliert und mehr verbunden

Ich entwickle gerade ein besseres Gefühl dafür wie alles zusammenhängt. Darauf habe ich schon lange hingearbeitet ohne zu wissen wie ich dahin kommen soll.

Damit Du das nachvollziehen kannst habe ich eine 15 minütige Meditation aufgenommen.

Sie begleitet Dich auf einer Reise aus Deiner Mitte bis ans Ende des Universums.

Motivatoren sind wichtig für die Selbstheilung

Meist handelt es sich um körperliche Symptome, die einfach nicht verschwinden – und nerven. Wir fühlen uns dann vielleicht hilflos weil wir die Situation nicht in den Griff bekommen.

Wenn Du auch solche wiederkehrenden Herausforderungen hast, weißt Du jetzt warum sie da sind. Sie sind Deine Motivation etwas zu ändern.

Um unsere Selbstheilungskräfte optimal zu nutzen brauchen wir erst einmal Informationen – über uns und unsere Glaubenssätze wie auch über Behandlungsmethoden.

Symptome wahrnehmen

Früher ging ich regelmäßig über meine Grenzen weil ich sie nicht wahrgenommen habe. Das hatte zur Folge, dass ich mindestens einmal im Jahr das Bett hüten musste.

Irgendwann wurde mir klar, dass das nicht so sein muss. Ich fing an nach den Ursachen zu forschen. Stück für Stück erkannte ich, dass ich die Signale meines Körpers ignoriert habe. So lange bis er mich lahm gelegt hat, damit ich endlich Pause mache.

Es war ein langer Prozess, in dem ich gelernt habe meine Bedürfnisse besser zu sehen. Indizien für mich, dass ich eine Pause brauche sind auch heute noch

  • Reizbarkeit
  • Müdigkeit
  • Halsschmerzen

Sich selbst zu kennen ist besonders wichtig bei chronischen Krankheiten. Manche Klienten brauchen deswegen erst einen längeren Klarwerdungs-Prozess bevor sie anfangen können sich zu heilen.

Die Schulmedizin ist hilfreich

Viele meinen Schulmedizin käme für sie nicht in Frage, glauben aber doch irgendwie daran. Wenn ihnen das bewusst wird, dann können sie sich entsprechend verhalten und das Beste aus beiden Welten für sich auswählen.

Pragmatismus und Praktikabilität

stehen bei mir ganz oben. Wenn Du mich ein wenig kennst weißt Du das. Ich folge meinen Glaubenssätzen. Ich weiß zum Beispiel, dass mir Kopfschmerztabletten schnell helfen also nehme ich welche.

Wir haben viele Möglichkeiten uns zu heilen

Beispiel: Das Asthma meiner Tochter

Als mir vor 17 Jahren gesagt wurde, dass sie ihr Leben lang jeden Tag Kortison inhalieren muss, war mir klar: Ich suche nach Alternativen. Die Lösung der Ärzte war ja immer noch da, wenn ich keine andere fand. Diese Suche hat mich zu meiner jetzigen Tätigkeit als Energiearbeiterin geführt.

Gesundheit ist sehr individuell

Wenn Klienten Fragen zu ihrem Heilungweg haben kann ich ihnen oft spiegeln, dass sie alles richtig machen:

  • Sie waren beim Arzt und haben ihre Beschwerden abgeklärt
  • Sie haben sich dafür entschieden Medikamente zu nehmen oder nicht
  • Sie wissen intuitiv, was für sie passt und entscheiden danach

Ihre Entscheidungen fühlen sich oft trotzdem nicht richtig für sie an und sie sind unsicher.

Dein eigener Weg zur Selbstheilung

Es ist egal welchen Weg Du wählst um Dich zu heilen. Er muss Dir nur entsprechen. Hierbei unterstütze ich Dich gerne. Ich finde es spannend andere auf ihrem Weg zu unterstützen, der ganz anders ist als mein eigener.

Notizzettel: Ich heile mich selbst

Ich bestärke Dich darin Dir mehr zu vertrauen!

Warum fällt uns das so schwer? Keiner bringt uns bei wie wertvoll unser eingebautes intuitives Wissen ist. Das gilt besonders für unsere Gesundheit. Der Glaubenssatz, dass ein Arzt es besser wissen muss als wir selbst sitzt immer noch tief.

Heilung sieht für jeden anders aus. Die Entscheidung für eine Therapie sollte immer auf Basis Deiner inneren Überzeugungen geschehen. Die wichtigsten Informationen, die Du brauchst trägst Du bereits in Dir.

Brauchst Du Unterstützung oder Inspiration für Deine Selbstheilung? Ruf mich einfach unverbindlich an.

Dieser Artikel ist in der #Blognacht meiner Lieblingsblogflüsterin Anna Koschinski entstanden.

Buchtipps zum Thema

  • Thorwald Dethlefsen, Rüdiger Dahlke: Krankheit als Weg
  • Margit und Rüdiger Dahlke: Frauen-Heil-Kunde
  • Anita Moorjani: Heilung im Licht: Wie ich durch eine Nahtoderfahrung den Krebs besiegte und neu geboren wurde
  • John Upledger: Auf den inneren Arzt hören
  • Louise Hay: Gesundheit für Körper und Seele

Bilder: Privat und Pixabay

© Inge Schumacher

Mehr Bewusstsein erleichtert Veränderung

Wir leben in Zeiten großer Veränderungen. Sicherheit finden wir nur in uns selbst. Veränderungen können wir besser ausbalancieren wenn wir im Alltag bewusster werden.

Ich versuche aufzupassen welche Energie ich mit meinen Entscheidungen ausdrücke. Dadurch lenke ich mein Lebensauto bewusster und erschaffe ich mehr von dem was ich will.

Bewusstsein kommt von Wissen. Beim Bewusster-sein geht es darum Informationen zu sammeln. In erster Linie über uns selbst.

Der erste Schritt zu mehr Bewusstsein ist das Sich Kennenlernen. Je besser Du Dich kennst desto sicherer fühlst Du Dich mit Dir.

Wie gut kennst Du Dich?

Natürlich kenne ich mich, denkst Du jetzt vielleicht. Ist das wirklich so? Es gibt viele Aspekte von uns, die wir uns ungern ansehen. Da lauern vielleicht unangenehme Gefühle wie Scham oder Schuld.

Beim Kennenlernen begegnen wir auch diesen Seiten und sehen sie uns genauer an. Diese Teile unserer Bewusstseins-Reise können herausfordernd sein. Hier brauchen wir manchmal Unterstützung. Und wenn es nur jemand ist, der zuhört.

Meine Klienten werden bewusster

Viele meiner Klienten haben die Zeit des Lockdowns durch Corona genutzt und sich besser kennengelernt. Sie sind sich Vielem bewusster geworden. Diese Veränderungen festzustellen fällt alleine oft schwer. Deswegen spiegele ich es ihnen. Mit meiner Energiebrille kann ich das gut sehen. Ich freue mich sehr darüber.

Sie lernen so, Antworten für ihre Probleme in sich und nicht mehr im Außen zu suchen. Sie verstehen, dass Sie sich nicht im Stich lassen und keine Opfer sind. So bauen sie Vertrauen in sich auf.

Bewusstsein öffnet Deine Augen

Mein Blog ist entstanden aus meiner Praxis für Energiearbeit. In meinen Blogartikeln findest Du Tipps und Geschichten darüber wie Du bewusster werden kannst und warum das so wichtig ist. Schon mein allererster Blogartikel vor vier Jahren handelte vom Autopiloten.

Scrabble Bewusstsein

Im Unterbewusstsein regiert Dein Autopilot

Der Autopilot besteht aus Programmen. Diese ermöglichen uns blitzschnelle Reaktionszeiten. 95 Prozent unseres Lebens verbringen wir in diesem Automatik-Modus. Das ist sinnvoll, wenn wir laufen oder Auto fahren.

Wenn wir Veränderungen etablieren wollen hindert uns diese Programmierung daran. Sie sorgt dafür, dass wir die eingefahrenen Wege nicht verlassen.

Auch wenn wir unseren Autopiloten wochenlang anschreien, dass er einen anderen Weg fahren soll wird nichts passieren. Wir fahren weiter wie auf Schienen. Warum?

  • Unser Autopilot ist nicht bewusst
  • Er ist ein Programm
  • Er trifft keine Entscheidungen – wir tun das

Wie wir bewusster werden

Um bewusster zu werden müssen wir alte Programme des Autopiloten, die uns nicht mehr dienen ersetzen. Wie geht das?

Wachsamkeit und Wahrnehmung

Wenn wir uns dafür entscheiden, alte Programme zu überschreiben müssen wir sie erst einmal identifizieren. Hier hilft es sich besser zu kennen. Wir wissen dann, dass wir keine schrecklichen Menschen sondern einfach nur wir sind. Das nimmt uns die Angst davor weiter zu forschen.

Ben mit 2 Monaten schaut etwas gequält
Mein Sohn Ben mit 6 Wochen.

Wir geben uns im Alltag genügend Hinweise auf diese alten Programme. Wir müssen sie nur wahrnehmen. Wenn Du Kinder hast kannst Du Dich freuen. Unsere Kinder haben ein eingebautes Ortungssystem dafür. Sie drücken immer wieder die Knöpfe, die unsere automatischen Programme auslösen.

Wenn Du manchmal den Kopf schüttelst und Dich fragst: War das wirklich ich? Dann ist die Antwort: Nein, dass war Dein Programm.

Unsere Gefühle sind Hinweise auf alte Programme

  • Situationen, in denen wir (regelmäßig) ausrasten
  • Wenn wir uns unwohl fühlen an Orten, mit Menschen
  • Wenn wir Schuldgefühle haben

Ich erinnere mich an viele Situationen wo ich im familiären Umfeld ausgerastet bin. Auch die Frage – Bin das wirklich ich? Und die Überzeugung: Das will ich nicht mehr! sind noch sehr präsent.

Um meinem wirklichen Ich zum Durchbruch zu verhelfen brauchte es Einiges an Selbstreflektion. Es hat lange gedauert bis ich diese automatischen Programme gefunden und bearbeitet hatte.

Ursachen für meine Ausraster waren zum Beispiel

  • Mangelnde Selbstakzeptanz
  • Überzogene Erwartungen an meine Familie und an mich
  • Glaubenssätze, wie ich als Mutter zu sein habe, die nicht zu mir passen
  • Überforderung

Ich hatte anfangs keine Ahnung wie und ob ich dieses von mir so gehasste Verhalten ändern sollte. Ich ging in Opposition und rannte dagegen an, was gar nichts brachte.

Der Schlüssel zu mehr Bewusstsein ist Akzeptanz

Das was ich denke und tue aus der Distanz anzusehen hilft mir dabei bewusster zu werden. Ich habe langsam gelernt mich mehr zu akzeptieren. Viele Tipps wie Du bewusster werden kannst teile ich meinen Blogartikeln. Hier einige Beispiele

Wie ich bewusster werde

Mittlerweile habe ich einen großen Instrumentenkoffer. Komme ich alleine nicht zurecht weiß ich wo ich mir Hilfe holen kann. Je besser ich mich kennenlerne umso leichter wird es. Ich bin schon viel ruhiger und zufriedener geworden. Es gibt trotzdem immer noch genug Baustellen.

Leider wachsen die Herausforderungen zusammen mit mir. Ich fordere mich so heraus weiterzugehen. Dazu brauche ich ausreichende Motivation – und mache mir das Leben dann selbst unangenehm.

Raus aus dem Programm und rein ins Bewusstsein

Haben wir ein altes Programm identifiziert können wir ein neues schreiben und implementieren. Das fühlt sich zuerst komisch an, weil es so ungewohnt ist. Um das neue Programm dauerhaft zu nutzen müssen wir es immer wieder bewusst starten.

Wie lange dauert es eine Veränderung zu etablieren?

Erinnerst Du Dich daran wie oft Du mit dem Fahrrad hingefallen bist bis Du fahren konntest?

Bis kleinere Veränderungen im Unterbewusstsein angekommen sind musst du mit drei Wochen rechnen. Größere Veränderungen dauern länger, weil von ihnen viele Unterprogramme betroffen sein können.

Beispiel: Eine neue Gewohnheit etablieren

Meine Arbeitsstelle liegt sieben Kilometer entfernt. Ich fahre mit dem Fahrrad. Am Anfang war es schwer mich dazu zu motivieren. Jetzt freue ich mich auf die Bewegung und merke wie gut mir das tut.

Beispiel: Dankbarkeit am Morgen

Mein morgendliches Dankbarkeits-Programm möchte ich nicht mehr missen. Ich habe meine frustrierende Todo-Liste dagegen eingetauscht. Es hat viele Monate gedauert bis ich dieses neue Programm nicht mehr bewusst starten musste.

Das Abenteuer des Bewusstseins

Wenn wir einmal angefangen haben bewusster zu werden, dann wird es immer leichter. Ich habe gemerkt, dass ich nicht mehr umkehren kann. Mein Schwung trägt mich immer weiter. Wenn alles gut läuft ist das schön. Wenn sich die Herausforderungen stapeln, würde ich manchmal gerne zurückgehen.

Du bist nicht alleine

Meine Durchhänger, wenn Veränderungen mir zu viel werden, werden immer kürzer weil gleichzeitig mit meinem Bewusstsein auch meine Sicherheit wächst. Ich sehe klarer, dass ich Herausforderungen brauche um mich zu motivieren weiter zu machen. Ich weiß, ich schaffe das.

Was mir hilft ist, dass mein Mann dabei mitmacht. Außerdem habe ich einige Freunde, die auf demselben Weg sind.

Brauchst Du Unterstützung dabei Veränderungen anzustoßen? Hängst Du gerade fest? Wir finden gemeinsam heraus was für Dich der richtige Weg sein könnte. Nutze mein kostenloses Kennenlern-Gespräch.

Auf die Ohren

Mehr Bewusstsein erleichtert Veränderung

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Warum Mangel normal für uns ist

Mangel versteckt sich überall in unserem Leben. Er ist so normal für uns, dass er im Alltag schwer zu entdecken ist. Mangel hat viele Gesichter. Dieser Artikel hilft Dir nachzuforschen wo Du in Deinem Leben Mangel ausdrückst.

Es ist ironisch: Wir leben in Deutschland im Überfluss und beschäftigen uns doch ständig mit Mangel.

Offensichtlicher Mangel

zeigt sich an Signalwörtern wie: Nicht genug

  • Nicht schön genug
  • Nicht intelligent genug
  • Nicht reich genug
  • Nicht schnell genug

Versteckt kommt Mangel

daher mit Ausdrücken wie:

  • Ich sollte,
  • Ich müsste
  • Hätte ich

Werbung lebt vom Mangel

Jeden Tag bekommen wir durch die Medien gezeigt welche Dinge wir unbedingt brauchen. Das Mangelprogramm in unserem Unterbewusstsein bekommt dadurch ständig Futter.

Unterschwellig hören wir zum Beispiel:

  • Das perfekte Waschmittel verhilft uns zu einer glücklichen Familie
  • Diese Hautcreme macht uns liebenswert
  • Das neuste Handy macht uns erfolgreich

Wir kommen raus aus diesem Mangel-Programm wenn wir uns bewusst machen dass es da ist.

Hier einige Beispiele wo sich der Mangel in unserem Alltag noch versteckt.

1. Vergleiche zementieren Mangel

Wenn wir uns vergleichen, dann fühlen wir uns mangelhaft. Warum? Wir vergleichen uns nicht mit Leuten auf unserem Niveau. Nein, wir suchen uns die Besten: In der Klasse, am Arbeitsplatz oder im Sport.

2. Verurteilen zeigt Mangel

Wir verurteilen uns und andere ständig. Ich verurteile mich zum Beispiel wenn ich nicht das schaffe was ich mir vorgenommen habe. Ich suche Lösungen um wertschätzender mit mir umzugehen.

A. Beispiel positive Todo-Listen

Auf meinen Todo-Listen blieb immer ein Bodensatz übrig. Anstatt mich zu freuen über das was ich geschafft habe konzentriere ich mich auf das was ich nicht geschafft habe, also auf den Mangel, und fühle mich schlecht.

Wenn ich feststelle, dass ich einen guten Tag für wichtigen Kleinkram habe, schreibe ich den ersten Punkt drauf. Wenn er schnell erledigt ist nutze ich diesen Flow und ergänze den nächsten. Mit jedem Punkt fühle ich mich besser. So konzentriere ich mich auf die Fülle der Dinge, die ich geschafft habe.

Auf meinen Positivlisten stehen Punkte, bei denen es nicht genau auf den genauen Zeitpunkt der Erledigung ankommt wie:

  • Rechnungen schreiben
  • Diverser Bürokram
  • Meine 5 Minuten Inspiration einsprechen und veröffentlichen LINK
  • Blogartikel schreiben

B. Andere verurteilen zeigt Mangel

Du kannst sicher sein: Menschen, die ständig andere kritisieren und sie verurteilen sind mit sich selbst genauso unzufrieden.

Seit ich mich selbst weniger verurteile, kritisiere ich auch andere deutlich weniger. Es gibt da einen direkten Zusammenhang.

3. Mangel an Wertschätzung

Mangelnde Wertschätzung zeigen wir nicht nur uns selbst und anderen sondern auch der Umwelt gegenüber. Wir betreiben Raubbau nicht nur an uns wir beuten auch die Natur aus. So erschaffen wir noch mehr Mangel.

4. Mangel ist eine beliebte Ausrede

Da Mangel ein allgemein akzeptiertes Konzept ist hat jeder Verständnis dafür wenn wir uns dahinter verstecken.

A. Zeit-Mangel

Wir sagen nicht: „Ich habe keine Lust Elternvertreter zu sein“ sondern „Ich habe keine Zeit“.

Das mag sogar stimmen. Warum ist das so? Wir alle haben ein Zeitkontingent von 24 Stunden pro Tag, das wir aufteilen zwischen Arbeit, Familie, Haushalt und Hobbys.

Prioritäten setzen

Wenn uns etwas wirklich wichtig ist, dann haben wir auch Zeit dafür. Das stelle ich immer wieder an meiner Familie und mir fest.

Zeitmangel ist bei mir weniger ein Problem seit ich mir bewusster bin was mir wichtig ist. Das gilt zum Beispiel für das ungeliebte Putzen und Aufräumen. Daran mag ich nur das Endergebnis. Ich habe feste Tage, an denen Bäder und Hausputz gemacht werden. Das erleichtert es mir Zeiten für Arbeiten, die ich liebe – mit meinen Klienten und meinen Blog – freizuhalten.

Wenn ich feststelle, dass ich etwas nicht tue obwohl ich meine es tun zu müssen, dann lohnt es sich genauer hinzusehen.

B. Geld-Mangel

Geld ist ein schwieriges Thema weil soooo viele Glaubenssätze daran hängen.

Mit Geld verbinden wir unser

  • Überleben
  • Platz in der Gesellschaft
  • Selbstwertgefühl…

Geld als Ausrede

Geldmangel wird gerne als Ausrede benutzt um Veränderungen aufzuschieben.

Wenn ich mit meinen Klienten überlege welche Alternativen es gibt, dann stellen wir oft fest, dass es mehr gibt als angenommen. Diese sind mit Unsicherheit behaftet weil sie in neues Terrain führen. Geldmangel wird dann als Totschlagargument vorgeschoben um sich damit nicht beschäftigen zu müssen.

Ganz klar: Ohne Geld kommen wir nicht zurecht. Vielleicht machen wir den Mangel in unserem Leben deshalb meist am Geld fest. Dass dies eine Folge von dem Mangel sein könnte, den wir in anderen Bereichen unseres Lebens erschaffen, darauf kommen wir nicht.

Dadurch dass wir uns auf den Mangel konzentrieren erschaffen wir ihn

Klopapier mit Ostermotiv

Beispiel Klopapier

Erinnerst Du Dich an den Klopapiermangel im Frühjahr 2020? Wenn wir alle ganz normal weiter das Klopapier gekauft hätten, das wir brauchen dann wäre genug da gewesen. Der Gedanke an einen möglichen Mangel hat das Hamstern bewirkt, das den echten Mangel erschaffen hat.

Raus aus dem Mangeldenken

Begrenzung bedeutet nicht automatisch Mangel. Wir setzen das aber oft gleich.

Geld und Güter erleben wir als knapp. Dabei wäre genug da wenn wir das so wahrnehmen könnten. Genau wie beim Klopapier.

Wenn Du nicht weißt, dass Du Mangel ausdrückst, dann wunderst Du Dich darüber warum Du Mangel erlebst.

Vielleicht kommt bei Dir jetzt die automatische Antwort: Aber Mangel ist doch Realität. Das sagt mir mein Verstand auch – immer wieder. Dann beweise ich mir, dass das nicht stimmt und ich den Mangel selbst generiere. Immer wieder.

Wir brauchen eine andere Wahrnehmung. Auch hier ist mehr Bewusstsein die Voraussetzung für Veränderung.

Gegen den Strom schwimmen

Es ist schwierig das gewohnte Mangeldenken zu verändern. Die gesamte Menschheit drückt das ständig aus. Wir sind damit aufgewachsen und es ist normal.

Wenn wir alle sicher wären: Es ist genug da, dann wäre auch genug da. Unsere Wahrnehmung erschafft nämlich unsere Realität.

Hier helfen kleine Schritte um unsere Wahrnehmung zu verändern.

Ich versuche im Alltag bewusst mehr Überfluss wahrzunehmen – anstatt automatisch überall den Mangel. So sehe ich eine Überschwemmung weil der Wischeimer oder die Tasse Kaffee umgefallen ist als Überfluss – im wahrsten Sinne des Wortes.

Trotzdem erwische ich mich im Alltag immer wieder dabei Mangel auszudrücken: Mein Hirn läuft dann auf Automatik. Ich denke dann:

  • Die Ressourcen sind endlich
  • Das kann nicht klappen
  • Wir haben nur eine Erde

Mit mehr Bewusstsein weniger Mangel erschaffen

Was Du sofort tun kannst: Mangel in Überfluss verwandeln

Eiswürfelbehälter in Herzform halb voll
  • Wenn die Eiswürfel im Kühlschrank fast aufgebraucht sind sehe ich jedes Mal den Mangel – ich fülle jetzt schneller Wasser nach
  • Die Gießkanne auf dem Fensterbrett fülle ich immer auf
  • Ich fahre den Benzintank nicht ganz leer
  • Mein Handy ist meist voll aufgeladen

Die Energie, die wir ständig im Alltag ausdrücken erschafft unsere Realität. Je mehr wir wahrnehmen, wo wir überall im Mangel-Programm sind, umso eher können wir das ändern. Wir können uns dann mehr auf Überfluss konzentrieren und so mehr davon erschaffen.

Neue Wege in der Volkswirtschaft

Wissenschaftler beschäftigen sich schon länger mit Lösungen für den weltweiten Mangel. Ich empfehle das Buch der britischen Volkswirtin Kate Raworth: Donut Ökonomie.

Meine zwei 5-Minuten-Inspirationen zum versteckten Mangel kannst Du hier hören:

Wie wir den Mangel erschaffen

Warum Mangel normal für uns ist

Ich will Dich mit diesem Artikel dazu animieren herauszubekommen in welchen Bereichen Deines Lebens Du Mangel ausdrückst ohne es Dir bewusst zu sein. Bitte teile Deine Erkenntnisse hier oder auf meiner Facebookseite.

Brauchst Du eine neue Sichtweise auf Dein Problem? Ich schenke Dir eine halbe Stunde Inspiration.

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Lernen ist (m)ein großes Glück

Was begeistert dich? Begeisterung ist Rückenwind für Deine Ziele. Meine Lernbegeisterung hilft mir zum Beispiel immer besser meinen Klienten zu helfen.

Informationen sammeln und zu Erkenntnissen zusammensetzen macht mir Freude. Der Moment, in dem es klick macht und ich Zusammenhänge verstehe ist für mich magisch.

Warum ich gerne lerne?

Mein Gehirn braucht viel Input. Klar wurde das mir bei meiner Heilpraktikerausbildung. Das Lernen hat mir riesigen Spaß gemacht – ganz anders als in der Schulzeit – und ich war deswegen hoch motiviert.

Lernen für die Berufung

2007 habe ich eine Ausbildung in Energiearbeit gemacht. Eine neue Welt hat sich für mich aufgetan. Danach wollte ich nicht mehr ins Controlling zurück.

Ab 2008 saß ich einmal die Woche in der Heilpraktikerschule. Lernen wurde zu einer lieben Gewohnheit. Meine Karteikarten nahm ich überall hin mit.

Die Prüfung absolvierte ich 2011 als unser 3. Kind ein Baby war. Mein Mann hat ein Jahr Auszeit genommen, damit ich lernen konnte. Für die mündliche Prüfung habe ich gelernt wenn der Kleine schlief. Auch nachmittags gab es Zeitfenster wo die Kinder friedlich spielten und ich lernen konnte.

Gemeinsam mit einer Kollegin bereitete ich mich auf die mündliche Prüfung vor. Da konnte der Kleine dabei sein.

Mein Heilpraktiker Zertifikat

Fachliches Lernen

Ich habe seither nicht aufgehört mich fortzubilden. Dabei gehe ich meinen eigenen Weg. Für meinen Job gibt es keine ausgetretenen Pfade.

Ich besuche Workshops – in Maßen. Einige meiner Heilpraktiker-Kollegen haben eine riesenlange Liste von Weiterbildungen auf ihrer Webseite. Wunderbar wenn ihnen das Spaß macht und nicht aus dem Gefühl heraus geschieht nicht gut genug zu sein.

Ich lerne außerdem viel mit meinen Klienten. Ich begleite sie mit Coaching bis zu Energiearbeit bei schweren körperlichen Krankheiten.

Als immer mehr Menschen mit Traumen zu mir kamen habe ich mich um meine verbliebenen Traumas gekümmert und mich gezielt fortgebildet.

Lernen was mir schwerfällt

Es gibt Dinge, um die ich gerne einen großen Bogen mache. Alles was mit Technik zusammenhängt macht mir Mühe. Die Taktik mit der ich am besten klarkomme ist die der kleinen Schritte. Ich brauche außerdem kleine Erfolgserlebnisse, die mich bei der Stange halten.

Riesenprojekte aus dem Nichts aus dem Boden stampfen ist nichts für mich. Da bin ich überfordert und höre schnell wieder auf. Ich fange lieber klein an und achte darauf nicht zu sehr aus meiner Komfortzone zu gehen.

Beispiel:  

Ich brauchte dringend eine Webseite, die sich automatisch an mobile Endgeräte anpasst. Die alte hat mein Mann mir programmiert. Sie ist zweisprachig. Alleine habe ich das nicht hinbekommen und es deswegen lange aufgeschoben. Schließlich habe ich einfach angefangen.

Ich habe mir eine Domain organisiert und losgelegt. Durch meine Blogs habe ich Erfahrung mit WordPress gesammelt. Jetzt habe ich eine schöne Webseite, die (noch) nicht zweisprachig ist. Ich verweise meine internationalen Klienten erst einmal auf die alte und bin stolz auf das Erreichte.

Bloggen lernen

Mit dem Bloggen habe ich auch ganz klein angefangen. Bevor ich meinen ersten Blog gestartet habe, habe ich Gastartikel geschrieben. So konnte ich ausprobieren ob mir das Schreiben liegt. Mein englischer Blog über die Märchendimension war ein Test. Die Domain gehörte einem niederländischen Freund, der sie mir schenkte. Da hatte ich keine Ausrede mehr.

Ein halbes Jahr später habe ich dann den ersten Artikel für diesen Blog geschrieben. Da hatte ich schon Erfahrung mit der Technik und fühlte mich sicherer.

Social Media

Um Social Media komme ich als Blogger nicht herum. Wenn ich möchte, dass meine Artikel gelesen werden muss ich sie teilen. Ich habe mich also um Facebook, Twitter und LinkedIn gekümmert. Es gibt dort sehr nette Communities, die sich gegenseitig unterstützen.

Mein Buchprojekt

Ich schreibe ein Buch. Momentan bin ich in der Konzeptionsphase. Die nötigen Schreibfähigkeiten habe ich mir in vier Jahren Blogschreiben angeeignet.

Ich mache gerade einen Jahreskurs bei einem amerikanischen Verlag und habe dadurch eine Community und regelmäßigen Input. So lerne ich viel über das Bücher-schreiben. Wie in jedem Bereich gibt es spezielles Fachwissen zu lernen.

Hier sitze ich am pC und schreibe

Workshops

Drei Jahre lang habe ich im Rahmen der Plattform Meetup Workshops zu Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung gegeben. Dabei habe ich festgestellt, dass mir kleine Gruppen liegen. Es fällt mir leicht für eine offene Atmosphäre zu sorgen, die alle weiterbringt.

Momentan bin ich dabei ein Konzept für auf Kleingruppen zugeschnittene Webinare zu machen. Damit will ich im Herbst anfangen. Auch hier erst einmal mit einfachen Mitteln aber spannenden Themen.

Lernen was mir Spaß macht

Fachliches Lernen ist wichtig. Viele Bücher lese ich aber einfach so. Dazu gehören zum Beispiel Werke über Geschichte oder isländische Autoren. Ich mag Bücher, die mich in magische Welten entführen von Autoren wie Garcia Marquez, Marianne Fredriksson, Margaret Atwood.

Schon immer fasziniert hat mich Science Fiction und Fantasy. Ich mag es Gedanken zu denken, die ich sonst nie gehabt hätte. Das inspiriert mich.

Inspiration bedeutet Lernen

Um weiterzukommen brauche ich Inspiration. Dabei ist es zweitrangig ob ich sofort einen Nutzen daraus ziehen kann. Ich weiß oft erst viel später was mich weitergebracht hat.

Ich vor dem Godafoss in Island

Beispiel: Isländisch lernen

Island ist mein Sehnsuchtsort. Ich habe vier Jahre lang Isländisch gelernt. Bevor ich mich angefangen habe, habe ich mit meinem Verstand gerungen. Wie effizient ist es, eine komplizierte Sprache zu lernen, die nur knapp 400.000 Menschen sprechen? Gar nicht. Es wäre sinnvoller gewesen Spanisch zu lernen.

Mein Bauchgefühl war trotzdem klar. Ich habe eine tolle Lehrerin gefunden und bin Mitglied im Deutsch-Isländischen Verein in Hamburg geworden.

Mittlerweile kann ich mich auf Isländisch rudimentär verständigen. Ich plane in Island wieder Workshops zu geben.

Was inspiriert Dich?

Ich habe eine 5 Minuten Podcastfolge zu Inspiration aufgenommen.

Ich weiß, dass ich lernen werde bis an mein Lebensende. Das macht mein Leben abwechslungsreich und mich zufrieden.

Meine Begeisterung für das Lernen hilft mir mein Lebensthema und meine Lebensziele zu verwirklichen.

Was begeistert Dich und was empfindes Du als Dein großes Glück?

Ruf mich unverbindlich an, wenn Du Unterstützung brauchst.

Dieser Artikel ist in der #Blognacht meiner Lieblingsblogflüsterin Anna Koschinski entstanden.

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

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